2022-12-09

Laola1

Testspiel im LIVE-Stream: Rapid - Schalke: Am Freitag geht im Allianz Stadion ein echtes Highlight über die Bühne. Der SK Rapid Wien hat den FC Schalke 04 zu Gast (ab 19:00 Uhr im LIVE-Stream). Gegen die "Königsblauen" bestreiten die Hütteldorfer ihr letztes Spiel im Jahr 2022, bevor es in die zweimonatige Winterpause geht. LAOLA1 zeigt das Duell der beiden Traditionsklubs im kostenlosen LIVE-Stream. Hier geht's zum Stream >>> Außerdem ist das Spiel auch in voller Länge im TV-Sender von LAOLA1 zu sehen. Das TV-Programm von LAOLA1 >>> Das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Kult-Klubs konnte Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion mit 2:1 für sich entscheiden. (10:48)

Laola1

Ansapanier: Schalke in Rot-Weiß-Rot: Rot-Weiß-Rot in Königsblau. Das ist in der Geschichte des FC Schalke 04 schon oft vorgekommen. Mehr als ein Dutzend ÖFB-Legionäre haben schon in Gelsenkirchen gekickt. Am Freitag, um 19 Uhr, gastiert Schalke zu einem Testspiel beim SK Rapid. LAOLA1 überträgt das Spiel im kostenlosen LIVE-Stream >>> Dieses Duell hat LAOLA1 zum Anlass genommen, um eine Top-Elf von Österreichern bei Schalke zusammenzustellen. Die LAOLA1-Redakteure Johannes Kristoferitsch und Harals Prantl präsentieren eine rot-weiß-rote "Ansapanier" in Königsblau. Von Suttners Traumelf bis zur GAK-Talenteschmiede. Jede Ansapanier hier ansehen >>> Österreicher bei Schalke, die "Ansapanier" hier ansehen: (10:09)

Laola1

JETZT im LIVE-Stream: Rapid - Schalke: Am Freitag geht im Allianz Stadion ein echtes Highlight über die Bühne. Der SK Rapid Wien hat den FC Schalke 04 zu Gast (JETZT im LIVE-Stream). Gegen die "Königsblauen" bestreiten die Hütteldorfer ihr letztes Spiel im Jahr 2022, bevor es in die zweimonatige Winterpause geht. LAOLA1 zeigt das Duell der beiden Traditionsklubs im kostenlosen LIVE-Stream. Hier geht's zum Stream >>> Außerdem ist das Spiel auch in voller Länge im TV-Sender von LAOLA1 zu sehen. Das TV-Programm von LAOLA1 >>> Das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Kult-Klubs konnte Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion mit 2:1 für sich entscheiden. (18:54)

Laola1

Nach Rückstand: Rapid trotzt Schalke ein Unentschieden ab: Der SK Rapid holt am Freitagabend im Allianz Stadion im letzten Spiel des Jahres 2022 vor einer zweimonatigen Winterpause ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Schalke 04. Kozuki bringt den deutschen Bundesligisten schon in der achten Minute nach einer Bülter-Hereingabe in Führung. Danach haben Burgstaller bzw. Moormann gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, beide scheitern aber an Schalke-Schlussmann Schwolow.  Wie aus dem Nichts fällt schließlich der zweite Treffer: Terodde trifft ansatzlos aus 16 Metern zum 2:0 (31.). Herrlicher Treffer von Knasmüllner Nach Seitenwechsel agieren die Hütteldorfer schließlich deutlich glücklicher: Zunächst versenkt Christoph Knasmüller einen Freistoß aus knapp 20 Metern herrlich zum Anschlusstreffer (49.). Kurze Zeit später gibt es nach einem Handspiel von Mohr einen Elfmeter für die Wiener: Roman Kerschbaum tritt an und verwandelt mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck (62.). Fünf Minuten später hat Zimmermann bei einem Lattenschuss Pech. Es bleibt beim 2:2. Das zuvor letzte Aufeinandertreffen der beiden Kult-Klubs konnte Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion mit 2:1 für sich entscheiden. (20:58)

Laola1

Rapid-Aufholjagd: Knasmüllner-Traumtor gegen Schalke: Der SK Rapid holt am Freitagabend im Allianz Stadion im letzten Spiel des Jahres 2022 vor einer zweimonatigen Winterpause ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Schalke 04. Kozuki bringt den deutschen Bundesligisten schon in der achten Minute nach einer Bülter-Hereingabe in Führung. Danach haben Burgstaller bzw. Moormann gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, beide scheitern aber an Schalke-Schlussmann Schwolow.  Wie aus dem Nichts fällt schließlich der zweite Treffer: Terodde trifft ansatzlos aus 16 Metern zum 2:0 (31.). Herrlicher Treffer von Knasmüllner Nach Seitenwechsel agieren die Hütteldorfer schließlich deutlich glücklicher: Zunächst versenkt Christoph Knasmüller einen Freistoß aus knapp 20 Metern herrlich zum Anschlusstreffer (49.). Kurze Zeit später gibt es nach einem Handspiel von Mohr einen Elfmeter für die Wiener: Roman Kerschbaum tritt an und verwandelt mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck (62.). Fünf Minuten später hat Zimmermann bei einem Lattenschuss Pech. Es bleibt beim 2:2. Das zuvor letzte Aufeinandertreffen der beiden Kult-Klubs konnte Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion mit 2:1 für sich entscheiden. Die Highlights der Partie gibt's hier zu sehen: (20:58)

2022-12-08

Laola1

Marco Rossi bleibt bei Iowa-Pleite erneut ohne Scorerpunkt: Marco Rossi kommt bei Iowa Wild nicht so richtig in die Gänge. Nach seinem Traum-Comeback beim AHL-Farmteam vergangene Woche wartet der Vorarlberger mittlerweile bereits seit drei Partien auf einen Scorerpunkt. Auch gegen die Grand Rapids Griffins bleibt der 21-Jährige ohne Stich, verliert mit Iowa 2:6. Die Wild liegen nach den ersten beiden Drittel bereits mit 0:3 im Rückstand - für die Grand Rapids Griffins treffen Johansson (3.), Andreasson (22./PP) und L'Esperance (29./PP). Mermis (55./PP) und Walker (48.) scoren zwar jeweils für Iowa, Kampfer (45., 58./EN) und L'Esperance (51.) lassen die Gastgeber aber wieder wegziehen. Rossi gibt insgesamt drei Schüsse ab, keiner davon findet den Weg ins Tor. Kurz vor Ende der Partie bekommt er wegen Trippings auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. (08:25)

Laola1

Burgstaller: "Ich habe den Absprung noch geschafft": Stürmer zu sein ist nicht immer leicht! Mit dieser Rolle hat Guido Burgstaller mit seinen 33 Jahren umzugehen gelernt. Weit gereist, ist er seit Sommer zurück im Schoße seiner grün-weißen Rapid-Familie und lieferte bislang mit zehn Toren in 16 Bundesliga-Einsätzen ab. Bei Rapid bricht der Kärntner eine Lanze für seinen alten und neuen Trainer Zoran Barisic, lobt das Potenzial im Kader, aber weiß auch, dass Talent alleine nicht reicht. Denn: "Man hat gemerkt, dass das nicht Rapid-würdig war, was wir teilweise fabriziert haben." Vor dem Wiedersehen mit Schalke 04 im Testspiel (Freitag, ab 19 Uhr im LIVE-Stream) erinnert sich Burgstaller bei LAOLA1 auch an seine größte Auslands-Herausforderung, das erste Betreten der Kabine in Gelsenkirchen. "So blöd es klingt: Ich habe den Absprung noch geschafft, denn ich wollte nie absteigen mit Schalke." Im großen LAOLA1-Interview spricht Burgstaller schonungslos über Rapids Situation, die Entscheidung für mehr "Work-Life-Balance", wie sehr ihn das Aus auf Schalke schmerzte und warum du als Stürmer entweder nur der Held oder der Volldepp sein kannst. (10:14)

Laola1

Rapid, Sturm und LASK jagen Bundesliga-Shootingstar: Aufsteiger Austria Lustenau hat im Herbst bewiesen, dass die Vorarlberger wieder in der Bundesliga angekommen sind. Einige Spieler stechen bei den Ländle-Kickern hervor, vor allem Bryan Teixeira hat sich spätestens jetzt nach schon starken Leistungen in der 2. Liga und nun auch in der höchsten Spielklasse in die Notizblöcke der Scouts gespielt. Laut "Sky" sollen der SK Rapid, Sturm Graz und auch der LASK um die Dienste des flinken, offensiven Außenbahnspielers buhlen, der in der bisherigen Bundesliga-Saison sechs Tore und sieben Assists beisteuern konnte. Doch auch im Ausland ist Teixeira längst kein Unbekannter mehr. Auch der deutsche Zweitligist 1. FC Kaiserslautern soll den 22-jährigen Nationalspieler der Kap Verden auf dem Zettel haben. Winter-Transfer mit Rückleihe? Doch Austria Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider bremst: "Wir sind im Winter nicht bestrebt, einen unserer wichtigsten Spieler abzugeben. Wie in den letzten Jahren klar ersichtlich war, planen wir unseren Kader immer über ein Jahr hinweg. Das ist nach wie vor unsere Haltung, außer bei einem wirklich unmoralischen Angebot. Im Sommer kann man darüber sprechen." Eine Möglichkeit wäre ein Vorvertrag für Sommer 2023 oder eine Verpflichtung im Winter inklusive Rückleihe für die Frühjahrssaison, wie es auch beim jetzigen Austria-Wien-Stürmer Haris Tabakovic der Fall war. Laut "Sky" wäre diese Variante für alle Interessenten außer Sturm Graz denkbar, die Teixeira gerne als sofortige Verstärkung im Winter hätten. (21:24)

Laola1

Ex-Rapid-Goalie bald in der 2. deutschen Liga?: Der derzeit vereinslose Ex-Rapid-Torhüter Richard Strebinger könnte in der 2. deutschen Bundesliga landen. Der 1. FC Nürnberg sucht nämlich nach einem Ersatz für Stammkeeper Christian Mathenia, der wegen einer Schulterverletzung längere Zeit ausfallen wird. Nachdem Wunschkandidat Michael Esser vom VfL Bochum laut "Bild" den Nürnbergern bereits absagte, soll nun Strebinger ein Thema sein. Der 29-Jährige spielte zuletzt bei Legia Warschau, ist mittlerweile aber vereinslos und wäre dementsprechend günstig zu haben. Strebingers Konkurrenten um einen Platz im Nürnberg-Tor wären Carl Klaus und Jan Reichert. (22:22)

2022-12-07

Laola1

Leo Greiml: "Da war ich so richtig überrascht": "Das wird ein richtig cooles Testspiel", prophezeit Leo Greiml und ärgert sich gleichzeitig, dass er nicht mit von der Partie sein kann. Am Freitag kommt es ab 19 Uhr zum Kräftemessen seines aktuellen Arbeitgebers FC Schalke 04 mit seinem Ex-Klub Rapid - LAOLA1 überträgt das Spiel LIVE. >>>Hier geht's zum Stream >>> Der Innenverteidiger bleibt in Gelsenkirchen, um sich seiner Reha nach einer Knieverletzung zu widmen. Auch wenn dem 21-Jährigen das Verletzungspech treu geblieben ist, kann der Niederösterreicher auf seine ersten Einsätze in der deutschen Bundesliga zurückblicken. "Ich wäre blöd gewesen, wenn ich das nicht gemacht oder noch gewartet hätte", sagt Greiml im LAOLA1-Interview und verrät zudem, was ihn auf Schalke besonders überrascht hat. (22:03)

2022-12-05

Laola1

Marco Rossi: Strafen statt Scorerpunkte bei Iowa-Kantersieg: Keine 24 Stunden nach dem 0:4 gegen die Chicago Wolves gibt es für die Iowa Wild mit Marco Rossi eine furiose Revanche: Im zweiten Heimspiel gegen das AHL-Farmteam der Carolina Hurricanes gibt es einen 7:0-Erfolg. Allerdings bleibt Rossi wieder ohne Scorerpunkt und fällt anders auf: Der Vorarlberger sorgt gleich für drei Strafen (Torhüterbehinderung/2., hoher Stock/52., Stockschlag/57.). Sie bleiben allesamt ohne Folgen. Stattdessen sorgen Sammy Walker (ein Tor, zwei Assists), Adam Beckman (zwei Tore, ein Assist), Dakota Mermis (drei Assists) und Goalie Zane McIntyre (Shutout mit 28 Saves) für den Sieg. Mit dem neuten Sieg im 20. Spiel liegen die Iowa Wild auf Rang fünf von sieben der Central Division. In der Nacht auf Donnerstag folgt ein Auswärtsspiel bei den Grand Rapids Griffins, im Anschluss ein Doppel bei den Rockford IceHogs (Sa./So., jeweils 2:00 Uhr MEZ). (08:14)

Laola1

Frische Kräfte: Das ist Mourinhos Roma-Wunschzettel: José Mourinho will seinen Kader im kommenden Winter mit frischen Kräften ausstatten. "The Special One" hat klare Vorstellungen für die AS Roma und hat die rechte Abwehrseite als aktuelle Baustelle ausgeschrieben. Der etatmäßige Rechtsverteidiger Rick Karsdorp soll sich auf dem Weg in die Türkei befinden. Laut einem Bericht des italienischen Transferportals "Calciomercato" fielen dem Portugiesen auf Anhieb zwei Kandidaten als Ersatz ins Auge. Zwei erfahrene La-Liga-Kicker Zum einen befindet sich Alvaro Odriozola im Visier der Roma. Der Spanier steht aktuell noch bei Real Madrid unter Vertrag, kommt derzeit jedoch nicht zum Zug. Bislang hat der ehemalige Bayern-Akteur noch keinen Saison-Einsatz zu Buche stehen und wäre mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem erschwiglichen Preis verfügbar. Zum anderen scheint es auch Landsmann Hector Bellerin den "Giallorossi" angetan zu haben. Der 27-Jährige kehrte im vergangenen Sommer nach elf Jahren beim FC Arsenal zum FC Barcelona zurück. Bei den "Blaugrana" spielt der Rechtsfuß ebenfalls keine gewichtige Rolle in den Plänen von Trainer Xavi. Auch aufgrund einer Muskelverletzung kommt der Katalane auf magere fünf Pflichtspieleinsätze in der laufenden Spielzeit. Roma braucht zunächst Einnahmen Auch auf der Abgangseite soll sich beim Serie-A-Klub etwas tun, um für ausreichend Transferbudget zu sorgen. Der Wechsel von Eigengewächs Edoardo Bove zu U.S. Lecce scheint sich in den finalen Zügen befinden. Es wird eine Leihe mit Rückkaufsrecht und einer Gegenoption zugunsten der Roma in Höhe von etwa vier bis fünf Millionen Euro angestrebt. Darüber hinaus könnte Stürmer Eldor Shomurodov die Roma verlassen. Ein Angebot von US Cremonese, dem Verein von Ex-Rapidler Emanuel Aiwu, wurde zunächst abgelehnt. Nun wartet man auf die Offerte des ebenfalls interessierten Lazaro-Klubs FC Turin. Zudem gilt Verteidiger Marash Kumbulla als Abgangskandidat. Der FC Bologna, wo aktuell die ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic und Stefan Posch ihr Geld verdienen, hat bereits Interesse angemeldet. (13:05)

2022-12-03

Laola1

Ex-Bundesliga-Kicker dockt beim ASV Siegendorf an: Der ASV Siegendorf hat einen großen Fisch an Land gezogen. Der Klub aus der Regionalliga Ost verstärkt sich mit Philipp Schmiedl. Der 25-jährige Innenverteidiger kickte zuletzt ins Ungarns höchster Spielklasse bei Mezökövesd, wo er seit Juli unter Vertrag stand und insgesamt elf Pflichtspiele absolvierte. Nun kehrt der Abwehrspieler, der in seiner Jugend unter anderem für Rapid spielte und auch in der Admiral Bundesliga für Altach und die Admira insgesamt 43 Mal auf dem Platz stand, nach Österreich zurück. "Er will sich bei uns in den Fokus spielen. Philipp hat immense Klasse und ist ein super Typ", wird Siegendorf-Präsident Peter Krenmayr in der "Krone" zitiert. Neben Schmiedl verpflichtet Siegendorf dazu noch den tschechischen U21-Teamspieler Ondrej Stursa von MFK Skalica.  Auch der SC Neusiedl/See verkündet einen Transfer. Der 31-jährige Slowake Matus Paukner kommt vom finanziell abgeschlagenen Bruck/Leitha.  (10:12)

2022-12-02

Laola1

Rapid gegen Schalke im kostenlosen LIVE-Stream: Am Freitag, den 9. Dezember 2022, geht im Allianz Stadion ein echtes Highlight über die Bühne. Der SK Rapid Wien empfängt um 19 Uhr den FC Schalke 04 zu einem Testspiel. LAOLA1 zeigt das Duell der beiden Traditionsklubs im kostenlosen LIVE-Stream. Hier geht's zum Stream >>> Außerdem ist das Spiel auch in voller Länge im TV-Sender von LAOLA1 zu sehen. So kannst du LAOLA1 im Free-TV empfangen >>> Das TV-Programm von LAOLA1 >>> Das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Kult-Klubs konnte Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion mit 2:1 für sich entscheiden. Wie wird sich die Mannschaft von Trainer Zoran Barisic diesmal gegen den deutschen Bundesliga-Klub unter Neo-Coach Thomas Reis schlagen? (12:33)

Laola1

Druijf muss bei Rapid "mehr Tore machen": Die heimische Bundesliga befindet sich derzeit in der Winterpause. Da bleibt auch Zeit, um neben der Vorbereitung auf die Rückrunde die WM in Katar aufmerksam zu verfolgen.  Der Niederländer Ferdy Druijf in Diensten von Rapid Wien blickt natürlich mit Argusaugen auf das Abschneiden seines Heimatlandes.   (13:58)

Laola1

Rapid mit klarem Testspiel-Erfolg gegen First Vienna FC: Der SK Rapid Wien gewinnt am Freitagnachmittag das Testspiel gegen den First Vienna FC mit 4:1. Dabei gehen die Underdogs durch Tanzmayr bereits in der vierten Minute in Führung, Zimmermann egalisiert aber kurz darauf per Kopf (35.). Rapid - Schalke 04, Freitag, 9.12., 19 Uhr im LIVE-Stream bei LAOLA1 >>> Kurz vor der Halbzeit stellt Kühn nach einer starken Einzelaktion die Führung für Rapid her (45.). In der 66. Minute legt Leopold Querfeld nach einer Ecke zum 3:1 nach, den Schlusspunkt setzt Christopher Dibon mit einem sehenswerten Kreuzeck-Treffer (80.). Auer, Schick und Burgstaller fehlen auf Seiten der Grün-Weißen leicht angeschlagen. (17:24)

2022-12-01

Laola1

Austria Klagenfurt leiht Mittelfeld-Allrounder von Sturm aus: Austria Klagenfurt ist ein guter Fang gelungen! Die Kärntner leihen Mittelfeldspieler Vesel Demaku vom SK Sturm Graz aus. Bei den Grazern kam der 22-Jährige nach einer Verletzungspause meist nicht über die Reservistenrolle hinaus, seine Karriere stockt, nachdem er erst im Sommer von Austria Wien in die Steiermark wechselte. Nun soll Demaku bis Saisonende wertvolle Spielpraxis unter Peter Pacult sammlen. Bereits am kommenden Montag wird er ins Mannschaftstraining der Violetten einsteigen. "Mit Vesel bekommen wir einen jungen und hungrigen Burschen dazu, der seine Qualitäten bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt hat. Wir sind fest davon überzeugt, dass er unseren Kader bereichern und mithelfen wird, dass wir unsere Ziele in der Meisterschaft und im ÖFB-Cup erreichen können", meint Geschäftsführer Matthias Imhof zum Deal. Demaku wurde bei Rapid, Admira und Red Bull Salzburg ausgebildet, ehe er sich im Sommer 2018 der Wiener Austria anschloss. Dort gelang ihm über die Young Violets der Sprung in die Kampfmannschaft, für die er in 79 Pflichtspielen ein Tor und zwei Assists beisteuerte. Vor Beginn der laufenden Spielzeit schloss sich Demaku dann Sturm Graz an, beim Vize-Meister und Europa-League-Teilnehmer unterschrieb er ein Arbeitspapier bis 2026. Ende September wurde der Niederösterreicher von einer Schulterverletzung ausgebremst, die ihn zu einer mehrwöchigen Pause zwang. So kam er lediglich auf neun Partien für die Steirer, zwei davon für die Amateure in der 2. Liga. "Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu spielen" Darüber hinaus weist er eine beeindruckende Vita für den ÖFB auf. Seit der U15 absolvierte der Klagenfurter Winter-Zugang alle Junioren-Teams, in 45 Spielen trug er das Nationaltrikot, allein 15-mal lief Demaku für das U21-Team auf. "Ich freue mich, dass es mit dem Wechsel nach Waidmannsdorf in diesem Winter geklappt hat. Die Austria spielt seit dem Aufstieg im Sommer 2021 eine tolle Rolle in der Bundesliga und hat sich auf Anhieb etabliert. Ich kann es kaum erwarten, mit den anderen Jungs am Platz zu stehen. Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Dafür werde ich hart arbeiten", bekräftigt Demaku. Sein Debüt bei den Violetten feiert der Mittelfeld-Allrounder bereits am kommenden Montag, dann bittet Chefcoach Peter Pacult zum Training im Sportpark, ehe es am 12. Dezember in den zweiten Teil des Winterurlaubs geht. Am 6. Jänner beginnt die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison, der am 5. Februar mit dem ÖFB-Cup-Achtelfinale beim LASK beginnt. (13:24)

Laola1

Das LAOLA1-User-Team der Bundesliga-Herbstsaison: Die Wahl ist beendet, das Ergebnis steht fest. Ihr - die LAOLA1-User - habt bei der Wahl zum Team der Bundesliga-Herbstsaison 2022 eure Stimmen abgegeben und dabei durchaus für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Die Elf besteht aus Spielern aus sechs verschiedenen Vereinen. Neben den üblichen Verdächtigen wie Red Bull Salzburg oder Sturm Graz haben es auch Spieler von Austria Klagenfurt, Austria Lustenau und der WSG Tirol ins Team geschafft. Auch der SK Rapid Wien stellt einen Profi im Team der Herbtssaison. Neben dem offiziellen User-Team der Herbstsaison haben wir auch das B-Team der Herbstsaison zusammengestellt. Hier finden sich die Spieler wieder, die auf ihren jeweiligen Positionen die zweit- bzw. dritt- und viertmeisten (Innenverteidiger und Stürmer) Stimmen erhalten haben. Das Team der Bundesliga-Herbstsaison: (13:09)

Laola1

Schalkes neuer Trainer Reis verbannt Ex-Rapid-Coach: Thomas Reis, der neue Trainer von Schalke 04, sorgt für einen Knall. Unter dem Nachfolger von Frank Kramer weht in Gelsenkirchen ein neuer Wind. Der 49-Jährige stellt dies gleich unter Beweis und sorgt für eine neue Hierarchie im Staff der Königsblauen, die das Tabellenende der deutschen Bundesliga zieren. Deshalb darf unter anderem Co-Trainer Mike Büskens, der Schalke als Interimstrainer zum Aufstieg führte, nicht mehr auf der Trainerbank beziehungsweise der Seitenlinie Platz nehmen. Der ehemalige Rapid-Trainer (Juni bis November 2016) muss ebenso wie der zweite Assistent Matthias Kreutzer auf der Tribüne Platz nehmen. "Buyo (Anm.: Spitzname von Büskens) hat große Verdienste um Schalke und lebt die DNA des Klubs vollumfänglich", erklärt Trainer Thomas Reis. "In seiner Aufgabe als Verbindungstrainer wird er den jungen Spielern vermitteln, was es bedeutet, für den FC Schalke 04 zu spielen und was es braucht, um mit dem Klub erfolgreich zu sein. Die "Bild" bezeichnet Büskens sogar als "Schattentrainer", der gefürchtet sei, weil er sich bei jeder Krise automatisch als Interimstrainer anbietet. Diese Macht kann der 54-Jährige zukünftig nicht mehr direkt ausüben. Kreutzer wird sich ab sofort mehr um die Spielanalyse kümmern. Lizenzspieler-Chef Gerald Asamoah soll weiter an der Seite von Reis Platz nehmen dürfen, weil er mit Sonderaufgaben für den vierten Offiziellen sowie für Auswechlsungen die Tafel hochhalten soll. (14:17)

2022-11-30

Laola1

Knalleffekt! Bruck steigt aus Regionalliga Ost aus: Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun ist es offiziell: Der ASK-BSC Bruck/Leitha steigt aus der Regionalliga Ost aus! Seit Anfang November wurde der finanzielle Schiefstand des Tabellenvorletzten publik. Knapp einen Monat später ist nun klar, dass man sich aus der misslichen Lage nicht mehr hinaus manövrieren kann. "Es ist wie ein Schlag in die Magengrube", wird Trainer Mario Santner von der "Kronen Zeitung" zitiert. Der 42-Jährige ist tief betroffen, schließlich sind "zehn Jahre als Spieler und Trainer in Bruck eben auch nicht leicht zu vergessen." Fragenzeichen hinter Spieler-Zukunft Beinahe der gesamte Spielerkader hatte sich zuvor vergeblich an die Gewerkschaft gewandt, da Gehälter nicht mehr ausgezahlt wurden. Nun ist noch völlig unklar, wie es mit den Spielern weitergeht. Der Verein bleibt indes in der 1. Klasse Ost bestehen. Für den Rückzug aus der Regionalliga wird den Niederösterreichern eine Strafzahlung von 15.000 Euro aufgebrummt. Weiters wird Noch-Regionalligist vom NÖFV ausgesperrt. Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1.000 Euro sind beim Verband noch ausständig. Sobald diese beglichen werden, verfällt die Sperre. Durch den Ausstieg aus der Regionalliga ergeben sich nun auch Nachteile für die Liga-Konkurrenten Stripfing und Wiener Neustadt, da alle bisher absolvierten Bruck-Partien seine Gültigkeit verlieren.  Gewinner und Verlierer beim Brucker-Rückzug Stripfings Vorsprung auf Verfolger TWL Elektra schmilzt somit auf fünf Punkte, währenddessen in Wiener Neustadt Hoffnung aufkeimt. Das Tabellenschlusslicht könnte vom Ausstieg des ASK profitieren: Aktuell gäbe es lediglich zwei Absteiger aus der Regionalliga Ost. Bleiben Rapid II und die Young Violets der zweiten Liga erhalten, so müsste sogar nur eine Mannschaft den Gang in die Landesliga antreten. Für Aufsteiger Scheiblingkirchen bedeutet der Rückzug von Bruck/Leitha der Sprung auf Platz fünf nach 16 Runden. TWL Elektra und Traiskirchen profitieren dabei ebenfalls.  (20:00)

2022-11-29

Laola1

Salzburg verzeichnet größten Bundesliga-Gewinn: Am Dienstag wurde nicht nur das Jahresergebnis der Wiener Austria bekanntgegeben (die Veilchen fahren ein dickes Minus ein >>>), auch von den anderen Vereinen der Admiral Bundesliga und der Admiral 2. Liga werden in einer Aussendung die Konzern- und Jahresabschlussdaten per 30. Juni 2022 veröffentlicht. Beinahe in einer Liga spielen die auch sportlich seit Jahren unantastbaren Bullen aus Salzburg: Der amtierende Meister weist ein Jahresergebnis nach Steuern von 15,391 Millionen Euro aus und verweist damit den SK Rapid mit Respektabstand auf Platz zwei. Die Hütteldorfer kommen auf ein Jahres-Plus von 5,756 Millionen Euro auf Platz zwei. Das drittplatzierte Sturm Graz hat immer noch 2,274 Mio. Euro Gewinn zu verzeichnen. Vier Vereine mit Verlusten Neben der Austria, die auf sieben Millionen Euro Minus kommt, schreiben auch der SK Austria Klagenfurt (-3,152 Mio. Euro), Austria Lustenau (802.000 Euro) und Hartberg (99.000 Euro) rote Zahlen. Bei den Voarlbergern erklären sich die Verluste allerdings aus drei Gründen: Ein weggefallener Lizenzbonus der Liga in der Höhe von 300.000 Euro, höhere Punkteprämien (226.000 Euro) und Kosten für die Adaptierung des Stadions (158.000 Euro). Die Annahmen für das Budget der laufenden Saison seien durch Zuschauer- und Sponsor-Einnahmen - ein Hauptsponsor wurde allerdings noch nicht gefunden - bereits übertroffen worden. Ziel des Tabellenachten der Bundesliga ist es, am Ende des laufenden Wirtschaftsjahres den Verlust aus dem Vorjahr zu kompensieren und das negative Eigenkapital zu einem Großteil abzubauen. Salzburg mit den höchsten Personalkosten Bei den Personalkosten ist wenig überraschend Meister Salzburg an der Spitze: 56,540 Mio. Euro beträgt der Personalaufwand bei den Mozartstädtern, Rapid folgt mit etwas über 20 Millionen Euro auf Rang zwei. Neo-Präsident Alexander Wrabetz kündigte bei seiner Wahl an, dass dieser Betrag in seiner Ära auf 30 Millionen steigen soll. Auf Platz drei folgt der LASK mit etwa 15 Mio. Euro. Die niedrigsten Personalkosten in der höchsten Spielklasse verzeichnet Aufsteiger Lustenau mit nur 1,764 Millionen Euro. In der Admira 2. Liga verzeichnen nur Aufsteiger Vienna (156.000 Euro) und die Admira (2.000 Euro) Gewinne. Beim FC Liefering steht eine glatte Null, die übrigen 13 Vereine schreiben Verluste. Spitzenreiter im negativen Sinne ist der SV Kapfenberg mit einem Verlust von 901.000 Euro.  Hier könnt ihr euch die Zahlen der Bundesliga-Vereine im Detail ansehen:Legende: AV=Anlagevermögen, UV=Umlaufvermögen, EK=Eigenkapital, FK=Fremdkapital (15:17)

2022-11-27

Laola1

Wrabetz: "Leichterer Weg nicht der, den Rapid gehen wird": Der SK Rapid Wien hat eine wichtige Weichenstellung hinter sich gebracht. Mit der Wahl des neuen Präsidiums mit Alexander Wrabetz an der Spitze soll der Verein nach turbulenten Monaten wieder zielgerichtet nach vorne aufgestellt werden. Und auf das neue Team wartet Arbeit, denn aktuell steht der Verein ohne Geschäftsführer Wirtschaft da. Und mit Zoran Barisic als Trainer und Geschäftsführer Sport in Doppelfunktion - auch kein idealer Zustand. Für erstgenanntes Problem wünscht sich Wrabetz Werner Kuhn als Übergangslösung, ehe eine langfristige Besetzung gefunden wird (HIER nachlesen>>>). Auch abseits der noch offenen Personalien wird das neunköpfige Neo-Präsidium genug zu tun haben. Ideen für ein Zukunftskonzept des Vereins scheinen da zu sein, der bisher präsentierte Rahmen ist aber noch nicht mehr als eben das und muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Die neue Spitze orientiert sich an drei Kernbereichen und teilt sich in diesen auch grob personell auf: Wirtschaft, Organisation und - den anderen beiden Bereichen übergeordnet - Sport. Denn bei Rapid soll sportlicher Erfolg zurück in den Fokus gerückt werden, die anderen Sparten diesem Ziel zuarbeiten, ohne prominent in den Vordergrund zu rücken. LAOLA1 fasst zusammen, was das neue Präsidium am Wahltag zu den drei Teilbereichen zu sagen hatte: (00:50)

2022-11-26

Laola1

Wahl erfolgreich! Alexander Wrabetz neuer Rapid-Präsident: Der SK Rapid Wien hat den wichtigsten Schritt der Weichenstellung für die Zukunft hinter sich gebracht: Die Wahl des neuen Präsidiums ist erfolgt. Das Team um Neo-Präsident Alexander Wrabetz und Steffen Hofmann erhält als einzige kandidierende Liste bei der Ordentlichen Hauptversammlung 87,7 Prozent der 1.147 gültigen Stimmen und löst damit das aktuelle Präsidium um Martin Bruckner ab. Mit Edeltraud Hanappi-Egger bekommt Rapid erstmals eine Vizepräsidentin. Präsidium in drei Teams aufgegliedert Die neun Mitglieder des neuen Präsidiums haben sich im Vorfeld in drei Teams gegliedert: Das entsprechend des vorrangigen Ziels "sportlicher Erfolg" übergeordnete "Team Sport" mit Steffen Hofmann, Michael Hatz und Michael Tojner Das "Team Wirtschaft" um Wrabetz, Hanappi-Egger, Christian Podoschek und Stefan Singer Das "Team Organisation und Entwicklung" um Hanappi-Egger, Podoschek, Nurten Yilmaz und Stefan Kjaer (nachlesen: Das sind die Mitglieder des neuen Rapid-Präsidiums vorgestellt>>>) Programm noch nicht detailliert bekannt Die Vorhaben des neuen Präsidiums sind bislang nur vage formuliert. Der volle Fokus soll der Rückkehr zum sportlichen Erfolg gelten. Das Budget soll von 45 auf insgesamt 60 Millionen Euro gesteigert werden, davon sollen 30 Mio. dem Sport zur Verfügung stehen (bisher 20). Nach der Errichtung des neuen Trainingszentrums als "Rapid-Schmiede" soll dem eigenen Nachwuchs Priorität eingeräumt und beim Scouting nachgeschärft werden. Eine nachhaltige sportliche Entwicklung soll durch die Einsetzung einer durchgehenden Spielphilosophie erwirkt werden. Das Frauen-Team, dessen Gründung bereits beschlossene Sache war, soll entwickelt werden. Vorerst wird das Werken des neuen Präsidiums auch den drängenden Personalentscheidungen gelten. Für den ehemaligen Geschäftsführer Wirtschaft, Christoph Peschek, braucht es ebenso einen Nachfolger wie die Klärung der Personalien "Geschäftsführer Sport" und "Cheftrainer". Die Rolle von Zoran Barisic ist dabei noch offen, Aussagen im Zuge der Hauptversammlung lassen aber vermuten, dass "Zoki" Trainer bleibt (HIER nachlesen>>>). (17:13)

Laola1

Bleibt Barisic Rapid-Trainer? Hofmann-Zitat weist darauf hin: Mit der Wahl des neuen Rapid-Präsidiums sollen die Weichen der grün-weißen Zukunft gestellt werden. Sollten Alexander Wrabetz und Co. gewählt werden, wartet als eine der ersten Aufgaben die Klärung einiger Personalien. Ein Nachfolger für Christoph Peschek als Geschäftsführer Wirtschaft wird gebraucht, dazu ist die zukünftige Besetzung des Geschäftsführers Sport und des Cheftrainers - aktuell beides von Zoran Barisic bekleidet - offen. Auch wenn die offiziellen Entscheidungen in diesen Bereichen noch Zeit in Anspruch nehmen werden, deutet im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung des SK Rapid viel darauf hin, dass Zoran Barisic Trainer der Hütteldorfer bleiben wird. "Zoki" steht weiter als Trainer bereit: Applaus von den Fans Schon im einleitenden Teil der Veranstaltung bekräftigt der aktuelle Interimstrainer erneut, "sehr, sehr gerne" weiter für das Amt des Trainers zur Verfügung zu stehen - und wird von den 1.284 anwesenden Mitgliedern dafür mit Applaus bedacht. Auch eine Aussage von Steffen Hofmann, Mitglied der einzigen kandidierenden Liste zur Präsidentschaftswahl, lässt darauf schließen, dass sich das künftige Präsidium diese Variante gut vorstellen kann. "Nur, weil wir ein neues Präsidium haben und 'Zoki' gottseidank wieder unser Trainer ist und das auch bleiben wird, heißt nicht, dass wir im Sommer wieder am Rathausplatz stehen. Aber es wäre schön, wenn wir irgendwann wieder dort wären", so die Vereinslegende, die 2008 zum bisher letzten Mal einen Meisterteller im Herzen Wiens vor den Fans präsentieren durfte. Eine offizielle Bestätigung ist das freilich nicht, aber ein starkes Indiz, dass sich die neue Vereinsführung gut mit dieser Variante anfreunden könnte. (17:07)

Laola1

Rapid: Kuhn soll interimistisch Geschäftsführer werden: Am Montag tritt das neu gewählte Rapid-Präsidium mit einer ersten Sitzung die Arbeit an. Einer der ersten Programmpunkte wird die zumindest vorübergehende Klärung der Personalie "Geschäftsführer Wirtschaft". Wie Neo-Präsident Alexander Wrabetz nach seiner Wahl mit 87,7 Prozent der Stimmen (HIER nachlesen>>>) ankündigt, wird er vorschlagen, Werner Kuhn interimistisch mit dieser Funktion zu betrauen. Zuletzt war der ehemalige Manager des Vereins in selbständiger Funktion in Vermarktungsfragen tätig. Wirbel um Kuhn Ende August Nachdem die Wogen im Verein Ende August im Anschluss an das Conference-League-Aus gegen den FC Vaduz hochgingen, geriet auch Kuhn in den Fokus. Diversen Berichten zufolge soll das damals noch vorstehende Präsidium einen "Vertrauensverlust" gegenüber dem 68-Jährigen verspürt haben, der mit Ende 2022 auslaufende Beratervertrag wurde jedenfalls nicht verlängert. Da die Lösung - ferner der Beschluss durchgeht - nur interimistisch zu betrachten ist, wollen Wrabetz und Co. auch das Prozedere schnellstmöglich festlegen, um zu einem definitiven Wirtschaftsgeschäftsführer zu kommen. "Wir haben nach dem Abgang von Christoph Peschek eine Situation, in der wir rasch handeln müssen. Wir haben (mit Kuhn, Anm.) jemanden, der das Geschäft bestens kennt", erklärt Wrabetz. (19:45)

2022-11-25

Laola1

Zukunft bei Rapid? Zoran Barisic: "Ich bin bereit": Es ist eine ungewohnte Situation für den SK Rapid! Die WM-Pause stellt die Bundesliga-Vereine vor neue Herausforderungen, um die Spannung hochzuhalten und 13 Wochen Spiel-Unterbrechung zu überbrücken. Deshalb wird trainiert und fleißig getestet. Am heutigen Freitag gegen den FAC (15 Uhr), in weiterer Folge noch gegen die Vienna und Schalke 04, ehe die Spieler erst ab dem 15. Dezember für drei Wochen in Urlaub gehen dürfen. Eine ungewohnte Situation ist es auch für Trainer und Sportdirektor in Personalunion, Zoran Barisic. Denn der 52-jährige Wiener weiß noch nicht, wie es im Frühjahr mit ihm weitergeht. Ob als Coach, Sportchef oder weiterhin in beiden Positionen? Die Entscheidung hängt wohl vom neuen Präsidium ab, das am Samstag gewählt werden sollte. Zur Wahl steht nur die Liste Alexander Wrabetz. Angebote zur Vertragsverlängerung für Hedl und Querfeld Und Barisic könnte weiterhin in Doppelfunktion bei Rapid bleiben, deshalb lässt "Zoki" in der "Krone" zumindest schon einmal ausrichten: "Ich bin bereit." Welche Pläne dann mit ihm verfolgt werden, lässt er auf sich zukommen. Nicht auf sich zukommen, lässt er die Zukunft des Vereins, denn hier baut der Geschäftsführer Sport vor. Torhüter und Neo-ÖFB-Teamspieler Niklas Hedl (21) sowie Leopold Querfeld (18), zwei heiße Nachwuchshoffnungen, liegen Angebote zur Vertragsverlängerung vor. Barisic geht somit weiter seinem Business nach, bis eine Entscheidung um seine Person gefallen ist. (08:17)

Laola1

Salzburgs Frauenteam: "Super Sache für Österreichs Fußball": Der verspätete Einstieg des FC Red Bull Salzburg in den Frauen-Fußball sorgt für positive Reaktionen. Ob die Konkurrenz ähnlich denkt, sei aufgrund der Dominanz der Bullen im Männer-Fußball durchaus dahingestellt. Prinzipiell ist es in Zeiten wie diesen jedoch ein richtiges Zeichen, die Versäumnisse in dieser Hinsicht nachzuholen. Auch ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann begrüßt den Schritt der Salzburger, wie sie den "Salzburger Nachrichten" verrät: "Es ist natürlich sehr positiv, wenn das Aushängeschild des österreichischen Fußballs bereit ist, sich in diesem Bereich zu engagieren. Vor allem, weil Red Bull den Frauenfußball nachhaltig fördern will und das Projekt auf gesunden Beinen steht." Erst vor wenigen Monaten konkretisierte Rapid seine Bestrebungen eines Frauen-Fußballteams, nun zog auch Salzburg nach. "Ich freue mich sehr, dass jetzt auch in Salzburg etwas zustande gekommen ist. Ich denke, dass dieser Schritt auch international Signalwirkung haben wird. Da kann etwas ganz Tolles entstehen." "Wäre toll, wenn dank Red Bull mehr Mädchen in Fußball einsteigen" Da sich die Mozartstädter wohl auf Dauer nicht mit nationalen Erfolgen zufrieden geben würden, ist derzeit Champions-League-Starter SKN St. Pölten ein Vorbild, wo mit Co-Trainerin Lisa Alzner eine Salzburgerin beim rot-weiß-roten Serienmeister die Geschicke mitgestaltet. "Eine super Sache für den österreichischen Frauenfußball. Ich sehe das Engagement von großen Klubs für Frauen generell sehr positiv. Bei Red Bull Salzburg kann man davon ausgehen, dass sie es sehr gut machen. Und gerade im Westen Österreichs gibt es sicher noch Aufholbedarf." Auch FC-Bayern-Legionärin und ÖFB-Teamspielern Sarah Zadrazil, die zusätzlich Red-Bull-Sportlerin ist, ist positiv überrascht. "Wir brauchen genau solche Vereine, um den Frauenfußball in Österreich voranzubringen und zu entwickeln. Wenn ich damals als junges Mädchen gewusst hätte, ich könnte einmal für Red Bull Salzburg spielen, dann wäre das eine Extramotivation gewesen. Dass die nächste Generation jetzt diese Möglichkeit hat, ist super." Der Frauenreferent des Salzburger Fußballverbandes, Herbert Steinhagen, glaubt an ein wichtiges Signal. "Es wäre toll, wenn dank Red Bull mehr Mädchen als bisher in den Fußball einsteigen wollen. Wenn es auf dem selben Level wie bei den Burschen abläuft, werden viele Spielerinnen auf einem Topniveau herauskommen." (11:41)

Laola1

Präsidiumswahl/OHV: Das musst du über Rapids D-Day wissen!: D-Day für den SK Rapid! Am Samstag, den 26. November ist es endlich soweit. Nach Wochen und Monaten der fehlenden Entscheidungsfähigkeit wird im Zuge der Ordentlichen Hauptversammlung ein neues Präsidium gewählt. Der Abschied von Martin Bruckner ist seit der Blamage gegen den FC Vaduz im Conference-League-Playoff ebenso schon besiegelt, wie der Abschied des Geschäftsführers Wirtschaft Christoph Peschek, der vor Kurzem auch schon sein Büro räumte. Das Chaos in grün-weiß beruhigte sich zuletzt zumindest durch einen sportlich versöhnlichen Endspurt in die Winterpause - unter Interimstrainer Zoran Barisic, dessen Zukunft auch von der neuen Vereinsführung abhängen wird. Das musst du über Rapids Tag der Wahrheit wissen: (12:48)

Laola1

Rapid patzt im Testspiel gegen den FAC: Der SK Rapid Wien und der FAC trennen sich am Freitagnachmittag in einem Testpiel mit 2:2. Lange deutet alles auf einen Überraschungserfolg der Floridsdorfer hin. Alberico bringt den Zweitligisten in der 26. Minute in Führung, in der zweiten Hälfte erhöht der FAC durch Christopher Kröhn sogar auf 2:2. Wenig später gelingt es Rapid allerdings die passende Antwort zu finden - Christoph Knasmüllner erzielt den Anschlusstreffer zum 1:2 (56.), der junge Aristot Tambwe-Kasengele stellt später den Ausgleich her (80.).  Als nächster Gegner wartet für Rapid am 2.12. der First Vienna FC, der FAC muss am 6.12. gegen den SV Ried ran. (17:22)

2022-11-23

Laola1

Medien: Red Bull Salzburg steigt in den Frauen-Fußball ein: Red Bull Salzburg tätigt einen historischen Schritt in der eigenen Vereinsgeschichte. Die "Bullen" werden ab der kommenden Saison in den Frauen-Fußball einsteigen. Das berichten die "Salzburger Nachrichten". Demnach wurde der entsprechende Beschluss bereits gefasst, auch ein Konzept liegt vor. So soll Salzburg eine enge Kooperation mit dem FC Bergheim eingehen und eine Mädchen-Akademie aufbauen wollen. Mit Beginn der Saison 2023/24 wird ein U16-Team in Red-Bull-Trikots auflaufen, ein Jahr später soll die Gründung einer U20-Mannschaft erfolgen, die auch Spielerinnen für Bergheims Kampfmannschaft stellen soll. Jährlich soll eine sechsstellige Summe investiert werden, um fußballerisches und medizinisches Know-How bereitzustellen. Projekt soll auf gesunder Basis wachsen Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund erklärt: "Unsere Intention ist es, die Entwicklung des Frauenfußballs zu forcieren, analog zur Ausrichtung unseres Klubs und dann erst in die Professionalisierung zu gehen. So wollen wir Talente nachhaltig und Schritt für Schritt an die Spitze führen und das Projekt zugleich auf einer gesunden Basis wachsen lassen." Mit Vizemeister Sturm Graz, der Wiener Austria und SCR Altach, der in einer Spielgemeinschaft mit dem FFC Vorderland tätig ist, sind drei Männer-Bundesliga-Vereine auch im Frauenbereich im Oberhaus vertreten. Erst heuer zog der SK Rapid nach, der den Sommer 2024 als Einstiegszeitpunkt anvisieren. Nun zeichnet sich auch beim Ligakrösus zumindest mittelfristig ein konkretes Engagement im Erwachsenenbereich ab. (22:53)

Laola1

Andi Dober wird wieder Papa: Frohe Nachrichten aus dem Hause Dober: Der ehemalige ÖFB-Teamspieler Andi Dober wird zum dritten Mal Vater. Auf Instagram gibt der ehemalige Rapid-Kicker auf einem gemeinsamen Foto mit Frau Fiona und Sohnemann Marvin die erfreuliche Botschaft bekannt. "Du bist mit Abstand unser schönstes Geschenk 2022“, schreibt der 36-jährige Wahl-Tullner, der immer noch aktiv ist und beim SV Absdorf in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel spielt. Das Geschlecht ist übrigens noch nicht bekannt. Neben Marvin hat Dober mit Elias bereits einen weiteren Sohn. Ob es diesmal ein Mädchen wird? (08:05)

2022-11-21

Laola1

So sieht Rangnick die Tormann-Frage: Ein zu-Null gegen Europameister Italien. Heinz Lindner hat beim 2:0-Heimsieg des ÖFB-Teams zum Jahresabschluss 2022 Werbung in eigener Sache gemacht. Die Noten der ÖFB-Spieler >>> Der Schlussmann des FC Basel hat gegen die "Squadra Azzurra" nicht nur sein Tor sauber gehalten, er hat auch im Spielaufbau viel Mitarbeit geleistet. Das streicht Teamchef Ralf Rangnick extra hervor: "Wir hatten den Mut, unter Einbeziehung des Torwarts hinten raus zu spielen. Das macht den Fußball aus heutzutage." Dementsprechend zufrieden war der Deutsche mit der Leistung seines Keepers: "Heinz hat ein gutes Spiel gemacht – auf der Linie, bei der Strafraumbeherrschung und was das Mitspielen angeht." Auch für Schlager gibt es Lob Doch die Einser-Frage ist deshalb noch lange nicht geklärt. "Da ist sicherlich noch keine Entscheidung gefallen", hält der Teamchef fest. Denn: "Alex Schlager hat mir im Training sehr gut gefallen." Der LASK-Keeper stand in der ersten Hälfte gegen Andorra im Tor, konnte sich mangels Offensivbemühungen des Gegners allerdings nicht auszeichnen. Hedls abgebrochener Urlaub und Pentz' Situation In der zweiten Hälfte gegen Andorra gab Rapids Niklas Hedl sein Debüt. Er rückte kurzfristig für Daniel Bachmann nach, brach sogar seinen eben erst angetretenen Urlaub ab, wie Rangnick verrät: "Hedl hat es auch gut gemacht, er kam ja eigentlich am letzten Drücker. Er war schon mit seiner Freundin in Ägypten im Urlaub. Muss man ihm hoch anrechnen, dass er acht Stunden später trotzdem in Marbella war." Und dann gibt es auch noch Patrick Pentz, der bei Stade Reims im Laufe der Herbstsaison zur Nummer 2 degradiert wurde. Rangnick sprach noch am Tag des Italien-Spiels im Hotel mit dem Salzburger, der es diesmal nicht in den Kader schaffte. "Pentz muss spielen, sonst wird es schwierig, ihn zu nominieren. Das ist ihm auch klar. Er muss schauen, dass er spätestens ab Jänner wieder spielt", sagt der Teamchef. Ihm bleibt also die Qual der Wahl. (11:58)

2022-11-19

Laola1

Rangnick über Wanner: "Wir können niemanden zwingen": Eine Woche hat Paul Wanner in Marbella mit dem österreichischen Nationalteam trainiert. Teamchef Ralf Rangnick stellte dem 16-jährigen Ausnahmetalent von Bayern München ein gutes Zeugnis aus. "Technisch bringt er sehr viel mit. Das ist schon ein Spieler, der großes Potenzial hat." Die Entscheidung zwischen Österreich und Deutschland wird Wanner mittelfristig irgendwann selbst treffen müssen. Robert Ljubicic hat seine für Kroatien bereits gefällt. Rangnick will dem Außenverteidiger von Dinamo Zagreb, dessen Bruder Dejan bereits viermal für Österreich gespielt hat, nicht nachtrauern - auch wenn das ÖFB-Team gerade auf seiner Position dünn besetzt ist. Der Deutsche hätte den spielstarken 23-Jährigen gerne für den laufenden Lehrgang nominiert. "Wir haben ein langes Telefonat geführt und sogar eine Videosequenz vorbereitet, die wir eine Dreiviertelstunde mit ihm durchgegangen sind. Am Ende hat er sich trotzdem entschieden, für Kroatien zu spielen." Rangnick: "Das ist nachher sein Problem, nicht unseres" Die Entscheidung müsse man akzeptieren. "Das wirft unsere Ambitionen und die Stärke, die wir als Mannschaft haben, nicht zurück", betont Rangnick. Die Zeit werde zeigen, ob Ljubicic richtig gelegen sei. "Er wird für sich selbst sehen müssen, ob er auf der Position bei Kroatien dann tatsächlich spielt. Es ist ihm zu wünschen. Aber ich gehe davon aus, dass es bei uns eher möglich gewesen wäre Stammspieler zu sein als dort. Aber das ist nachher sein Problem, nicht unseres." Für Kroatiens WM-Kader war Ljubicic kein Thema, mit Stuttgarts Borna Sosa (24) und Borna Barisic (30) von den Glasgow Rangers war die Konkurrenz zu groß. Der Ex-Rapidler hofft auf die Zukunft, obwohl er wie Salzburgs Rechtsverteidiger Amar Dedic - der 20-Jährige spielt für Bosnien - in Österreich groß geworden ist. "Sie haben sich für andere Länder entschieden. Vielleicht spielen da auch die Eltern eine Rolle", meint Rangnick. "Bei Paul Wanner glaube ich das nicht. Ich glaube, dass Paul das am Ende tatsächlich selber entscheidet." Wanner? "Wir können niemanden zwingen" Wann das sein wird? "Wenn wir ihn tatsächlich irgendwann aus Leistungsgründen auch zu Quali-Spielen oder einer EURO nominieren würden, spätestens dann", sagt Rangnick. Man werde Wanner aber nicht unter Druck setzen. "Wir haben ihm jetzt das gegeben, was wir tun können. Wir haben ihm gezeigt, wie es bei uns aussieht und zugeht. Wir können niemanden zwingen oder ihm eine Pistole auf die Brust setzen. Das sind Dinge, die jeder für sich entscheiden muss." Wanner hat eine österreichische Mutter und einen deutschen Vater. Das Mittelfeldtalent, jüngster Bundesliga- und Champions-League-Spieler der Bayern-Geschichte, ist in Dornbirn geboren, aber großteils in Baden-Württemberg aufgewachsen. Ein Pluspunkt für das ÖFB-Team Als Pluspunkt für das ÖFB-Team nennt Rangnick die "Stimmung innerhalb der Gruppe". Ausschlaggebend sei aber Wanners Entwicklung in den nächsten ein oder zwei Jahren. "Seine Karriere entscheidet sich nicht bei uns in der Nationalmannschaft, sondern im Verein, wie bei jedem anderen auch." Auch die Chancen auf das deutsche Nationalteam seien von seinem späteren Klub und regelmäßigen Einsätzen abhängig, meint Rangnick. "Es ist schon klar: Auf der Position, wo er spielt, gibt es auch noch andere gute Spieler." Daher würde er, wenn er nicht aktueller ÖFB-Teamchef wäre, Wanner "Stand jetzt" auch eher zu Österreich raten. "Am Ende hängt aber alles davon ab, wie seine Karriere insgesamt weitergeht." (08:13)

Laola1

Rapid-Joker Zimmermann will um Startelf-Platz kämpfen: Rapid-Profi Bernhard Zimmermann ist hinter Guido Burgstaller der zweitbeste Torschütze der Hütteldorfer in der laufenden Bundesliga-Saison. Der 20-Jährige hält aktuell bei fünf Toren und schoss zuletzt beim 2:1-Auswärtssieg gegen Hartberg das späte Siegtor in der 87. Minute.  Alle seine Tore fielen in der berühmtberüchtigten Rapid-Viertelstunde, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt. An den Leistungen sowie der Torgefährlichkeit gibt es demnach nicht viel zu bemängeln. Trotzdem bekommt Zimmermann nicht die erhoffte Spielzeit - sowohl unter Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer, als auch unter Interims-Coach Zoran Barisic. Der Retter in der Not Derzeit hat der 20-Jährige nur den Platz auf der Ersatzbank inne, Startelfeinsätze sind kaum vorhanden. Zimmermanns letztes Spiel von Beginn an war das Wiener Derby am 9. Oktober, damals noch unter der Leitung von Feldhofer. Immerhin hat Rapid es dem Stürmer zu verdanken, dass man in den letzten beiden Auswärtspartien bei Hartberg und Lustenau durch seine Tore einen Sieg gefeiert bzw. eine Niederlage abgewendet hat. Der Sprung auf Rang vier in der Tabelle ist die Folge, damit sind die Hütteldorfer im Rennen um einen Platz in der Meisterschafstgruppe voll dabei. Obwohl der Korneuburger gute Leistungen abliefert, befindet er sich bei den Grün-Weißen in einer schwierigen Phase. Im Gespräch mit der "Krone" gibt sich Zimmermann dennoch angriffslustig: "Es ist gerade nicht die leichteste Phase für mich, aber ich werde mich da wieder rauskämpfen". "Wenn ich von Anfang an spiele, mache ich meine Tore" Trotz der tollen Leistungen auch unter Barisic scheinen die Einsatzzeiten unter dem Sportchef mehr als fragwürdig. Ganze 46 Minuten stand der U21-Nationalspieler in den bisherigen fünf Ligaspielen unter dem neuen Coach auf dem Platz. "Ich bin ein Spieler, der sehr viel hinterfragt. Aber ich stelle mich hinter das Team und werde meinen Teil dazu beitragen", sagt Zimmermann. Die Rolle als Edel-Reservist möchte der 20-Jährige abgeben und regelmäßig von Beginn an starten. "Ich hab aber auch vergangene Saison bewiesen, dass, wenn ich von Anfang an spiele, ich meine Tore mache. Natürlich möchte ich wieder von Start weg spielen. Wenn ich meine Leistung auf den Platz bringe, wird das auch wieder so sein", lautet das Versprechen von Zimmermann. Schafft Zimmermann den Sprung ins ÖFB-Team? Jetzt befindet sich die Bundesliga in der Winterpause, in der sich der Rapid-Trainer Gedanken über die Einsatzzeiten von Zimmermann machen kann. Für den 20-Jährigen gilt es wiederum, sich in der ÖFB-Auswahl zu beweisen. Mit der österreichischen U21 befindet sich Zimmermann momentan in Kroatien. Am Donnerstag spielte der Rapid-Akteur beim 1:1 gegen die Türkei in Medulin 84 Minuten lang und überzeugte in der Offensive. Am Montag treffen Österreichs Nachwuchskicker in einem weiteren Testspiel in Pula auf Gastgeber Kroatien. Nach dem Spiel geht es für den Stürmer in einen Trainingslehrgang für Perspektivspieler, welcher von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und U21-Coach Werner Gregoritsch geleitet wird. "Ich freue mich schon darauf, mich zu zeigen", gibt sich der Korneuburger zuversichtlich, bevor es ans Eingemachte geht. (10:24)

2022-11-18

Laola1

Neue Liebe: Hinteregger verliebt in eine Fußballerin: Nach dem Ende seiner Profi-Karriere hat Martin Hinteregger seinen Lebensmittelpunkt zurück nach Kärnten verlegt. Dort schnürt er mittlerweile für Sirnitz die Fußballschuhe, nun hat er in der Heimat auch eine neue Liebe gefunden.  Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, heißt die Frau an Hintereggers Seite Corina Moser. Der ehemalige Frankfurt- und ÖFB-Star und die 25-Jährige, die ebenfalls Fußball spielt, haben sich demnach im Sommer bei einem Benefizspiel kennen und lieben gelernt. Seit dem Villacher Kirchtag sollen die beiden ein Paar sein.  Zuletzt wurden Hinteregger und seine Freundin beim Bundesliga-Spiel zwischen Hartberg und Rapid von den TV-Kameras eingefangen.  (14:21)

2022-11-17

Laola1

WM der Extreme: Spieler "pfeifen aus dem letzten Loch": Die Fußball-WM in Katar ist in mehrerer Hinsicht eine WM der Extreme und hat auch in sportmedizinischer Hinsicht viel an Kritik ausgelöst. Erstmals wird eine Weltmeisterschaft im Spätherbst und Winter ausgespielt, weil die Temperaturen im Gastgeberland Mitte Juni bis Mitte Juli mörderisch gewesen wären. Das bedeutet gleichzeitig für die Spieler vieler teilnehmender Nationen eine enorme Zusatzbelastung. "Die Spieler pfeifen körperlich aus dem letzten Loch", sagte Austria Wiens Teamarzt, Markus Hofbauer, zur APA. Nun zählen österreichische Vereine wie die Austria oder der Stadtrivale Rapid Wien nicht zu den Hauptlieferanten an Spielern für die WM. Aber mit den verhältnismäßig kleinen Kadern wird auch hier die Belastung der Spieler schnell größer. "In jeder Sportart - das ist nicht nur fußballspezifisch - ist die Regeneration ein wesentlicher Faktor", erläuterte Hofbauers Rapid-Pendant Lukas Brandner. Der Grund: "Ein Muskel schützt. Wenn ein Muskel aber müde ist, reagiert er zu langsam oder ist zu schwach", erklärte Brandner. Dadurch verliert er seine Schutzfunktion, die zum Beispiel für die Gelenke und den Bandapparat essenziell ist. Dadurch entstehen klassische Fußballverletzungen wie Kreuzbandrisse, Meniskusschäden und Verletzungen im Sprunggelenk. Premier League geht acht Tage nach WM-Finale weiter Nicht umsonst schlug die internationale Spielergewerkschaft FIFPRO in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht Alarm, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Spieler, die zur WM nach Katar fahren, hätten durch den dichten Spielplan ein erhöhtes Risiko für Verletzungen und Stress. Vor allem der Mangel an Regeneration wurde dabei genannt. Beispielsweise nimmt die englische Premier League nur acht Tage nach dem Ende der WM am 18. Dezember am berühmten Boxing Day (26. Dezember) den Spielbetrieb wieder auf. 2018 und 2014 hatten die Spieler 26 bzw. 34 Tage Pause. "Nach einer dicht gedrängten ersten Hälfte der laufenden Saison wird die durchschnittliche Vorbereitungs- und Regenerationszeit für viele Spieler sieben oder acht Tage betragen, rund viermal weniger als sonst üblich", hieß es in dem Bericht. "Das steigert das Risiko für Muskelverletzungen und psychischen Stress. Signifikant verminderte Vorbereitungs- und Regenerationsphasen vor und nach der Weltmeisterschaft stellen eine Bedrohung für die Gesundheit der Spieler dar und behindern die Leistungsoptimierung." In dem Bericht analysierte die FIFPRO auch die bisherige Belastung der Spieler zwischen Juli 2021 und Oktober 2022: Demnach haben Mitglieder des portugiesischen Nationalteams kumuliert die meisten Einsatzminuten aller 32 Teilnehmermannschaften zu verkraften. Auf den Plätzen folgen Brasilien und Mexiko. Van Dijk mit 7.597 Einsatzminuten Bei den Spielern bekam der niederländische Kapitän und Abwehrchef von Liverpool Virgil van Dijk in der genannten Zeitspanne die meisten Einsatzminuten zusammen, nämlich 7.597. Das sind, wenn man die Nachspielzeiten nicht mitrechnet, statistisch gesehen mehr als 84 Spiele. Auch Joao Cancelo, der portugiesische Außenverteidiger von Manchester City, Senegals Stürmerstar Sadio Mane (FC Liverpool bzw. Bayern), Deutschlands Innenverteidiger Antonio Rüdiger (Chelsea bzw. Real) und Englands Teamkapitän und Goalgetter Harry Kane (Tottenham Hotspur) kamen auf mehr als 7.200 Einsatzminuten, übertrafen somit die Grenze von 80 Spielen. Zu der exorbitanten körperlichen Herausforderung vor, während und nach der WM kommt gerade für Teilnehmer aus Europa auch noch das Klima. Sie kommen aus dem Spätherbst und fast winterlichen Temperaturen nach Katar. "Dort hat es vermutlich eine ähnliche Witterung wie im mitteleuropäischen Sommer", sagte Hofbauer, was eine zusätzliche Belastung für den Organismus darstellt. Die Spieler, am vergangenen Wochenende großteils noch in ihren Ligen im Einsatz, haben kaum Anpassungszeit. "Die WM ist kein Urlaub" Hofbauer vermutete, dass es vermehrt Verletzungen ohne Kontakt mit den Gegnern kommen könnte. "Die WM ist kein Urlaub", betonte der Mediziner. Sein Rapid-Kollege Brandner stimmte ihm zu: "Sehr hohe Wettkampf- oder Trainingsbelastungen fordern körperlich und geistig deutlich mehr. Die Spieler kommen nie herunter." Die beiden Sportärzte waren sich einig darin, dass man dies vor allem bei den unteren Extremitäten sehen könnte: Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänder- und Meniskusverletzungen im Knie, Sprunggelenksverletzungen und die langwierig und mühsam zu behandelnden Verletzungen an Sehnenansätzen könnten sich häufen. Weniger einig waren sich Brandner und Hofbauer bei allfälligen Auswirkungen auf den Fortgang der nationalen Wettbewerbe. Von einem Verein sind viele Spieler bei der WM eingesetzt, vom anderen weniger, und von manchen gar keine. "Es ist natürlich aus Klubsicht ein Traum, wenn ich mit der ganzen Mannschaft hochwertig und strukturiert körperliche, technische und taktische Fähigkeiten trainieren kann", sagte Brandner. Andere Trainer, die die halbe Mannschaft bei der WM haben - und das womöglich sehr lange - müssen sehr behutsam mit den Spielern und ihrer Regenerationsphase nach der Weltmeisterschaft umgehen. Der Rapid-Arzt nannte diese Aufgabe für die Trainer "anspruchsvoll". Hofbauer glaubt hingegen, dass sich der körperliche Nachteil der WM-Teilnehmer gegenüber den Zuhausegebliebenen ausgleicht. "Es gibt ja einen Grund, warum die nicht zur WM gefahren sind", sagte Austrias Teamarzt. "Das Niveau ist gegenüber demjenigen der WM-Teilnehmer sicher ein niedrigeres. Das wird sich wahrscheinlich die Waage halten." (08:01)

Laola1

Ex-Nationalstürmer Gerhard Rodax verstorben: Gerhard Rodax ist tot! Der ehemalige ÖFB-Teamstürmer ist nach übereinstimmenden Medienberichten bei einem tragischen Unfall nahe Traiskirchen ums Leben gekommen. Wie die "Krone" berichtet, wurde der WM-Torschütze und Bundesliga-Torschützenkönig an Mittwochvormittag auf der Südbahnstrecke von einem Zug erfasst. Für den zuletzt scher erkrankten Rodax, der sich auf den Gleisen befand und von einem Triebwagen mit 150 km/h erfasst wurde, kam jede Hilfe zu spät. Laut Einsatzkräften hatte der Lokführer keine Chance, den Zug noch rechtzeitig zum Bremsen zu bringen, erst 400 Meter weiter kam dieser zum Stillstand. In Erinnerung bleiben die sportlichen Erfolge. Mit 35 Toren wurde Rodax im Dress der Admira Torschützenkönig, mit 25 Jahren wechselte er nach Spanien zu Atletico Madrid, wo er Vizemeister wurde. Später lief er für Rapid auf, ehe er nach der Rückkehr zur Admira noch das Cupfinale 1996 erreichte. Insgesamt 20 Mal trug er das Trikot der österreichischen Nationalmannschaft, zudem stand er bei der WM 1990 in Italien im Kader, wo er eines seiner zwei Teamtore erzielte. Nach seiner Karriere betrieb der Familienvater eine Tennis- und Sportanlage in Traiskirchen. (11:37)

Laola1

Rapid-Schreck Vaduz trennt sich von Trainer: Der FC Vaduz steht derzeit ohne Cheftrainer da. Der Klub aus Liechtestein, der für das blamable Playoff-Ausscheiden des SK Rapid Wien in der Conference League sorgte, und Coach Alessandro Mangiarratti gehen ab sofort getrennte Wege. Die Trennung erfolgte in beidseitigem Einvernehmen, wie Vaduz bekannt gibt. Der 44-jährige Übungsleiter hatte dem Verein seinen Rücktritt angeboten.  "Aufgrund des enormen Aufwands, der insgesamt zwölf Conference-League-Spiele plus Meisterschaft, die für mich, den Staff und den ganzen Verein sehr kräftezehrend und belastend waren, fühle ich mich heute erschöpft. Deshalb habe ich jetzt nicht die volle Energie und die Kraft, die die Mannschaft braucht", kommentiert Mangiarratti seinen Abgang in einer Mitteilung der Liechtensteiner.  Auch Co-Trainer Francesco Pargalia ist nicht mehr Teil des Klubs. Für einen Nachfolger will Vaduz zeitnah sorgen. Bei den letzten beiden Partien gegen Lausanne-Sport und den FC Thun werden Athletikcoach Alex Kern und Torwarttrainer Sebastian Selke an der Seitenlinie stehe. (12:29)

2022-11-16

Laola1

Rapid schloss Geschäftsjahr 2021/22 mit sattem Gewinn ab: Nach dem Abschied in die sportliche Winterpause wird auch wirtschaftlich alles genau aufgerollt. Der SK Rapid präsentiert traditionell wenige Tage vor der Ordentlichen Hauptverdammlung den Geschäftsbericht und blickt dabei auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2021/22 zurück. Zum dreizehnten Mal in den letzten fünfzehn Saisonen konnten die Hütteldorfer ein positives Jahresergebnis erreichen und einen respektablen Umsatz von rund 49,63 Millionen Euro erwirtschaften. Schlussendlich steht ein Gewinn in der Höhe von rund 5,76 Millionen Euro zu Buche, das positive Eigenkapital konnte auf einen Rekordwert in der Höhe von 21,36 Millionen Euro geschraubt werden - das teilen die Grün-Weißen am Mittwoch in einer offiziellen Aussendung mit. Internationale Auftritt und Transferplus entscheidend Besonders positive Auswirkungen hatte die insgesamt neunte Qualifikation für eine Gruppenphase der UEFA Europa League sowie das Erreichen der Zwischenrunde in der noch jungen UEFA Europa Conference League. Insgesamt absolvierte die Profimannschaft des SK Rapid in der abgelaufenen Saison inklusive diverser Qualifikationen gleich 14 Spiele auf europäischer Bühne, ein Rekord in der langen Vereinsgeschichte. Auch die Transferaktivitäten waren aus monetärer Betrachtung positiv, am Ende steht für die Spielzeit 2021/22 ein Transferplus in der Höhe von 2,77 Millionen Euro in der Gewinn- und Verlustrechnung. Hier ist zu beachten, dass die Verkäufe von Koya Kitagawa und vor allem Robert Ljubicic im Gegensatz zum Kauf von Ferdy Druijf, der erst am 1. Juli 2022 vollzogen wurde, in den Zahlen dieses Geschäftsberichtes enthalten sind. Energiekosten setzen Rapid zu Im Vergleich zu den Vorsaisonen deutlich angestiegen sind Stadion-, Miet- und Instandhaltungsaufwand. Gerade die Energiekosten haben sich im Vergleich zur Eröffnungssaison im Allianz Stadion (2016/17) vervielfacht und binden budgetäre Mittel in höherem Ausmaß Es ist zu erwarten, dass die weitere Entwicklung in diesem Bereich für die Folgesaison 2022/23 und wohl darüber hinaus zu einer der größten finanziellen Herausforderungen für den SK Rapid werden wird, heißt es von Seiten der Wiener. Die Investitionen für das neue Körner Trainingszentrum powered by VARTA werden, abgesehen von der Förderung der Stadt Wien, die bekanntlich einen neuen Trainingsplatz samt Rasenheizung neben dem Funktionsgebäude im Prater errichten wird, vollumfänglich vom SK Rapid selbst getragen. Dies war auch im Berichtszeitraum 2021/22 der Fall und wird sich bei den noch zu tätigenden Investitionen in der laufenden Saison fortsetzen. "Künftige Vereinsleitung kann auf sehr starkes Fundament bauen" Präsident Martin Bruckner, der seit 8. November und bis zur Wahl des neuen Präsidiums interimistisch und ehrenamtlich auch die Funktion des Geschäftsführers Wirtschaft ausübt, zum aktuellen Geschäftsbericht: "Aus wirtschaftlicher Sicht haben wir 2021/22 ein sehr beachtliches Ergebnis erreicht. Hier gilt mein ausdrücklicher Dank den beiden in diesem Berichtszeitraum verantwortlichen Geschäftsführern Zoran Barisic und dem kürzlich aus dem Amt geschiedenen Christoph Peschek ebenso wie dem Management und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die künftige Vereinsleitung und Geschäftsführung können somit auf ein sehr starkes Fundament bauen und auch für die laufende Saison sind bereits alle Hausaufgaben gemacht." Dabei blickt er positiv in die Zukunft. "Nach heutigem Stand ist trotz der schmerzhaft verpassten UEFA-Gruppenphase erneut ein positives Jahresergebnis, das sich im Bereich von etwas mehr als einer Million Euro bewegen wird, zu erwarten. Aufgrund der zum Großteil beglichenen Investitionen in Steine, sprich das neue Trainingszentrum, werden künftig mehr Mittel für Investitionen in Beine, sprich neue Spieler sowie vorzeitige Vertragsverlängerungen, verfügbar sein", so der 57-jährige Wiener. (11:19)

Laola1

Sturms Sportchef Schicker ist "Manager des Jahres": Andreas Schicker ist vom Sport Business Magazin als "Sport-Manager des Jahres" ausgezeichnet worden. Der Sport-Geschäftsführer von Bundesligist Sturm Graz erhielt dafür in Salzburg den zum fünften Mal verliehenen "Victor" in der Hauptkategorie. Erst am Montag hatte der 36-Jährige nach Gerüchten über einen möglichen Wechsel zum Ligarivalen Rapid seinen Vertrag bei den Steirern vorzeitig bis 2026 verlängert (HIER nachlesen>>>). Über den Ehrenpreis für sein Lebenswerk durfte sich der 72-jährige ehemalige ÖFB-Präsident Leo Windtner freuen. (12:01)

Laola1

U21-Teamchef Gregoritsch will gegen Türkei experimentieren: Österreichs U21-Nationalteam trifft am Donnerstag (14:45 Uhr) in einem Test-Länderspiel auf die Türkei. Gespielt wird im Arena Sportzentrum von Medulin im Rahmen des seit Montag laufenden ÖFB-Trainingslehrgangs in Pula. "Die Türkei hat immer sehr gute Fußballer in ihren Reihen. Wir werden alles investieren müssen, um erfolgreich zu sein", sagt ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch. Es wäre der dritte Sieg nach dem 5:1 gegen Montenegro und 2:0 gegen Wales. Nur das Ergebnis zählt allerdings für den Steirer nicht. "Natürlich werden wir auch Dinge ausprobieren, dafür sind solche Spiele ja auch gedacht", so Gregoritsch. Alle mitgereisten Akteure sind einsatzbereit. "Mir taugt es, dass sich jeder für den Mitspieler reinhaut und versucht, dem Team zu helfen. Die neuen Spieler haben sich da problemlos eingefügt. Aber diesen Spirit brauchen wir auch, um gegen Gegner wie die Türkei oder Kroatien erfolgreich zu sein", verlautet Rapid-Stürmer Bernhard Zimmermann. Das Duell mit Kroatien geht am Montag (18:00 Uhr) im Stadion Aldo Drosina in Pula über die Bühne. (17:56)

Laola1

Hedl und Prass: Wenn Bubenträume wahr werden...: Der knappe 1:0-Sieg gegen Andorra in Malaga mag nicht gerade der ruhmreichste Auftritt des österreichischen Nationalteams gewesen sein, zwei ÖFB-Kicker werden diesen Abend aber gewiss nie vergessen. Niklas Hedl und Alexander Prass durften nämlich erstmals im Trikot des A-Teams auflaufen. "Ich bin froh, dass ich das Spiel habe machen dürfen. Das ist natürlich auch so ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist", strahlt Prass nach dem Schlusspfiff. Der Sturm-Youngster durfte von Beginn an ran, gab den linken "Wingback". Insgesamt sieht Prass aber noch Luft nach oben: "Es wäre um einiges besser gegangen. Es geht immer besser. Wenn die Mannschaft ziemlich neu zusammengestellt ist, ist es nicht so einfach. Wir haben auch nicht so viele Trainings gehabt. Die Automatismen waren noch nicht ganz so da, da muss man noch an ein paar Schrauben drehen." "So war es perfekt für ein Debüt" Zur Pause war für Prass Schluss. Dafür stand mit Hedl dann ein zweiter Debütant am Feld bzw. in seinem Fall im Tor. Lediglich rund 150 Zuseher wurden Zeugen des ersten ÖFB-Auftritts des Rapid-Goalies. Dass kaum etwas los war, störte ihn aber nicht: "Es war ruhig. Wenn das Stadion voll ist, gibt es einem sicher mehr. Aber so war es perfekt für ein Debüt. Es war ein großartiges Gefühl. Jeder Bub, der in Österreich Fußball spielt, träumt davon, einmal im Nationalteam zu spielen." Sein Arbeitsnachweis blieb aufgrund der extrem defensiven Ausrichtung Andorras praktisch leer: "Einen Schuss aufs Tor habe ich gefangen." 35 Spieler hat Teamchef Ralf Rangnick nun in seinen bisher acht Länderspielen eingesetzt. Erstmals unter ihm durften gegen Andorra auch Phillipp Mwene, Alexander Schlager, Junior Adamu, Florian Grillitsch und Florian Kainz ran. Die Noten für die ÖFB-Kicker: (22:34)

2022-11-15

Laola1

Kracher Sturm-Rapid zum Frühjahrsauftakt, Derby zum Schluss: Die Admiral Bundesliga hat die Spieltermine für das Finale des Grunddurchganges (17. bis 22. Runde) bekanntgegeben. Der Frühjahrsauftakt erfolgt am Freitag dem 10. Februar 2023 um 20:30 Uhr mit dem Duell von Sturm Graz mit Rapid Wien. Abgeschlossen wird der Grunddurchgang am Sonntag dem 19. März 2023 unter anderem mit dem Wiener Derby Austria gegen Rapid. Danach erfolgt die Auslosung des Finaldurchgangs. Der komplette Spielplan der Runden 17 bis 22 >>> (12:28)

Laola1

Sturm Graz glänzt im Erfolg mit Rekordmitgliederzahl: Der sportliche Erfolg von Sturm Graz hat Österreichs aktuell zweiter Kraft im Fußball auch eine kontinuierliche Steigerung der Mitgliederzahlen beschert. Wie der erste Verfolger von Serienmeister Salzburg am Montagabend im Rahmen seiner Mitgliederversammlung bekanntgab, halte man derzeit bei der Rekordzahl von 5.100. "Vor zehn Jahren waren es gut 1.000", verkündete Sturm-Präsident Christian Jauk, der damals sein Amt angetreten hatte. Jauk, der sich als "Familienvater" einer "Wertegemeinschaft" sah, durfte die äußerst wohlwollende Stimmung beim "Mitgliederinformationsabend 2022" genießen und auf ein "geschichtsträchtiges Jahr" mit Männer- und Frauenteam als Vizemeister, dem Zweitligaaufstieg der Amateure oder dem denkbar knappen Europacup-Aus zurückblicken. "Das sind Erinnerungen im schwarz-weißen Herzen, die uns niemand mehr nehmen kann", betonte Jauk. Auch Kartenverkauf boomt Die steigende Beliebtheit der "Blackys" schlage sich auch in den Kartenverkaufszahlen nieder, betonte wiederum Wirtschafts-Geschäftsführer Thomas Tebbich angesichts von aktuell 6.500 vergebenen Dauerkarten. "Ich glaube, dass in der Frühjahrssaison erstmals ein Siebener vorne stehen könnte", sagte Tebbich, der besondere Zuwächse im Bereich des Familiensektors (+ 60 Prozent) und der Kinderabos (+170) vermeldete. Stehende Ovationen gab es anlässlich der Bekanntgabe der Vertragsverlängerung des angeblich von Rapid umworbenen Sportdirektors Andreas Schicker. "Es war für mich immer klar, als Steirer bei Sturm zu bleiben", betonte der 36-Jährige und verwies ebenfalls auf Zahlen. "Sturm hat einen Marktwert von 40 Millionen Euro im Vergleich zu 14 Mio. im September 2020. Wir haben uns mit den Transfers der letzten Zeit einen guten Namen gemacht." Ob das reicht, um die "Bullen" zu entthronen, bleibt abzuwarten. "Wir haben ein unmögliches Ziel, Salzburg zu erreichen, das uns inspiriert und treibt", rief Trainer Christian Ilzer den über 500 Anwesenden zu. (12:19)

Laola1

Lothar Matthäus tippt auf "Albiceleste" als Weltmeister: Laut Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus kommt der neue Weltmeister aus Südamerika. "Wenn ich mich für ein Team entscheiden müsste und einen WM-Tipp abgeben soll, dann würde ich mich für Argentinien entscheiden", schrieb der 61-Jährige in seiner Sky-Kolumne. Auch Brasilianer und Franzosen hat Matthäus in Katar auf der Rechnung. "Aber mein Gefühl tendiert zu Argentinien. Sie haben einen tollen Teamspirit und einen ausgeglichenen, starken Kader." Der siebenmalige Weltfußballer Lionel Messi sei "aktuell in sehr guter Verfassung und spielt so gut wie lange nicht mehr. Der Sieg in bei der Copa America hat ihnen einen unglaublichen Auftrieb gegeben und im Vergleich zur letzten WM muss Leo Messi nicht alles allein machen, sondern hat genügend Mitspieler, die mit ihrer Qualität Spiele entscheiden können", schrieb Matthäus. Auch die deutsche Nationalmannschaft hat der Ex-Rapid-Trainer auf der Rechnung. "Wir haben wie immer eine richtig gute Chance." (13:08)

Laola1

Flanken-Gott, Meister der Effizienz und Zweikampf-Monster: Der Bundesliga-Herbst ist vorüber, die Analyse läuft. Wer sich in den Zahlen der vergangenen 16 Runden verliert, kommt auf so manche spannende Erkenntnis. Wer hat die meisten Tore geschossen? Wer hat die meisten vorbereitet? Wer hält seinen Kasten sauber? Wer sollte sich bei Fouls zurückhalten und wer ist der beste Joker? So findet sich der Flanken-Gott beim SK Rapid, der Meister der Effizienz ist nicht der Führende der Torschützenliste, am öftesten gefoult wird ein Aufsteiger, die meisten Fouls begeht jener Stürmer, der die meisten Kopfball-Tore erzielte und bei gewonnenen Zweikämpfen und Kopfballduellen können sich die Großklubs bei den vermeintlich Kleinen etwas abschauen. Die Statistik-Bestwerte des Bundesliga-Herbstes: (18:04)

Laola1

2. Liga: David Peham erzielt "Tor des Monats Oktober": Die Wahl zum Tor des Monats Oktober in der ADMIRAL 2. Liga ist beendet. David Peham vom GAK setzt sich in der von ADMIRAL und LAOLA1 durchgeführten Wahl durch. Der 30-jährige Stürmer, der 60,62 Prozent der Stimmen erhalten hat, hat gegen den SKU Amstetten ein wunderbares Tor erzielt und die LAOLA1-User damit überzeugt. Das Ergebnis des Fan-Votings: David Peham (GAK) Leomend Krasniqi (FAC) Nicolas Bajlicz (Rapid II) Milan Toth (Sturm II) Nemanja Zikic (Kapfenberg) Hier kannst du dir alle Tore noch einmal ansehen: (22:56)

2022-11-14

Laola1

Spekulations-Ende! Sturm verlängert mit Andreas Schicker: Der Montagabend wird immer besser für die Fans von Sturm Graz! Nachdem zunächst die Vertragsverlängerung von Abwehrchef Gregory Wüthrich bekanntgeben wurde, verlautbarten die "Blackies" nun, dass auch der ursprünglich bis 2024 laufende Vertrag mit Geschäftsführer Sport Andreas Schicker bis 2026 ausgeweitet wurde. "Als wir 2020 mit Andreas Schicker einem jungen Mann aus unseren eigenen Reihen unser Vertrauen ausgesprochen haben, gehörte auch eine Portion Mut dazu. Jetzt wissen wir selbstverständlich, dass wir mit dem Andi einen absoluten Goldgriff getätigt haben", freut sich Präsident Christian Jauk. Damit verlaufen auch diverse Gerüchte rund um den umworbenen Sportchef im Sand, so wurde Schicker etwa mit dem SK Rapid in Verbindung gebracht. "Mein Weg bei Sturm ist noch nicht zu Ende" Seit 2018 ist Schicker im Verein tätig, im Jahr 2020 übernahm er als Nachfolger von Günter Kreissl die Geschicke als Sportdirektor "Der junge Weg des SK Sturm, die sportlichen Erfolge der letzten Jahre, die Transfers in einer für Sturm völlig neuen Größenordnung sowie der damit einhergehende wirtschaftliche Erfolg – all diese Dinge sind unglaublich eng mit dem Namen Andreas Schicker verbunden", streut Jauk dem 36-Jährigen Rosen.  Schicker selbst betont, dass sein "Weg beim SK Sturm noch nicht zu Ende ist. Die hervorragende Zusammenarbeit mit Christian Ilzer und seinem gesamten Trainerteam, der Mannschaft sowie mit dem Vorstand und dem Präsidenten macht unglaublichen Spaß und ist auch deswegen erfolgreich, weil nach wie vor alle an einem Strang ziehen." "Vor zweieinhalb Jahren hatten wir einen Dreijahresplan ausgegeben – auch wenn wir diesem Plan schnell voraus waren, geht der Pfeil der Entwicklung weiterhin nach oben, die Mannschaft und der Verein entwickeln sich beständig weiter und hat das vorhandene Potenzial noch nicht ausgeschöpft", zeigt sich der Sportdirektor weiter voller Ehrgeiz.  (21:46)

Laola1

Bernhard Zimmermann: Erst Siegtor, dann Rangnick: Irgendwie war diesmal weniger Drama im Spiel, könnte man meinen. Diesmal ließ sich Bernhard Zimmermann nämlich zumindest nicht bis zur 100. Minute Zeit mit seinem Treffer. 90.+10 war die offizielle Spielminute, in welcher dem Rapid-Offensivspieler vor zwei Wochen der 3:3-Ausgleich bei Austria Lustenau gelang. In Hartberg stellte er "schon" in Minute 87 den 2:1-Sieg der Hütteldorfer sicher. "Ich glaube, wenn man die Spielunterbrechung dazunimmt, könnte es sogar über die 100. Minute hinausgehen", grinst Zimmermann () und findet pragmatisch: "Letztlich ist es komplett egal, wann man das Tor schießt. Wenn du ein Tor mehr als der Gegner erzielst, gewinnst du die Partie." (11:38)

Laola1

Rangnick befördert Bayern-Talent Wanner ins A-Team: ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ist gezwungen, seinen Kader für den Lehrgang in dieser Woche an drei Positionen zu ändern und wartet dabei mit einer Überraschung auf. Der Deutsche zieht nämlich Paul Wanner, Youngster vom FC Bayern München, in das Aufgebot des A-Teams hoch. Laut ÖFB-Auskunft soll der Spieler die Möglichkeit erhalten, sich einen detaillierten Eindruck vom ÖFB zu verschaffen und das Trainer-Team um Rangnick samt Mannschaft kennenzulernen. Keine Einsätze Es wurde jedoch vereinbart, dass Wanner in den beiden Testspielen gegen Andorra beziehungsweise Italien nicht eingesetzt wird. Der 16-Jährige ist Dopppelstaatsbürger, hat eine österreichische Mutter und einen deutschen Vater. Ursprünglich war der Mittelfeldspieler bereits für den Perspektivlehrgang vom 21. bis 25. November in Pula nominiert gewesen. Wanner bestritt bislang 13 Junioren-Länderspiele in der deutschen U17 und deren zwei in der DFB-U18. Das Ausnahmetalent wurde am 23. Dezember 2005 in Dornbirn geboren, ist jedoch in Baden-Württemberg aufgewachsen. Wanner ist sowohl in der deutschen Bundesliga als auch in der Champions League der bislang jüngste Spieler der Bayern-Geschichte. Hedl und Cham rücken nach Das Talent ersetzt Wolfsburg-Legionär Patrick Wimmer, der wegen eines grippalen Infekts absagen muss. Zudem müssen Torhüter Daniel Bachmann (Achillessehnen-Probleme) und Karim Onisiwo (Fußverletzung) passen. Dafür gehört Rapid-Goalie Niklas Hedl erstmals dem A-Team an, auch Muhammed Cham rückt nach. (12:54)

2022-11-13

Laola1

Schicker zu Rapid? Sturm-Präsident Jauk: "Kein Kommentar": Die Gerüchte, dass der SK Rapid großes Interesse an Sturm-Sportdirektor Andreas Schicker zeigen soll, halten sich nach wie vor hartnäckig. Der Wiener dementierte diese zuletzt zwar ein ums andere Mal, abreißen wollen die Gerüchte deswegen nicht. Auch Sturm-Präsident Christian Jauk sorgt am Samstag nicht unbedingt dafür, dass sich das ändert. "Ich habe von dem Rapid-Gerücht mehr aus der Zeitung gelesen. In solchen Situationen bleibe ich bei meiner Linie: Es macht wenig Sinn, hier einen Kommentar abzugeben", lässt Jauk bei "Sky" zwischen den Zeilen durchblicken, dass sehr wohl etwas an den Gerüchten dran sein dürfte. Und was sagt Schicker selbst? "Es hat sich null geändert, das ist ein Gerücht. Es gab noch keinen Kontakt und ich fühle mich sehr wohl in der Steiermark." Das Wort "noch" könnte in den Ohren der Sturm-Anhänger allerdings durchaus die Alarmglocken zum Schrillen bringen. (19:56)

Laola1

Klaus Schmidt: Der Hartberger Konjunktiv-Trainer: Was wäre, wenn Klaus Schmidt den TSV Hartberg auch noch im Frühjahr 2023 trainieren würde? "Klaus Schmidt würde mit einer Mannschaft ins Frühjahr gehen, die mutig auftritt, sich sicher nicht versteckt und das Herz am Platz lässt. Dafür steht Klaus Schmidt eigentlich bis jetzt", sagt Klaus Schmidt im Konjunktiv über Klaus Schmidt. Bei der 1:2-Heimniederlage gegen Rapid hat Klaus Schmidt solch eine Mannschaft gesehen. Letztlich setzte es dennoch eine späte Niederlage - und das nicht zum ersten Mal in diesem Herbst. Gleichzeitig sei es ihm nicht in allen Runden gelungen, dass seine Mannschaft ihr Herz am Platz lässt. Die engen Niederlagen würden natürlich nagen. Ganz viel Konjunktiv "Die Mannschaft, die ich im Frühjahr betreuen würde, würde diese Dinge aber wegstecken, so wie ich es wegstecken täte, immer nach vorne schaue und einen positiven Geist in mir trage", so der 55-Jährige. Momentan weiß Schmidt jedoch nicht, ob er mit den Oststeirern ins Frühjahr geht. Konkret weiß er noch nicht einmal, ob er mit ihnen am Dienstag ins Winterpause-Training startet. Auch hier daher ganz viel Konjunktiv. (00:53)

Laola1

Bundesliga heute: LASK - Sturm Graz: Zum Abschluss des 16. Spieltags der Admiral Bundesliga kommt es zu einem Spitzenspiel! Im Top-Duell treffen der LASK und Sturm Graz aufeinander ( ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker). Obwohl die beiden Teams in der Tabelle weit oben stehen, blieben sowohl die Linzer als auch die Grazer am vorherigen Spieltag ohne Sieg. Sturm kam nicht über ein 1:1 bei Altach hinaus. Der LASK musste sogar eine Niederlage einstecken - bei Rapid verlor die Kühbauer-Elf knapp mit 0:1. Der Blick auf die Tabelle kann sich trotzdem sehen lassen. Die Linzer sind mit 26 Punkten Dritter. Einen Platz davor steht SK Sturm, der bei 32 Zählern hält. Das Hinspiel am fünften Spieltag konnte LASK mit einem 1:0-Auswärtssieg für sich entscheiden. (09:42)

Laola1

"Sterben füreinander" - WSG schießt sich in die Top-6: Der Erfolgslauf der WSG Tirol setzt sich auch im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres fort. Die Wattener schlagen die SV Ried im Innsbrucker Tivoli mit 2:0 - der vierte Sieg in den vergangenen fünf Ligapartien - und dürfen damit fix in der Meistergruppe überwintern. Für Trainer Thomas Silberberger war es ein "Traum-Ergebnis, bis auf die erste Viertelstunde, da war die Mannschaft nicht scharf genug, da haben wir ein bisserl Probleme mit der Abstimmung gehabt." Gegen einen bemühten Gegner war man in Folge aber zumeist "Herr der Lage".  Trotz einiger kreierter Chancen verpasste es die WSG, frühzeitig die Entscheidung herbeizuführen. "In der zweiten Halbzeit haben wir es dann verabsäumt, fertig zu spielen und den Deckel draufzumachen", gibt Silberberger einzig zu bedenken.  Ohne "Druck" in die Winterpause Der Zusammenhalt bei den Tirolern ist seit Wochen auch auf dem Rasen zu spüren, selbst das klare Cup-Ausscheiden gegen Rapid (1:4) tat der starken Phase der WSG in der Liga keinen Abbruch. "Wir sterben auf dem Platz füreinander, das ist das Wichtigste", macht Nik Prelec, der Torschütze zum 2:0 gegen Ried, deutlich. Wattens rangiert nun vor der Winterpause punktegleich mit Rapid auf Platz fünf. "Niemand hat das vor der Saison von uns erwartet, aber das ist natürlich dann das Beste", freut sich Prelec und meint: "Wir sind glücklich, in den Top 6 zu überwintern." Der Liga-Spielbetrieb ist nun für rund drei Monate unterbrochen. Für die Tiroler geht es erst am elften Februar mit einem Gastspiel beim Wolfsberger AC weiter. "Jetzt haben wir mal bis Mitte Februar Zeit, wo wir mit wenig Druck arbeiten können. Wenn du nicht tabellarisch mit dem Trainingsauftakt unter Druck stehst, macht das die Aufgaben viel leichter", sagt WSG-Trainer Silberberger. (10:47)

Laola1

2. Liga im LIVE-Stream: SK Rapid II - Young Violets: Das kleine Wiener Derby steht an! Zum Abschluss der 16. Runde empfängt Rapid II die Young Violets im Allianz Stadion (ab 10:30 Uhr im LIVE-Stream bei LAOLA1>>>). Dabei geht es um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Young Violets mit Trainer Suchard stehen auf dem 14. Platz und haben nur einen Punkt mehr auf der Habenseite als die Grün-Weißen. Diese finden sich aktuell unter dem obligatorischem Strich auf Platz 15 wieder und wollen schnellstmöglich die Abstiegsplätze verlassen. Die Young Violets konnten im letzten Spiel gegen den FAC punkten und spielten 0:0. Auch Rapid II hat angeschrieben: Mit einem 2:2 gegen die Vienna konnte man einem Spitzenteam einen Punkt abknöpfen. (10:13)

Laola1

Rapid II verabschiedet sich mit Derbysieg in die Winterpause: Der Derbysieger in LigaZwa heißt Rapid II! Die jungen Hütteldorfer entscheiden das LAOLA1-Spitzenspiel gegen die Young Violets Austria Wien souverän mit 2:0 für sich. Zum Abschluss der 16. Runde der Admiral 2. Liga, gleichzeitig die letzte Partie vor der rund dreimonatigen Winterpause, ist vor allem die erste Hälfte im Allianz Stadion eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Schon nach sechs Minuten fällt das erste Tor. Strunz setzt sich gegen zwei Bewacher durch, gibt zu Binder weiter. Der bindet gleich mehrere Bewacher an sich, bringt den Ball zum völlig freien Hedl – der setzt ihn unter die Latte. Rapid II bleibt am Drücker Drei Minuten später hat der Stürmer den zweiten Treffer am Fuß, bei der scharfen Hereingabe springt das Spielgerät aber wenige Zentimeter vor ihm noch entscheidend auf. Die Folge: Aus einem Meter Entfernung landet das Kunstleder statt im leeren Tor über der Latte. Offensiv sind die "Jungveilchen" in der ersten Hälfte nicht im Bilde, auch defensiv leisten sie sich Nachlässigkeiten. Strunz verpasst in zwei Überzahlsituationen den idealen Moment zum Abspiel (25., 28.). Es sollte sich nicht rächen. Noch vor Seitenwechsel bringt Hedl einen Abschluss aus spitzem Winkel auf Conde, der Torhüter muss zur Seite abprallen lassen, dort steht Binder genau richtig (40.). Nach Seitenwechsel flacht das Spiel deutlich ab, stabilisieren sich die Young Violets, ohne einem Punktgewinn je nahe zu kommen. Auch Rapid-Chancen werden dadurch Mangelware, einzig ein Binder-Kopfball (64.) und eine Doppelchance durch Hedl und Strunz (79.) sorgen noch einmal für Gefahr. Durch den Sieg schließt Rapid II den Herbst mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen ab und springt mit 17 Zählern auf den ersten Nichtabstiegsplatz 13. Die Young Violets fallen mit 15 Zählern auf den 15. und vorletzten Rang zurück. (12:21)

Laola1

Bundesliga LIVE: Schlagerspiel LASK gegen Sturm Graz: Zum Abschluss des 16. Spieltags der Admiral Bundesliga kommt es zu einem Spitzenspiel! Im Top-Duell treffen der LASK und Sturm Graz aufeinander ( ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker). Obwohl die beiden Teams in der Tabelle weit oben stehen, blieben sowohl die Linzer als auch die Grazer am vorherigen Spieltag ohne Sieg. Sturm kam nicht über ein 1:1 bei Altach hinaus. Der LASK musste sogar eine Niederlage einstecken - bei Rapid verlor die Kühbauer-Elf knapp mit 0:1. Dietmar Kühbauer muss auf den angeschlagenen Peter Michorl verzichten und entscheidet sich für eine enorm offensive Aufstellung mit den Offensivkünstlern Sascha Horvath, Robert Zulj, Keito Nakamura, Thomas Goiginger und Marin Ljubicic allesamt in der Startelf. Sein Gegenüber Christian Ilzer vertraut im stark besetzten Grazer Sturm diesmal William Böving und Albian Ajeti. Die LASK-Startelf: Schlager; Stojkovic, Ziereis, Luckeneder, Renner; Goiginger, Zulj, Jovicic, Horvath, Nakamura; Ljubicic Die LASK-Ersatzbank: Lawal, Kecskes, Potzmann, Koulouris, Flecker, Zirngast, Celic Die Sturm-Startelf: Siebenhandl; Gazibegovic, Affengruber, Wüthrich, Dante; Hierländer, Gorenc-Stankovic, Prass; Kiteishvili; Ajeti, Böving Die Sturm-Ersatzbank: Schützenauer, Borkovic, Jantscher, Horvat, Emegha, Schnegg, Ljubic (16:45)

2022-11-12

Laola1

Bundesliga LIVE: Hartberg-Rapid, WSG-Ried, Lustenau-Altach: Die 16. und letzte Runde der Admiral Bundesliga vor der längsten Winterpause aller Zeiten beginnt am Samstag mit drei Partien ab 17:00 Uhr - alle Spiele im LIVE-Ticker>>> Rapid will mit einem erneuten Punktgewinn beim TSV Hartberg für einen versöhnlichen Abschluss des schwierigen Herbstes sorgen (LIVE-Ticker>>>). Die WSG Tirol will ihre Punkteserie auf fünf Spiele ausbauen, die SV Ried Luft zwischen sich und die Rote Laterne bringen (LIVE-Ticker>>>). Im "Ländle" steht das Derby zwischen Austria Lustenau und dem SCR Altach an, mit jeweils 15 Punkten auf den Rängen acht und neun auch tabellarisch Nachbarn (LIVE-Ticker>>>). Alle Spiele der Admiral Bundesliga im LIVE-Ticker: (16:48)

Laola1

So geht Rapid ins letzte Spiel des Jahres in Hartberg: Am 16. Spieltag der Admiral Bundesliga tritt Rapid beim abstiegsgefährdeten TSV Hartberg an (Samstag, ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker). Seit Zoran Barisics Rückkehr auf die Trainerbank ist bei den Hütteldorfern etwas Ruhe eingekehrt. Die Truppe aus Wien liegt bei 21 Punkten und ist auf den vierten Platz geklettert. Zuletzt feierte Rapid zuhause gegen den LASK einen knappen 1:0-Sieg. Barisic setzt auf das Gesetz der Konstanz und bietet in der Profertil Arena die elf gleichen Hütteldorfer auf, die vergangene Woche den LASK bezwangen. Bei Hartberg rückt unter anderem Top-Scorer Dario Tadic zurück in die Startelf. Die Hartberg-Startelf: Swete; Steinwender, Rotter, Karamarko; Frieser, Heil, Horvat, Providence; Aydin, Fadinger; Tadic Die Hartberg-Ersatzbank: Sallinger, Almog, Sonnleitner, Kröpfl, Kainz, Farkas, Kriwak Die Rapid-Aufstellung: Hedl; Koscelnik, Querfeld, Moormann, Auer; Pejic, Knasmüllner; Schick, Druijf, Grüll; Burgstaller Die Rapid-Ersatzbank: Gartler, Kerschbaum, Wimmer, Kühn, Greil, Bajic, Zimmermann (16:00)

Laola1

Rapid-Fans fordern Boykott der WM in Katar: Den letzten Bundesliga-Spieltag vor der WM-Pause nutzen die Rapid-Fans, um ihre Meinung zum am kommenden Wochenende startenden Turnier in Katar kund zu tun. Vor dem Anpfiff des Gastspiels beim TSV Hartberg (im LIVE-Ticker) ziert ein großes Transparent "Boykott Katar 2022" – versehen mit zahlreichen Totenköpfen für die vielen bei den Bauarbeiten der Stadien verstorbenen Gastarbeitern – den Auswärtssektor. Darunter ein Banner mit den Worten "FIFA, für eure WM-Pläne sehen wir schwarz, Fuck FIFA!" Danach aus dem Block der Rapid-Fans abgefeuerte Feuerwerkskörper verzögern den Ankick in Hartberg ein wenig; auch nach dem Führungstor für die Hütteldorfer werden Rauchbomben aus dem Auswärtssektor auf's Feld geworfen, was zu einem mehrminütigen Unterbrechung führt. Bei einem weiteren Vorfall wird die Partie komplett abgebrochen. (17:29)

Laola1

Rapid verabschiedet sich mit Last-Minute-Sieg in Winterpause: Ende gut, alles gut? Der SK Rapid beendet einen teils völlig verpatzten Herbst mit einem späten 2:1-Sieg über den TSV Hartberg in der 16. Runde der Admiral Bundesliga und geht damit als Tabellenvierter in die lange Winterpause. In der Partie in der Profertil Arena, die aufgrund von Protesten der Rapid-Anhänger gegen die WM in Katar mit mehreren Minuten Verspätung angepfiffen wird (Alle Infos>>>), ist Rapid zunächst das deutlich stärkere Team und geht formgerecht durch Marco Grüll in Führung: Der Blondschopf verwertet eine tolle Auer-Flanke per Kopf zu seinem vierten Saisontor (17.). Rapid-Fans bringen Hartberg zurück ins Spiel Unmittelbar nach dem Hütteldorfer Führungstreffer werfen die aus Wien mitgereisten Auswärtsfans allerdings erneut eine Rauchbombe auf das Feld und sorgen damit für eine fünfminütige Unterbrechung, während welcher Schiedsrichter Ebner beide Teams vom Feld schickt. Diese kurze Pause nützt das bis dahin völlig unterlegene Hartberg dazu, um sich zu sammeln, und kommt als klar besseres Team aus der Kabine. Zunächst scheitert Okan Aydin bei einer Riesenchance vor dem leeren Tor (37.), kurz vor der Pause macht es der Türke aber besser und stellt nach Frieser-Vorlage verdient auf 1:1 (44.). Joker Zimmermann erlöst Rapid Nach Seitenwechsel entwickelt sich zunächst ein offener Schlagabtausch mit einigen Halbchancen auf beiden Seiten, die große Möglichkeit auf den Sieg bleibt fast bis zum Schluss aber beiden Teams verwehrt - bis zur 88. Minute. Joker Bernhard Zimmermann besorgt für die Grün-Weißen nach einem abgefälschten Kerschbaum-Abschluss nämlich doch noch den Auswärtssieg. Rapid liegt mit 24 Punkten weiterhin auf Rang vier. Hartberg bleibt mit nur elf Zählern Schlusslicht. (18:59)

Laola1

Schmidt vor Rauswurf in Hartberg? "Das Minus überwiegt": Geht die Zusammenarbeit zwischen Klaus Schmidt und dem TSV Hartberg mit dem Abschluss der Herbstsaison zu Ende? Der als angezählt geltende Coach der Oststeirer kassierte am 16. Spieltag der Admiral Bundesliga eine bittere Last-Minute-Niederlage gegen den SK Rapid (Spielbericht>>>) und konnte seine Mannschaft vor der drei Monate andauernden Winterpause dadurch nicht mehr vom letzten Tabellenplatz weghieven. TSV-Obmann Korherr: "Das Minus überwiegt" Gegen die Hütteldorfer zeigten die Hartberger phasenweise eine starke Leistung, für einen Punktgewinn reichte es allerdings erneut nicht. Nun könnten die Tage von Schmidt beim TSV gezählt sein. "Der Trainer ist immer das schwächste Glied in der Gruppe. Wir sind Letzter mit elf Punkten, aber der Aufwärtstrend in den letzten 14 Tage war deutlich erkennbar. Wir müssen das Plus und das Minus gegenüberstellen und dann werden wir entscheiden, wie es weitergeht", erklärt Hartberg-Obmann Erich Korherr bei "Sky". Auf die Nachfrage, ob momentan das Plus oder Minus überwiege, erklärt der 55-Jährige: "Momentan glaube ich das Minus, weil wir stecken da hinten drinnen und keiner will freiwillig absteigen." Schmidt: "Haben Fußball gezeigt, der einen Arsch und ein Gesicht hatte" Und wie sieht Schmidt selbst seine Chancen auf ein weiteres Engagement in der Oststeiermark? "Das wird man sehen, das kann man jetzt nicht sagen. Ich denke, dass wir heute trotz der Niederlage ein Statement abgegeben haben. Die Mannschaft hat von der ersten Minute an einen Fußball gespielt, der einen Arsch und ein Gesicht gehabt hat. Ich denke, die Mannschaft hat sich trotz der Niederlage top verkauft", so der 55-Jährige, der erst im März dieses Jahres in Hartberg anheuerte. Reicht der spielerische Aufwärtstrend, um seinen Job zu retten? "Ob das ein Indiz ist, mit einem Trainer, der aktuell glücklos ist, nicht mehr weiterzumachen, oder, ob man sagt: '2023 bringen wir die Partien drüber', kann nicht ich entscheiden", so Schmidt. (20:27)

Laola1

Toni Polsters Wiener Viktoria bremst Elektra aus: Für TWL Elektra setzt es am 16. Spieltag der Regionalliga Ost einen überraschenden Dämpfer. Das bisherige Favoritner Überraschungsteam unterliegt der Wiener Viktoria deutlich mit 1:4 (1:2). Das Team von Toni Polster geht nach 33 Minuten durch einen Elfmeter von Zoran Mihailovic in Führung, Taner Sen kann allerdings prompt ausgleichen (35.). Justin Mwatero bringt die Viktoria aber noch vor der Pause wieder voran (42.); Philipp Knasmüllner, Bruder von Rapid-Kicker Christoph, baut in der 77. Minute auf 3:1, Nikolaj Sinik in der Nachspielzeit auf 4:1 aus. Damit verliert Elektra als Zweiter den Anschluss an Tabellenführer SV Stripfing, der am Freitag den Wiener Sport-Club bezwingen konnte, und liegt bereits sieben Zähler hinter dem Aufstiegsfavoriten. Die Wiener Viktoria ist mit 22 Punkten Achter. Dritter mit vier Punkten Rückstand auf Elektra ist weiterhin der FC Mauerwerk, der gegen SR Donaufeld mit 2:1 die Oberhand behielt. (21:47)

Laola1

Barisic zu Rapid-Fans: "Paar Böller für Silvester aufheben": Die Fans des SK Rapid Wien untermalten beim 2:1-Sieg in Hartberg ihre Forderung nach einem Boykott der WM 2022 in Katar mit dem Einsatz von Feuerwerkskörpern. Damit verzögerten sie nicht nur den Beginn der Partie, sondern sorgten in Minute 17 für eine Unterbrechung, in der Referee Stefan Ebner beide Mannschaften in die Katakomben holte. Beim nächsten Vorfall hätte es schwerwiegende Konsequenzen gegeben. "Der Schiedsrichter hat zu mir gesagt, wenn noch einmal etwas passiert, wird das Spiel abgebrochen", bestätigt Rapid-Trainer Zoran Barisic. Barisic: "Niemand hat Angst gehabt" Das Spiel konnte in der Folge ohne weiteren Zwischenfall zu Ende gespielt werden, was den 52-Jährigen nach dem Schlusspfiff aufatmen ließ: "Ich bin dann zu den Fans hin, habe mich für die tolle Unterstützung bedankt und ihnen gesagt, sie sollen sich ein paar Böller für Silvester aufheben." Generell schätzt Barisic einen Beinahe-Abbruch als "möglicherweise ein bisschen übertrieben" ein: "Niemand von unseren oder den gegnerischen Spielern hat Angst gehabt. Der Schiedsrichter hat jedoch so entschieden. Es hat dann eine Durchsage gegeben. Danach hat man gesehen, dass die Fans sehr diszipliniert waren." (22:11)

Laola1

Rapid-Spieler: "Barisic soll Trainer bleiben": Weiter Trainer? Doch wieder Sportchef? Zumindest offiziell ist unklar, wie es mit Zoran Barisic beim SK Rapid Wien weitergeht. Für Führungsspieler Guido Burgstaller wiederum ist sehr wohl klar, wie es mit dem 52-Jährigen weitergehen sollte. Auf die Frage, in welcher Rolle er Barisic in Zukunft gerne sehen möchte, antwortet der Stürmer bei LAOLA1 ohne Umschweife: "Ich denke, ich spreche nicht nur für mich, sondern für alle Spieler: Mit Zocki macht es Riesen-Spaß, und ich denke, ihm macht es auch Spaß. Daher würde es uns Spieler sehr freuen, wenn er unser Trainer bleibt." Grüll: "Zocki kommt in der Mannschaft sehr gut an" Auch Marco Grüll wünscht sich eine Zukunft von Barisic an der Seitenlinie: "Ich treffe diese Entscheidung natürlich nicht, aber Zocki kommt in der Mannschaft sehr, sehr gut an, bringt uns alle weiter und gibt jedem Spieler ein super Gefühl. Ich glaube, ich kann sagen, dass sich jeder in der Mannschaft wünschen würde, dass er Trainer wird." Und Barisic selbst? (23:08)

Laola1

Bundesliga heute: TSV Hartberg - SK Rapid Wien: Am 16. Spieltag der Admiral Bundesliga tritt Rapid beim abstiegsgefährdeten TSV Hartberg an (Samstag, ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker). Seit Zoran Barisics Rückkehr auf die Trainerbank ist bei den Hütteldorfern etwas Ruhe eingekehrt. Die Truppe aus Wien liegt bei 21 Punkten und ist auf den vierten Platz geklettert. Zuletzt feierte Rapid zuhause gegen den LASK einen knappen 1:0-Sieg. Anders sieht die Situation in der Steiermark aus. Zwar konnte Hartberg im Heimspiel gegen Lustenau mit einem 1:1-Remis eine Niederlagenserie von vier Spielen beenden. Trotzdem steht die Mannschaft von Klaus Schmidt mit elf Punkten am Tabellenende. Die Hinrundenpartie zwischen Hartberg und Rapid liegt nicht allzu lange zurück. Am Nationalfeiertag gewann Rapid das Nachtragsspiel daheim deutlich mit 5:1.   (09:40)

Laola1

2. Liga heute im LIVE-Stream: BW Linz - First Vienna FC: In Linz kommt es zum Verfolgerduell. Die Vienna gastiert bei Blau-Weiss Linz und beide Teams wollen den Anschluss zur Spitze nicht verlieren - und optimalerweise den Druck in Richtung Horn erhöhen. (Ab 14:30 Uhr im LIVE-Stream bei LAOLA1) Die Linzer stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz hinter Horn und St. Pölten. Mit 28 Punkten liegt man deren zwei hinter Spitzenreiter Horn und man will den Druck weiter aufrechterhalten. Doch jetzt kommt die Vienna nach Oberösterreich. Die Wiener wiederum stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Blau-Weiss auf Platz vier und wollen mit einem Sieg die Linzer überholen. Doch während Blau-Weiss Linz die Admira im letzten Saisonspiel mit 4:0 abmontierte, konnte die Vienna gegen die Rapid Amateure nicht voll überzeugen und spielte "nur" 2:2. (10:09)

Laola1

Jan Aage Fjörtoft: "Salzburg ist so weit weg von Rapid": Jan Aage Fjörtoft ist dieser Tage viel unterwegs. Am vergangenen Wochenende war der Norweger für den nordischen Streamingdienst "Viaplay" in der Premier League im Einsatz. Am Samstag schaute er Landsmann Erling Haaland beim Heimspiel von Manchester City gegen Fulham auf die Beine, am Sonntag war er beim Londoner Derby Chelsea gegen Arsenal und bei Tottenham gegen Liverpool im Einsatz. Davor bejubelte er den Achtelfinal-Einzug "seiner" Eintracht aus Frankfurt in der UEFA Champions League im "Sky"-Studio frenetisch. Am Donnerstag legte er einen Zwischenstopp in Wien ein. Der Grund: Ein ServusTV-Event vor der Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Für den Salzburger TV-Sender ist der frühere Stürmer nicht nur in der "Königsklasse" als Experte im Einsatz, sondern auch für die kommende Endrunde im Wüstenstaat - wenngleich er seine Expertisen nicht vor Ort, sondern aus dem Studio in Salzburg abgeben wird. Fjörtoft immer noch tief mit Rapid verbunden Doch in Österreichs Bundeshauptstadt angekommen, fühlte sich der 55-Jährige sofort pudelwohl. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Fjörtoft Wien vier Jahre lang seine Heimat nennen durfte. Von 1989 bis 1993 schnürte er für den SK Rapid die Fußballschuhe, machte sich mit 92 Toren aus 162 Spielen zur Grün-Weißen Legende. Auf dem Weg zum Hotel Grand Ferdinand am Schubertring in der Wiener Innenstadt kommen beim Fußball-Nerd, wie er sich selbst bezeichnet, alte Erinnerungen hoch. "Ich habe mich auf dem Weg hierher gefreut. Vor 33 Jahren bin ich mit meinem Vermittler, Norbert Kraft aus Linz, diese Straße auf dem Weg zum Hanappi-Stadion gefahren, ein fantastisch schöner Tag", blickt er im Interview auf seine Ankunft bei seiner "Jugendliebe" zurück. "Salzburg ist so weit weg von Rapid" (11:18)

Laola1

2. Liga im LIVE-Stream: Blau-Weiß Linz - First Vienna FC: In Linz kommt es zum Verfolgerduell. Die Vienna gastiert bei Blau-Weiß Linz und beide Teams wollen den Anschluss zur Spitze nicht verlieren - und optimalerweise den Druck in Richtung Horn erhöhen. (Ab 14:30 Uhr im LIVE-Stream bei LAOLA1) Die Linzer stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz hinter Horn und St. Pölten. Mit 28 Punkten liegt man deren zwei hinter Spitzenreiter Horn und man will den Druck weiter aufrechterhalten. Doch jetzt kommt die Vienna nach Oberösterreich. Die Wiener wiederum stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Blau-Weiß auf Platz vier und wollen mit einem Sieg die Linzer überholen. Doch während Blau-Weiß Linz die Admira im letzten Saisonspiel mit 4:0 abmontierte, konnte die Vienna gegen die Rapid Amateure nicht voll überzeugen und spielte "nur" 2:2. (14:20)

2022-11-11

Laola1

Rangnick lädt Perspektivspieler ins ÖFB-Trainingslager: Das klingt nach einem spannenden Projekt! Teamchef Ralf Rangnick und sein Trainerstab führen gemeinsam mit U21-Teamchef Werner Gregoritsch einen Trainingslehrgang für Perspektivspieler der Jahrgänge 2000 bis 2005 durch. Der Kader trifft im Anschluss an die Länderspiel-Lehrgänge des Nationalteams bzw. des U21-Nationalteams am Montag, 21. November im kroatischen Pula zusammen und wird bis Freitag, 25 November gemeinsame Einheiten absolvieren. Diese Sichtung soll dazu dienen, in den internen Trainings einen umfassenden Überblick über die jungen heimischen Talente zu erhalten. "Mein ausdrücklicher Dank gilt ganz speziell den Vereinen der österreichischen Bundesliga für die gute Kooperation und die Bereitschaft, ihre Spieler abzustellen. Da in diesem Zeitraum keine Abstellpflicht besteht, konnten wir das bei den ausländischen Klubs leider nicht in jedem Fall erreichen. So können etwa Muhammed Cham, Flavius Daniliuc oder Emanuel Aiwu nicht am Lehrgang teilnehmen. Der Kader erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es stehen auch viele weitere Spieler auf unserer Beobachtungsliste. Ich denke, dass wir hier eine interessante Mischung haben", so ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel. Bayern-Talent Paul Wanner erstmals beim ÖFB Nach Gesprächen mit dem Spieler und seinem Umfeld wird Paul Wanner (FC Bayern München) erstmals zu einem ÖFB-Lehrgang stoßen. Teamchef Ralf Rangnick wird im Rahmen des Nationalteam-Trainingslagers in Marbella näher auf seine Überlegungen zu diesem Trainingslehrgang eingehen. ÖFB-Kader Trainingslehrgang Perspektivspieler: TOR: HEDL Niklas (SK Rapid), LAWAL Tobias (LASK), GÜTLBAUER Lukas (RZ Pellets WAC) VERTEIDIGUNG: AUER Jonas (SK Rapid), BAIDOO Samson (FC Red Bull Salzburg), PAZOUREK Luca (FK Austria Wien), QUERFELD Leopold (SK Rapid), SCHÖLLER Jakob (FC Flyeralarm Admira), SULZBACHER Lukas (WSG Tirol) MITTELFELD: BALLO Thierno (RZ Pellets WAC), BRAUNÖDER Matthias (FK Austria Wien), DEMIR Yusuf (Galatasaray A.S.), JANO Zétény (FC Liefering), KAMERI Dijon (FC Red Bull Salzburg), KANURIC Benjamin (DSC Arminia Bielefeld), OMOREGIE Justin (FC Red Bull Salzburg), OSMANI Tristan (FC Schalke 04), OSWALD Moritz (SK Rapid), POLSTER Manuel (FK Austria Wien), SCHARNER Benedict (SKN St. Pölten), SEIDL Matthias (FC Blau-Weiß Linz), VERATSCHNIG Nikolas (RZ Pellets WAC), WANNER Paul (FC Bayern München), WELS Moritz (SK Puntigamer Sturm Graz) STURM: BISCHOF Noah (SCR Altach), HAVEL Elias (FC Liefering), KRONBERGER Luca (SV Guntamatic Ried), LANG Christoph (SK Puntigamer Sturm Graz), ZIMMERMANN Bernhard (SK Rapid) (13:36)

Laola1

Herbstmeister Djuricin! Stripfings Star-Auflauf in 2. Liga?: Was macht eigentlich Goran Djuricin? Nach einigen Rückschlägen steht der ehemalige Rapid-Trainer plötzlich wieder ganz an der Spitze. Mit Aufstiegs-Favorit SV Stripfing wird der 48-jährige Wiener den Erwartungen gerecht und dominiert die Regionalliga Ost nach Belieben. Vor der Winterpause geht es am Freitag noch einmal auswärts beim Wiener Sport-Club um wichtige Punkte. Nach dem verpassten Gang in die 2. Liga unter Hans Kleer, aufgrund der Vienna-Performance im Vorjahr, steigt der Druck auf Djuricin, den Meilenstein heuer endlich zu erreichen. Für den finanziellen Background sorgt Erich Kirisits, auch wenn infrastrukturell viel Aufholbedarf herrscht und wohl nur in einem anderen Stadion 2. Liga-Luft geschnuppert werden kann. Namhafte "Stars" wie Marco Sahanek oder Darijo Pecirep wurden für das Projekt engagiert. Im LAOLA1-Interview spricht Djuricin über den Herbstmeistertitel, die Erwartungshaltung in Stripfing, Genugtuung in seiner Trainer-Karriere und Salzburg-Coach Matthias Jaissle. (14:10)

Laola1

Rapid-Coach Barisic warnt vor angeschlagenem Boxer: Aus dem "Krisengipfel" am Nationalfeiertag ging nur ein Team gestärkt hervor. Hartberg war vor knapp drei Wochen bei Rapids 5:1 ein idealer Aufbaugegner. Während sich Grün-Weiß dank weiterer Erfolgserlebnisse als Vierter mittlerweile wieder nach oben orientiert, stecken die Steirer am Tabellenende fest. Im letzten Pflichtspiel vor der langen Winterruhe treffen die beiden Mannschaften am Samstag (17.00 Uhr im LIVE-Ticker) erneut aufeinander - diesmal in der Oststeiermark. Die Abfuhr von Wien hat sich Klaus Schmidt nicht noch einmal angeschaut. "Es war ein Spiel mit vier Eigentoren. Wenn ich den Burschen jetzt wieder die negativen Geschichten vorspiele, ist das nicht sehr produktiv." Burgstaller ist "wieder auf die Welt gekommen" Vielmehr hat der Hartberg-Trainer die letzten beiden Rapid-Spiele analysiert und sagt: "Sie treten mit einem ganz anderen Selbstvertrauen auf und haben vorne einen (Guido) Burgstaller drin, der wieder auf die Welt gekommen ist." Nachsatz: "Wir haben das Unsere dazu beigetragen, sie wieder auf die richtige Schiene zu bringen." Sonderbewachung für den Torjäger, der sechs der jüngsten neun Rapid-Tore erzielt hat, sei nicht der Weisheit letzter Schluss. "Burgstaller verdient sich seine Tore, weil er nicht wartet und steht. Aber wenn wir uns nur auf ihn konzentrieren, geht das Loch irgendwo anders auf. Grüll, Kühn oder Druijf sind Burgstaller extrem dienlich, aber zweitens auch selbst extrem torgefährlich." Ein Standing wie Burgstaller hat der vereinsinterne Toptorschütze Dario Tadic (5) in Hartberg nicht. Der 32-Jährige kam zuletzt wieder zweimal von der Bank. Als er gegen Lustenau eingewechselt wurde, stand der spätere Endstand (1:1) schon auf der Anzeigetafel. "Es war eine ansprechende Leistung nach dem Rückstand, aber der Befreiungsschlag will eben nicht gelingen", sagte Schmidt zur Partie. Nur mit einem Sieg über Grün-Weiß könnte der TSV, der in den jüngsten zehn Spielen nur einmal gewann, nicht als Letzter in die Winterpause gehen. Mit Heimstärke zeigte Hartberg bisher nicht auf. Bei sieben Punkten in sieben Spielen performte nur der WAC (4) zuhause schlechter. Zuletzt jubelten die Fans Ende August gegen Ried (2:0). Hartberg ist "nicht ausgenockt" Zoran Barisic warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. "Hartberg ist wie ein angeschlagener Boxer, der nicht ausgeknockt ist, noch einmal aufsteht und den Gegner mit einem Schlag ausknocken kann", sagt Rapids-Trainer. Er erinnert daran, dass die Steirer seinem Team auch in Wien in der ersten Halbzeit "einige Probleme bereitet" hätten. "Ungefährlich ist dieser Gegner mit Sicherheit nicht, aber schlussendlich wird es an uns liegen." Beim 1:0 gegen den LASK lief vieles nach dem Geschmack von Barisic zusammen. "Das war ein Fußballfest, da hat alles gepasst, das war rund. Da wollen wir hin - jedes Spiel miteinander so zu feiern." Barisic ist mit der Qualität einzelner Spieler sehr zufrieden Diesem Ziel dürfte er nach der Ankündigung des künftigen Präsidiums wohl auch nach der Pause als Rapid-Trainer nachstreben. Ihm mache die tägliche Arbeit auf dem Platz "große Freude", betont der 52-Jährige, der in Hartberg auf alle Spieler bis auf die Langzeitverletzten zurückgreifen kann. In einer von ihm als Sportchef maßgeblich mitgestalteten Mannschaft bekräftigt Barisic noch Entwicklungspotenzial. "Grundsätzlich ist es schon so, dass ich mit der Qualität einzelner Spieler sehr zufrieden bin. Damit kann man eine Mannschaft formen, die einen attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen kann, womit sich der Rapid-Fan auch identifizieren kann. Das haben sie auch in den letzten Spielen bewiesen." Dass der aktuelle Kader als sein Kader bezeichnet wird, "ehrt mich", meint Barisic, was die Behauptung aber nicht wahr mache. "Es wurde natürlich im Team entschieden, welche Spieler zu uns kommen und welche nicht. Was ist machbar und was nicht." (16:26)

Laola1

Schaub nur Zuseher bei Hannovers Remis gegen Kiel: Am 16. Spieltag der 2. Deutschen Bundesliga kommt Hannover 96 am Freitagabend bei Holstein Kiel nicht über ein 1:1 hinaus. Die Niedersachsen geraten früh in Rückstand - Ex-Bremer Fin Bartels stellt bereits in Minute neun per Kopf auf 1:0 für die Heimmannschaft. Die Antwort der "Rothemden" lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Sturm-Routinier Cedric Teuchert egalisiert bereits sieben Minuten später mit einem eiskalten Abschluss (16.). Ex-Rapidler Louis Schaub muss 90 Minuten lang von der Bank aus zusehen.  Die Kieler Hausherren belegen Rang acht in der Tabelle, Hannover 96 bleibt mit Platz fünf an den Aufstiegsrängen dran. Kaiserslautern gewinnt Spektakel gegen Klarers Düsseldorf Im Parallelspiel feiert der 1. FC Kaiserslautern einen 2:1-Last-Minute-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf.  Karbownik bringt die Hausherren mit einem sehenswerten Schuss schon in der ersten Viertelstunde in Führung (14.).  Nach der Halbzeitpause gelingt Kevin Kraus per Kopf jedoch der Anschlusstreffer (50.) - es sollte der vermeintliche Endstand sein. Denn in der 96. Minute verwertet der eingewechselte Philipp Klement einen Elfmeter. ÖFB-Legionär Christoph Klarer steht über 90 Minuten auf Seiten der Düsseldorfer am Feld. Benjamin Böckle sitzt über die volle Spielzeit auf der Ersatzbank.  Die Düsseldorfer rutschen nun nach 16 Runden auf Platz sieben ab, Lautern dagegen verdrängt Hannover vom vierten Platz.  (20:37)

2022-11-10

Laola1

Präsidiums-Vorsatz: "Rapid darf keine Wohlfühloase sein": "Das wichtigste Ziel ist der sportliche Erfolg, no na", gibt Alexander Wrabetz plakativ zu verstehen. "Dem werden wir alles unterordnen, dass wir möglichst rasch auf die sportliche Erfolgskurve kommen." Der mögliche neue Rapid-Präsident, sofern er bei der Hauptversammlung am 26. November gewählt wird, weiß, was die Mitglieder und Fans gerne hören. Der ehemalige ORF-Generaldirektor hat früh klargemacht, dass in Zukunft der Fokus in Richtung Kampfmannschaft und verkaufbarer Erfolge geht. Beim ersten offiziellen Pressetermin im Allianz Stadion stand er zusammen mit der laut Liste vorgesehenen Vize-Präsidentin Edeltraud Hanappi-Egger und Ex-Profi Michael Hatz, der im aktuellen Präsidium sitzt und zusammen mit Listen-"Gründer" Steffen Hofmann und Michael Tojner die sportlichen Agenden übernehmen soll, Rede und Antwort. Vor rund 40 interessierten Journalisten präsentierte das Trio insgesamt 80 Minuten ihre - teilweise noch vagen - Pläne und beantworteten Fragen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei - abgesehen vom bereits präsentierten fünfseitigen Kurzkonzept - den bevorstehenden Personalentscheidungen sowie der angepeilten Budgetsteigerung zu. (15:34)

Laola1

So gehen Wrabetz und Co. mit Rapids Fan-Problematik um: Wer sich auf den SK Rapid einlässt, lässt sich auch auf den harten Kern der Rapid-Fans ein. Aber nicht nur, denn derjenige ist dann für einen Klub mit rund einer Million Sympathisanten in Österreich und einigen darüber hinaus tätig. Auch die zur Präsidiums-Wahl am 26. November im Zuge der Hauptversammlung zugelassene Liste rund um Alexander Wrabetz muss sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Immer wieder wird der große Einfluss der Fan-Szene auf Entscheidungen der grün-weißen Führungsriege diskutiert und kritisiert. Noch-Präsident Martin Bruckner ging sogar soweit zu behaupten, dass Rapid im dritten Jahrtausend ankommen müsse und der Mitgliederverein, so wie er im Moment aufgestellt ist, nicht führbar sei. Zu viele Einflüsterer, zu viele Einflüsse, zu viele Gremien. Sein möglicher Nachfolger Wrabetz schlägt angesprochen auf die problematische Fan-Politik leise Töne an und stellt vorwiegend das Positive in den Vordergrund. "So etwas wie die Rapid-Fans gibt es im positiven Sinn weltweit nicht", schwärmt der Ex-ORF-Generaldirektor. Zurufe von Fans? "Das muss man aushalten" In seinen bisherigen Arbeitsbereichen habe er viel mit schwierigen Fanstrukturen zu tun gehabt, war auch international relativ oft im Zuge von Rechteverhandlungen bei Sportereignissen dabei und weiß auch, welche Strahlkraft Rapid - unter anderem aufgrund der Kulisse und der heißblütigen Fans - hat. "Das ist was ganz Großartiges! Diese Fan-Kulisse trägt positiv zum Fußball bei. Das steht für mich im Vordergrund", weicht Wrabetz der eigentlichen Frage generell scheinbar sehr gerne aus. Dass der Support in Wien-Hütteldorf überdurchschnittlich ausfällt, ist dabei keine wirklich neue Erkenntnis. (22:43)

2022-11-09

Laola1

"Bist du deppert" - Andi Dober offenbart seine ersten Male: Erste Male sind etwas Besonderes. Sie holen dich aus deiner Komfortzone, erweitern deinen Horizont, lösen unterschiedlichste Emotionen aus und prägen deinen Lebensweg. Im brandneuen LAOLA1-Format "Mein erstes Mal" stehen Debüt-Momente von ehemaligen bzw. aktiven Sportprofis im Mittelpunkt. Erlebnisse abseits des Spielfeldes sollen dabei nicht zu kurz kommen. Hättest du etwa gedacht, dass Titanic der erste Kinofilm von Andreas Dober war? Auf dem LAOLA1-Youtube-Channel offenbart der langjährige Rapidler sogar sein erstes Profi-Gehalt sowie seinen ersten Promi-Crush als Jugendlicher. Also worauf wartest du noch? Besuche und abonniere den LAOLA1-Youtube-Channel und schwelge in Anbetracht deiner ersten Male selbst ein wenig in Erinnerungen. (11:05)

Laola1

Michael Hatz: Da hatte Rapid "einen Wettbewerbsnachteil": Am 26. November wählt der SK Rapid Wien bei der ordentlichen Hauptversammlung das neue Präsidium. Nach der Fusion der Listen Hofmann/Tojner und Stefan Singer tritt nun eine gesammelte Liste rund um Präsidentschaftskandidat Alexander Wrabetz an (Das ist das neue Rapid-Präsidium >>>). Darunter findet sich auch Ex-Rapidler Michael Hatz, der zuvor auf der Liste von Singer stand. Im Gespräch mit der "NÖN" erklärt der 51-Jährige, "eine zentrale und gewichtige Rolle bei der Fusionierung der beiden Listen" gespielt zu haben. Er führte "sehr viele vermittelnde Gespräche", erklärt Hatz. "Wrabetz wollte mich recht bald auf seiner Liste haben. Da ging's für mich dann auch um Loyalität gegenüber der Liste von Stefan Singer. Am Ende ist es gut für Rapid, so wie es gekommen ist", freut sich der Wiener, dass es im Gegensatz zur letzten Präsidiumswahl im Jänner 2019 nur eine Liste gibt. "Rapid muss wieder Spaß machen" Im Präsidium werde gemeinsam mit Steffen Hofmann für den sportlichen Bereich zuständig sein. "Auf Wunsch von Wrabetz wird Hofmann vorerst auch in das Präsidium gewählt. Weil er aber beim Verein angestellt ist, wird er in absehbarer Zeit wieder aus dem Präsidium austreten, weil die zwei Rollen eigentlich nicht vereinbar sind", offenbart Hatz. Seine Rolle sei hingegen klar: "Meine Rolle ist ganz klar: Das Präsidium gibt die Strategie vor und stellt dafür auch das Personal ein." Darauf angesprochen, dass Rapid oft eine fehlende Strategie vorgeworfen wurde, betont Hatz: "Zu Recht." "Eine durchgängige Spiel-Philosophie hat gefehlt. Wir wollen künftig unverwechselbar, offensiv und attraktiv spielen. Das ist der Schlüssel. Dabei ist die Kampfmannschaft unser Hauptprodukt. Wenn es dort nämlich nicht passt, dann wirft das einen Schatten auf alle anderen erfolgreichen Bereiche. Rapid muss in Summe wieder Spaß machen!" Scouting "war bislang nicht gut genug" Dafür wird es auch eine deutliche Budgeterhöhung von bisher 40 auf 60 Millionen Euro geben. Das Geld soll "über Sponsoren und innovative Konzepte" kommen. "Michael Tojner wird mit seinem finanziellen Background und Netzwerk ein wichtiger Player sein", so der ehemalige Italien-Legionär. Ein Teil der Millionen wird in das Scouting fließen, das neu aufgestellt werden soll. "Das war bislang nicht gut genug. Da hatten wir einen Wettbewerbsnachteil. Das muss man so deutlich sagen", betont Hatz. Der in Fankreisen nicht unumstritten sein soll, da er an und für sich beim Sportland NÖ angestellt ist. "Meine Tätigkeit bei Rapid ist ehrenamtlich", stellt Hatz klar. "Ich bekomme kein Geld und ich mache das in meiner Freizeit." Dass er in der Fanszene kritisch gesehen werde, entbehre jeder Grundlage, sagt er. Hatz: "Offenbar hat ein Konkurrent, der dieses Amt auch wollte, ein Gerücht gestreut. Das Gegenteil ist der Fall. Ich sehe mich als Integrationsfigur für die Fans." (10:52)

Laola1

Rapid-Fans? "Lief in der Vergangenheit nicht alles optimal": Was wäre der SK Rapid ohne seine eingefleischten Fans? Die Anhängerschaft der Grün-Weißen sorgt bei so gut wie jedem Heimspiel für eine tolle Atmosphäre und kann auch, wie gegen den LASK, mit eindrucksvollen Choreographien punkten. Dass die diversen Fan-Gruppierungen dabei auch gelegentlich über das Ziel hinausschießen, ist ebenso jedem bewusst. Auch der große Einfluss der Fans auf das sportliche Geschehen der Hütteldorfer ist seit jeher ein großer Streitfall. Für viele ist er sogar der Grund, warum Rapid in den vergangenen Jahren in seiner Entwicklung stagnierte. Michael Hatz, der als Präsidiumsmitglied der Liste Wrabetz in Zukunft gemeinsam mit Steffen Hofmann für die sportlichen Belange zuständig sein soll, stimmt dem im Interview mit der "NÖN" jedoch nicht zu. "Das wird oft verkürzt dargestellt. Grundsätzlich sind die Rapid-Fans top." "Da werden Grenzen gesetzt und Rote Linien gezogen" Es gebe aber Themen, auf die man aufpassen müsse. "Wir werden im Präsidium einen klaren Wertekatalog aufstellen. Da werden Grenzen gesetzt und Rote Linie gezogen", will man sich in Zukunft scheinbar nicht mehr alles gefallen lassen. Hatz ist zudem der Meinung, "dass da in der Vergangenheit nicht alles optimal lief." Der ehemalige Rapidler wehrt sich jedoch dagegen, "dass unsere Fans durch die Bank schlecht geredet werden." Dass er in der Fanszene jedoch kritisch angesehen wird, da er hauptberuflich beim Sportland NÖ tätig ist, "entbehrt jeder Grundlage." Viel mehr sehe er sich als Integrationsfigur für die Fans. (13:56)

2022-11-08

Laola1

Termine für die Viertelfinal-Duelle im ÖFB-Cup stehen fest: Jetzt stehen die Termine fest! Das Schlagerspiel des ÖFB-Cup-Viertelfinales zwischen Titelverteidiger Salzburg und Sturm Graz geht am 3. Februar (20:45 Uhr/live ORF 1) in der Red-Bull-Arena über die Bühne. Zum Auftakt gastiert Rapid am selben Tag (18:00 Uhr/live ORF 1) beim WAC. Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) gab am Dienstag die genauen Ansetzungen bekannt. Drittligist Wiener Sport-Club peilt am 4. Februar (18:00 Uhr/live ORF Sport+) zuhause gegen die SV Ried die nächste Überraschung an, muss aber auf gute Wetterbedingungen im Februar hoffen. Als einzig verbliebener Regionalligist - ohne Rasenheizung - müssen die Hernalser ein Ausweichstadion nennen, falls ein Spiel am Sportclub-Platz im 17. Wiener Gemeindebezirk nicht möglich wäre. Zum Abschluss empfängt der LASK am 5. Februar (18:00 Uhr/live ORF 1) Austria Klagenfurt. (11:56)

Laola1

ÖFB bestätigt: Robert Ljubicic spielt für Kroatien: Doch etwas überraschend taucht Robert Ljubicic nicht im ÖFB-Kader für die freundschaftlichen Länderspiele gegen Andorra und Italien auf. Der Ex-Rapidler hatte sich seit dem Sommer bei Dinamo Zagreb einen Namen gemacht und wäre eine willkommene Alternative als linker Außenverteidiger gewesen. Wenig später ist klar: Robert Ljubicic hat sich für ein Antreten für Kroatien entschieden. Nach entsprechenden Berichten aus Kroatien bestätigte der ÖFB, dass der Profi von Dinamo Zagreb in einem Telefonat mit Rangnick diesem mitgeteilt hat, seine Zukunft im Teamtrikot des Vize-Weltmeisters zu sehen. Bruder Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln, der aktuell verletzungsbedingt im ÖFB-Kader fehlt, entschied sich früh für Österreich. Der 23-jährige Ljubicic allerdings spielt seit Sommer für Dinamo, als Linksverteidiger überzeugte der ehemalige Nachwuchs-Teamspieler (für Österreich wie auch Kroatien) auch in der Champions League. Mit dem auch im Mittelfeld einsetzbaren Hoffnungsträger geht dem ÖFB-Team nicht zum ersten Mal eine vielversprechende Verstärkung durch die Lappen. Gegen Fußball-Zwerg Andorra tritt Österreich am 16. November (18.00 Uhr) im Rahmen des Trainingslager in Spanien an. Gespielt wird in Malaga. Italien gastiert in der Neuauflage des EM-Achtelfinales 2021 am 20. November (20.45 Uhr) im Wiener Ernst-Happel-Stadion. (14:44)

Laola1

Gregoritsch holt fünf Neulinge ins U21-Nationalteam: Das österreichische U21-Nationalteam tritt mit fünf neuen Gesichtern die Reise zum Trainingslager in Pula an. Mit den Salzburgern Dijon Kameri und Samson Baidoo sowie Moritz Wels von Sturm Graz stehen drei Spieler des Jahrgangs 2004 erstmals im Aufgebot. Ebenfalls zum ersten Mal in der U21-Auswahl dabei sind Justin Omoregie von Red Bull Salzburg und Philipp Wydra vom 1. FC Köln. Beide hatten sich vor bzw. während der U19-EM im Juni verletzt. Am Montag geht es nach Kroatien, wo zwei freundschaftliche Tests am 17. November gegen die Türkei (Medulin) und am 21. November gegen Gastgeber Kroatien (Pula) geplant sind. "Auf uns warten zwei echte Topgegner, die im U21-Bereich immer sehr gute Mannschaften stellen", so Teamchef Werner Gregoritsch, der "zwei echten Prüfungen" entgegensieht. Für den Steirer wird die Partie gegen Kroatien seine 100. als Trainer von Österreichs U21. Verzichten muss Gregoritsch auf Austria Wiens Muharem Huskovic und den ebenfalls verletzten Adis Jasic vom WAC. Thierno Ballo und Luca Kronberger wurden nicht einberufen, da Gregoritsch andere Akteure testen will. Der U21-Kader im Überblick: TOR: CONDE Sandali (FK Austria Wien; 0/0), POLSTER Nikolas (LASK; 2/0), SCHERF Elias (SKU Ertl Glas Amstetten; 1/0) ABWEHR: BAIDOO Samson (FC Red Bull Salzburg; 0/0), ESTRADA Pascal (NK Olimpija Ljubljana/SVN; 1/0), FALLMANN Pascal (SK Rapid; 2/0), IBERTSBERGER Lukas (FC Liefering; 0/0), OMOREGIE Justin (FC Red Bull Salzburg; 0/0), QUERFELD Leopold (SK Rapid; 2/0), WALLNER Lukas (FC Liefering; 2/0) MITTELFELD: BRAUNÖDER Matthias (FK Austria Wien; 6/1), DEMIR Yusuf (Galatasaray SK/TUR; 8/2), KAMERI Dijon (FC Red Bull Salzburg; 0/0), KANURIC Benjamin (Arminia Bielefeld/GER; 2/1), LANG Christoph (SK Puntigamer Sturm Graz; 0/0), OMIC Ervin (RZ Pellets WAC; 2/0), OSWALD Moritz (SK Rapid; 2/0), POLSTER Manuel (FK Austria Wien; 0/0), VERATSCHNIG Nikolas (RZ Pellets WAC; 2/0), WELS Moritz (SK Puntigamer Sturm Graz; 0/0) STURM: BISCHOF Noah (Cashpoint SCR Altach; 0/0), WYDRA Philipp (1. FC Köln/GER; 0/0), ZIMMERMANN Bernhard (SK Rapid; 5/1) Auf Abruf: Babuscu Onurhan (Gaziantep FK/TUR), Ballo Thierno (RZ Pellets WAC), Binder Nicolas (SK Rapid), Gattermayer Angelo (FC Flyeralarm Admira), Haider Gabriel (TSG 1899 Hoffenheim/GER), Havel Elias (FC Liefering), Ivkic Leonardo (FK Austria Wien), Koller Paul (Grazer AK 1902), Kreiker Dario (FK Austria Wien), Kronberger Luca (SV Guntamatic Ried), Maric Luca (SK Puntigamer Sturm Graz), Mätzler Leo (FC Mohren Dornbirn 1913), Mischitz Samuel (Cashpoint SCR Altach), Spari Simon (FAC Wien), Sulzner Marco (First Vienna FC 1894), Vucic Romeo (FK Austria Wien), Zirngast Gabriel (LASK). (14:56)

Laola1

Für den guten Zweck: OP-Roboter rasierte Rapidler: Was der LASK am vergangenen Wochenende nicht schaffte, ist dem Operationsroboter "da Vinci" am Dienstag gelungen, und die Gegenwehr war praktisch nicht vorhanden. Rapidler wurden rasiert. Präsident Martin Bruckner, Cheftrainer und Geschäftsführer Sport Zoran Barisic sowie Kapitän Christopher Dibon ließen sich freiwillig von "da Vinci" rasieren. Die Aktion im Allianz Stadion der Hütteldorfer sollte auf die Vorsorge gegen den Prostatakrebs hinweisen. Urologe Michael Lamche vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien bat die prominenten Grün-Weißen unter das Messer des Roboters. "Wir alle wissen, dass uns Krebs jederzeit treffen kann. Umso wichtiger ist es, auf die rechtzeitige Vorsorgeuntersuchung aufmerksam zu machen. Als populärster Fußballklub des Landes sind wir uns unserer sozialen Verantwortung bewusst, weshalb wir mit dieser Aktion eine Vorbildwirkung einnehmen und das Thema in der Gesellschaft präsent machen wollen", nennt Barisic die Gründe, an der Aktion teilzunehmen. Mehr als 6000 Männer erkranken jährlich Die Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung wird Männern ab dem 45. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen empfohlen. Der November steht weltweit im Zeichen der Männergesundheit. Mehr als 6.000 Männer erkranken jährlich in Österreich an Prostatakrebs. Die Entfernung der Prostata kann durch verschiedene Operationstechniken durchgeführt werden, eine sich immer weiter etablierende Möglichkeit ist die minimalinvasive Entfernung (auch Schlüssellochtechnologie genannt) mittels eines Operationsroboters. Dabei handelt es sich um ein roboter-assistiertes Operationssystem, das vom operierenden Chirurgen über eine Konsole bedient wird. Lamche warnt: "Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Treten die ersten Symptome auf, ist es meist schon zu spät und die Erkrankung schon weit fortgeschritten." Als Partner der Österreichischen Krebshilfe unterstützten die Rapidler auch die "LooseTie"-Aktion. Gemeinsam mit Martina Löwe, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, sowie LooseTie-Testimonial Andy Marek, bis 2020 viele Jahre lang Stadionsprecher der Grün-Weißen, lockerten die Spieler Martin Koscelnik und Aleksa Pejic ihre Krawatte. Für Marek war dies aufgrund seiner persönlichen Vergangenheit eine Herzensangelegenheit: "Im Zuge einer Vorsorgeuntersuchung habe ich eine heftige Diagnose bekommen, musste mich in weiterer Folge einer Operation unterziehen, die sogar mit dem OP-Roboter 'da Vinci' durchgeführt wurde. Ich bin sehr froh, dass alles gut verlaufen ist und ich die Krankheit rechtzeitig erkannt habe." (17:56)

Laola1

Fraisl hält die Null! Befreiungsschlag für Bielefeld: Arminia Bielefeld darf am 16. Spieltag der 2. Deutschen Bundesliga über den vierten Sieg jubeln. Gegen den SC Paderborn setzt sich das Tabellenschlusslicht mit 2:0 auswärts durch. Beide Teams beenden das Spiel zu Zehnt. Bereits nach acht Minuten wird Paderborn-Goalie Jannik Huth vom Platz gestellt, nachdem der Schlussmann den Ball unerlaubterweise außerhalb des Strafraums mit der Hand berührt. Den numerischen Vorteil nutzen die Gäste aus Bielefeld noch vor der Pause in einen 2:0-Vorsprung um. In der 40. Minute trifft Janni Serra zum 1:0, wenig später stellt Vasiliadis mit dem Pausenpfiff auf 2:0 (45.+2). Die Gäste haben das Spiel auch im zweiten Spielabschnitt unter Kontrolle, machen die Begegnung aber noch einmal spannend. Rechtsverteidiger Lukas Klünter sieht in der 69. Minute Gelb-Rot. Doch auch im 10-gegen-10 landen die Paderborner keinen Stich mehr und Martin Fraisl darf zum erst zweiten Mal in dieser Saison zu Null spielen. Die Arminia bleibt trotz des Dreiers Letzter (14 Punkte). Paderborn fällt auf den fünften Rang zurück (26). Hannover und Kaiserslautern siegen, Remis in Hamburg Von der Ersatzbank darf ÖFB-Legionär Louis Schaub den 2:0-Sieg von Hannover 96 über Fortuna Düsseldorf feiern. Die "96er" gehen durch Harvard Nielsen in Führung (34.). Den 2:0-Endstand fixiert Cedric Teuchert in der 43. Minute. Ebenfalls dreifach punktet der 1. FC Kaiserslautern im Duell mit dem Karslruher SC.  Der FCK setzt sich zuhause mit 2:0 durch. Ex-Rapidler Terrence Boyd besorgt nach einer halben Stunde die Führung (34.), Kenny Prince Redondo versetzt dem KSC in der Schlussphase den Todesstoß (86.). Im Mittelfeld-Duell zwischen Holstein Kiel und dem FC St. Pauli bleibt es über 90 Minuten bei einem torlosen Remis. Kiel verpasst im zweiten Durchgang durch Erras die Entscheidung (65.), der eine Holtby-Ecke gefährlich auf den Kasten bringt. In Hälfte eins hatten die Hamburger durch Mecalfe ihre beste Chance vergeben (41.). Hannover springt auf Rang vier (27), die Fortuna verliert einen Platz und ist neuer Sechster (26). Kaiserslautern ist Siebter (26), Kiel Achter (24), der KSC Zehnter (17) und St. Pauli 14. (16).   (20:28)

2022-11-07

Laola1

Schicker: "Das heißt nicht, dass ich ewig in Graz bleibe": Der SK Sturm Graz hat eine harte Woche hinter sich. Am Donnerstag das schmerzhafte Aus im Europacup, am Sonntag der Punktverlust beim ärgerlichen 1:1 in Altach in der Bundesliga. Dazu kamen noch die Störgeräusche rund um das mutmaßliche Intersse des SK Rapid an Sportdirektor Andreas Schicker. Dieser winkt hinsichtlich eines Wechsels nach Hütteldorf jedoch ab, es sei "in der jetzigen Situation" kein Thema.   Schickers Vertrag in Graz läuft noch bis 2024. Was danach kommt, lässt der 36-Jährige am Montag bei "Talk und Tore" auf "Sky" offen. "Ich bin einer, der das auf sich zukommen lässt", erklärt Schicker. "Ich habe keinen klaren Karriereplan. Natürlich fühle mich wohl bei Sturm, das heißt aber nicht, dass ich ewig in Graz bleiben werde. Es muss auch passen. Man weiß ja, wie schnell es im Fußball manchmal geht. Ich denke, dass wir eine gute Struktur haben, aber es geht dann auch oft schnell in eine andere Richtung. Man weiß, wie das Geschäft ist." Ilzer-Abgang? Schicker: "Da muss man vorbereitet sein" Aktuell fühle er sich bei Sturm jedenfalls sehr wohl, das Team und die sportliche Entwicklung stimmt. Schicker ist seit 2020 als Geschäftsführer Sport bei Sturm am Ruder und hat gemeinsam Christian Ilzer maßgeblichen Anteil am aktuellen Erfolg der Grazer. Auch der Trainer hat einen Vertrag bis 2024, wurde aber schon des Öfteren mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. "Es ist schon auch meine Aufgabe, dass ich den Trainermarkt immer wieder überprüfe", erklärt Schicker in Hinblick auf einen möglichen Abgang Ilzers im Sommer angesprochen. "Ich hoffe, dass es so lange wie möglich mit Chris noch weiter geht. Er macht jetzt seit zweieinhalb Jahren großartige Arbeit. Wenn man genau hinschaut, wie er die Mannschaft entwickelt hat, ist das großartig. Da muss man natürlich auch vorbereitet sein. Die großen Fußball-Länder schlafen auch nicht und schauen drauf", muss der Sportdirektor auf alles gefasst sein. Noch agieren Schicker und Ilzer aber als "Dream Team" in Graz. Das spiegelt sich in den Ergebnissen wieder. Zwar wurde die furiose Reise durch Europa abrupt gestoppt, in der Bundesliga ist man mit vier Punkten Rückstand auf Salzburg aber der einzige ernsthafte Herausforderer der "Bullen". Schicker: "Es ist eine Riesenentwicklung passiert" "Wir haben einen klaren Plan vom Fußball, eine ganz klare Spielidee. Darauf ist auch das Scouting ausgerichtet. Ich glaube, wir haben auch eine gute Entwicklung durchgemacht. Wir waren in der Liga nach den Europacup-Spielen meistens voll da und haben gepunktet. Das hat uns heuer schon ausgezeichnet. Jetzt heißt es, sich in den restlichen Spielen noch eine gute Ausgangslage für die Meistergruppe zu verschaffen und dann schauen wir weiter. Aber ich denke, dass wir schon einen kleinen Schritt näher an Salzburg gekommen sind." Auch auf internationalem Pakett sei trotz des enttäuschenden Ausscheidens in der Gruppenphase der Europa League eine Weiterentwicklung zu erkennen. "Mit ein bisschen Abstand muss ich sagen, dass ich richtig stolz bin auf die Mannschaft. Wir haben richtig gute Spiele gezeigt. Gegen Midtyjlland haben wir eine normale Leistung gebracht, das ist international dann halt ein bisschen zu wenig", muss Schicker eingestehen. "Aber wenn ich es mit dem letzten Jahr in der Europa League vergleiche, wo wir zwei Punkte gemacht haben, dann ist eine Riesenentwicklung passiert." Nicht zuletzt diese Tatsache lässt die Verantwortlichen des SK Sturm positiv auf die nächsten Wochen blicken. Am Sonntag ist man noch zu Gast beim LASK, ehe es aufgrund der WM in eine ungewöhnlich lange Winterpause geht. "Wir werden die Europa-League-Saison in der Pause nochmal genau analysieren und versuchen, daraus zu lernen und jeden besser zu machen. Es waren am Ende Kleinigkeiten." Schon vor dem Spiel in Altach hätten sich die Köpfe der Spieler und Betreuer schon wieder aufgerichtet, so Schicker. "Ich habe gemerkt, dass die Freude am Fußball zurück kommt." (22:34)

Laola1

SK Rapid testet gegen Schalke 04: Der SK Rapid hat für die ungewöhnlich lange Winterpause aufgrund der WM in Katar einen namhaften Testspiel-Gegner an Land gezogen. Die Hütteldorfer duellieren sich am 9. Dezember 2022 mit dem FC Schalke 04. Gespielt wird im Allianz Stadion, Anpfiff ist um 19:00 Uhr.  Der Vorverkauf für AboPLUS- und Abo16-BesitzerInnen startet am Mittwoch, 9. November 2022, um 11:00 Uhr. Dabei haben alle AbonnentInnen die Möglichkeit, ihren gewohnten Sitzplatz zu buchen und profitieren darüber hinaus auch von einem Ticket-Treuerabatt. Ebenfalls am 9. November 2022 startet der Mitgliedervorverkauf, der freie Verkauf schließlich am Montag, 14. November 2022, um 11:00 Uhr. Tickets sind wie gewohnt im Fancorner in Hütteldorf, in den Fanshops sowie online unter rapidshop.at erhältlich. Die bisherigen Duelle Das letzte Duell gegen Schalke bestritt Rapid im Jänner 2015 im Zuge eines Freundschaftsspiels im Ernst-Happel-Stadion. Philipp Schobesberger und Deni Alar sorgten mit jeweils einem Treffer für den 2:1-Testspielerfolg über den deutschen Traditionsverein. Pflichtspiel zwischen den beiden Vereinen gab es erst eines, dieses war dafür aber umso geschichtsträchtiger. In der Saison 1940/41 traf der SK Rapid im Finale um die deutsche Meisterschaft im Olympiastadion in Berlin auf die Knappen aus Gelsenkirchen. Vor 95.000 Zusehern krönten sich die Hütteldorfer angeführt von Cheftrainer Leopold Nitsch nach einem 0:2-Pausenrückstand und einer fulminanten Aufholjagd im zweiten Durchgang mit einem 4:3-Erfolg zum deutschen Fußballmeister. Georg Schors leitete damals mit dem 1:3-Anschlusstreffer die Wende ein, welche durch einen Hattrick von Franz "Bimbo" Binder innerhalb von neun Minuten vollendet wurde. Ein Jahr zuvor, in der Saison 1939/40, belegte der SK Rapid noch den 3. Platz in der deutschen Meisterschaft. Der Meistertitel im Jahr darauf ist bis heute unvergessen und auf ewig in den Geschichtsbüchern verankert. Zuletzt in Hütteldorf trafen die beiden Traditionsklubs anlässlich des 110. Jubiläums des SK Rapid aufeinander, im Juli 2009 blieben die Königsblauen mit 2:1 im ausverkauften Gerhard-Hanappi-Stadion siegreich, der grün-weiße Führungstreffer ging damals übrigens auf das Konto von Erwin "Jimmy" Hoffer, der kurz danach zur SSC Napoli wechselte. (16:18)

2022-11-06

Laola1

Burgstaller vermiest Kühbauer die Rückkehr nach Hütteldorf: Zum Abschluss der 15. Runde in der Admiral Bundesliga gewinnt der SK Rapid zuhause mit 1:0 gegen den LASK. Guido Burgstaller ist mit seinem Goldtor (40.) der Matchwinner für die Hütteldorfer, die LASK-Coach Didi Kühbauer die Rückkehr ins Allianz Stadion vermiesen. In einer chancenarmen ersten Hälfte tut Rapid etwas mehr für das Spiel, beide Seiten kommen aber lange nicht zu echten Chancen. Weitschüsse von Thorsten Schick (10.) bzw. Sascha Horvath (23.) sind auf beiden Seiten das einzige Mittel. Erst knapp vor der Pause kommen die Hausherren zur ersten echten Chance: Ferdy Druijf lässt den Koscelnik-Pass in die Spitze ideal für Burgstaller prallen, der mit dem Außenrist die Führung für Rapid erzielt (40.). Mit diesem 1:0 geht es auch in die Pause. Hochspannende zweite Halbzeit Nach der Pause nimmt das Spiel Fahrt auf. Rapid ist durch Burgstaller (48.) und Grüll (50., 51.) zuerst in der Offensive, dann übernimmt aber der LASK das Kommando. Die beste Gelegenheit der Athletiker hat Ljubicic, der aus kurzer Distanz frei vor dem Tor vergibt (63.), Zulj verfehlt per Kopf ebenfalls knapp (73.). Rapid meldet sich mit einem Latten-Kracher von Grüll zurück (76.), Burgstallers vermeintlicher zweiter Treffer wird dann wegen Abseits nicht gegeben (83.). In der turbulenten Schlussphase fallen keine Tore mehr, es bleibt beim 1:0 für Rapid. Rapid klettert mit 21 Punkten in der Tabelle auf Rang vier, der LASK ist mit 26 Zählern weiter Dritter. (18:52)

Laola1

LASK-Coach Kühbauer: "Unentschieden wäre gerechter gewesen": Ausgerechnet bei der Rückkehr von Didi Kühbauer nach Wien-Hütteldorf kassierte der LASK seine erste Auswärtspleite in der laufenden Saison. Die "Athletiker" mussten sich im Allianz Stadion knapp mit 0:1 (Spielbericht >>>) geschlagen geben. Dafür verantwortlich war eine erschreckend schwache erste Halbzeit der Linzer, in der man kaum Gefahr ausstrahlen konnte und den letztlich spielentscheidenden Treffer von Guido Burgstaller hinnehmen musste. "Normalerweise sind wir in der ersten (Halbzeit, Anm.) überlegen, heute waren wir es in der zweiten. Keine Ahnung, was los war", war Peter Michorl vor dem "Sky"-Mikrofon ratlos. Robert Zulj, vergangene Woche gegen den WAC noch mit drei Toren, pflichtete seinem Teamkollegen bei: "Erste Halbzeit war es offensichtlich, dass wir fast nicht den Ball haben wollten und wir uns auf das Spiel von Rapid eingelassen haben mit langen Bällen und zweiten Bällen." Der LASK sei eigentlich "ganz gut in die Partie gestartet, ohne jedoch in den ersten 10 bis 15 Minuten zwingend zu werden. Da hat uns irgendwas gefehlt. Rapid ist dann besser ins Spiel gekommen und hat dann zwangsläufig das Tor gemacht", stellte Michorl ernüchternd fest. Völlig konträre zweite Halbzeit Doch in der zweiten Spielhälfte wendete sich plötzlich das Blatt, agierte der LASK weitaus dominanter und zielstrebiger und fand, genauso wie Rapid, einige Top-Chancen vor. Die wohl beste ließ Knipser Marin Ljubicic in der 63. Spielminute ungenützt, als er Martin Moormann mit einem tollen Haken ins Leere fahren ließ, dann aber freistehend die kurze Ecke um Millimeter verpasste. (22:37)

Laola1

6 Tore in 3 Spielen! Burgstaller: "Es geht nicht um mich": Guido Burgstaller avancierte in den letzten Wochen zur personifizierten Tormaschine des SK Rapid. Seitdem Zoran Barisic das Trainer-Zepter von Ferdinand Feldhofer übernommen hat, scheint dem Kärntner der Knoten geplatzt zu sein. In den letzten 19 Tagen liest sich die Bilanz des Torjägers wiefolgt: Sechs Tore und drei Assists in fünf Spielen - macht neun Scorerpunkte. In den vorangegangenen 19 Pflichtspielen gelangen ihm "nur" sechs Tore und zwei Vorlagen. Besonders in der Admiral Bundesliga knipst der 33-Jährige nun regelmäßig. Gegen den TSV Hartberg verbuchte "Burgi" einen Hattrick, in Lustenau einen Doppelpack und im Kracher der 13. Runde gegen den LASK erzielte er das Goldtor zum 1:0-Sieg (Spielbericht >>>). Auf seine Hochform angesprochen, relativierte Burgstaller im "Sky"-Interview: "Sie ist in Ordnung, aber es geht nicht um mich. Als Stürmer ist man immer abhängig von der Mannschaft und zurzeit werde ich super gefüttert. Es macht großen Spaß, wenn man in die Box kommt und Bälle bekommt", stellt er das Teamgefüge in den Vordergrund. "Er ist ein Phänomen" (23:30)

Laola1

Die Nummer 1 der Torschützenliste kommt aus...Kärnten!: Wer denn sonst? Beim 2:2 von Austria Klagenfurt bei der SV Ried (Spielbericht >>>) war wieder einmal die Tor-Garantie der Kärntner zur Stelle, und das gleich doppelt: Markus Pink. Mit seinen bald 32 Jahren agiert der geborene Klagenfurter aktuell in Top-Form. Noch überraschender: Der Stürmer führt die Torschützenliste an! Mit seinem Doppelpack im Innviertel hat er sein Torkonto auf zwölf Treffer ausgebaut, hat somit zwei Tore mehr erzielt als Rapids Guido Burgstaller und drei mehr als LASK-Goalgetter Marin Ljubicic (je 9). Pink hat bereits jetzt seinen persönlichen Bundesliga-Saisonrekord von zwölf Treffern in der Saison 2021/22 eingestellt, seine Bedeutung in der Elf von Trainer Peter Pacult wird durch folgende Zahlen deutlich: Zwölf der insgesamt 26 Bundesliga-Tore von Austria Klagenfurt gehen auf Pinks Kappe. "Großes Highlight" für Pink Pinkt bleibt wie immer bodenständig, freut sich aber über seinen Doppelpack gegen die Rieder. (23:19)

Laola1

Spektakuläres Gerücht: Schicker zu Rapid, Peschek zum LASK?: Die "Krone" spekuliert mit einer interessanten Manager-Rochade innerhalb der Admiral Bundesliga. Christoph Peschek, der am Montag sein Büro beim SK Rapid Wien endgültig räumt, soll beim LASK hoch im Kurs stehen. Gleichzeitig habe Rapids kommendes Präsidium um Alexander Wrabetz - erfolgreiche Wahl am 26. November vorausgesetzt - die Fühler nach Sturms Sportdirektor Andreas Schicker ausgestreckt. Der Ex-Kicker, der sich für den Aufbau der erfolgreichen Grazer Mannschaft und die Millionenverkäufe der letzten Monate verantwortlich zeichnen darf, hat zwar vorerst dementiert, weil bei Sturm "alles passe" und "der Pfeil nach oben" zeige. Weil Trainer Christian Ilzer bei anderen Klubs Begehrlichkeiten weckt und Rapid mit neuer Spitze vor allem finanziell einen Angriff wagen will, könnten die Karten aber neu gemischt werden. Gutes Gruber-Verhältnis zu Peschek als Initialzündung einer Zusammenarbeit? In Linz pflege indes LASK-Präsident Siegmund Gruber mittlerweile ein gutes Verhältnis zum scheidenden Wirtschaftsboss der Grün-Weißen. Mit dem nächsten Kapitel des neuen Stadions soll die Verantwortung - die derzeit noch bei Gruber zusammenläuft - auf mehrere Schultern verteilt werden. Mit Didi Kühbauer werkt bekanntlich schon ein ehemaliger Rapid-Verantwortlicher durchaus erfolgreich bei den Athletikern. Einen Namen für die Nachfolge als Geschäftsführer Wirtschaft beim SK Rapid gibt es auch: "tipp3"-Vorstand Philip Newald, der bis Mitte 2021 schon im Rapid-Präsidium saß, das Ehrenamt nach seinem Aufstieg zum CEO des Wettanbieters aber zurücklegte. (09:07)

Laola1

Silberberger über die Austria: "Hapoel war Betriebsunfall": Von Platz neun auf vier innerhalb von drei Runden: Die WSG Tirol hat unbestritten einen Lauf. Mit Lustenau, Hartberg und Klagenfurt standen zuletzt zwar keine echten "Kaliber" auf der Abschussliste, das will man am Sonntag (14.30 Uhr im LIVE-Ticker) aber im Heimspiel gegen die Wiener Austria nachholen. Die in der Conference League klar gescheiterten "Veilchen" lecken nach der 0:4-Abfuhr bei Hapoel Be'er Sheva ihre Wunden - ein Sieg wäre Balsam für Manfred Fischer und Co. Am Drücker scheint aber aktuell die WSG zu sein, die mit denkbar breiter Brust "nahtlos" an die vergangenen Wochen anschließen will, wie Thomas Silberberger bestätigte. "Mit einem Heimsieg über die Austria überwintern wir fix in den Top-Sechs. Das hätte uns vor der Saison keiner zugetraut", meinte der Langzeitcoach der Wattener, die mit zehn Punkten beziehungsweise zwei Zählern Vorsprung auf die siebtplatzierten Rapidler auf Rang vier liegen. Silberberger: "Ich habe die Mannschaft gewarnt" Dennoch zeigte Silberberger vor dem Gegner viel Respekt. "Der Name sagt eigentlich alles. Die Austria ist in der Liga sehr gut unterwegs", befand er trotz des jüngsten Zick-Zack-Kurses der Wiener. Für sie gab es zuletzt ein Heim-1:3 gegen Salzburg, ein 2:2 beim LASK, sowie ein Last-Minute-2:1 gegen Altach. Das 0:4 bei Hapoel bezeichnete er als "Betriebsunfall mit ungünstigen Voraussetzungen". "Ich habe die Mannschaft davor gewarnt, sie auch nur ansatzweise zu unterschätzen. Es wird am Sonntag extrem knackig." Das war auch das Hinspiel, das in Wien mit 1:2 verloren ging - trotz rund einstündiger Überzahl nach Rot für Austrias Innenverteidiger Lucas Galvao. "Die Erinnerung daran liegt neben mir", scherzte Silberberger beim Pressetermin am Freitag, "mein Handy ist seitdem kaputt. Weil es an die Mauer geworfen wurde." Austria mit voller Konzentration auf die Liga Galvao wird auch am Sonntag fehlen, der Brasilianer ist diesmal gesperrt und so wie die Langzeitverletzten Ziad El Sheiwi, Florian Wustinger, Johannes Handl oder Muharem Huskovic einer von zahlreichen Abwesenden bei der Austria. Immerhin kann Stürmer Nikola Dovedan im Vergleich zu den internationalen Spielen wieder mitwirken. Zudem verschaffte Trainer Manfred Schmid Dauerbrennern wie Fischer oder Dominik Fitz in Israel bereits zur Pause Zeit zum Durchatmen. "Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir es mit der Regeneration ganz gut hingekriegt haben", zeigte sich Mittelfeldmann Matthias Braunöder überzeugt. Die Austria kann sich nach dem Europacup-Aus, das bereits vor dem Hapoel-Spiel festgestanden war, jedenfalls völlig auf die Liga konzentrieren. Wäre man nicht mit drei Minuspunkten gestartet, läge man aktuell sogar zwei Punkte vor der WSG auf Rang vier. So ist man mit 19 Zählern Sechster und damit nur einen Punkt von der unteren Tabellenhälfte entfernt. "Wir stehen gut da in der Meisterschaft, trotz minus drei Punkten sind wir unter den Top sechs", stellte Schmid klar und nahm sich für die Partien gegen die WSG und den WAC das Maximum vor: "Wir wollen die gute Ausgangslage fürs Frühjahr am besten noch mit zwei Siegen verbessern." (10:06)

Laola1

Bundesliga heute: Rapid Wien - LASK: In der 15.Runde der Admiral Bundesliga kommt es heute zum Duell zwischen dem SK Rapid Wien und LASK (17 Uhr im LIVE-Ticker). Die Saison der Hütteldorfer ist bis dato von Inkonstanz geprägt. Aktuell liegt man am enttäuschenden siebten Platz, in einer nervenaufreibenden Partie konnten die Grün-Weißen am vergangenen Spieltag gerade noch einen Punkt aus Lustenau entführen. Nun gastieren die Stahlstädter im Allianz-Stadion. Der LASK gab sich am vergangenen Spieltag keine Blöße und siegte souverän mit 4:1 gegen den WAC. Der Tabellendritte kommt mit breiter Brust und Robert Zulj in Topform in die Bundeshauptstadt. (09:51)

Laola1

Rapid gegen LASK: "Nicht Barisic gegen Kühbauer": Im letzten Heimspiel des Jahres will Rapid die magere Heimbilanz noch einmal aufpolieren. Mit dem LASK um Ex-Rapid-Coach Dietmar Kühbauer gastiert am Sonntag (17.00 Uhr im LIVE-Ticker) jedoch ein "unangenehmer Gegner" in Wien-Hütteldorf, wie Kühbauers langjähriger Weggefährte Zoran Barisic anmerkte. Die Linzer kommen als Tabellen-Dritter mit acht Zählern Vorsprung auf den grün-weißen Siebenten ins Allianz-Stadion, wo Rapid in dieser Bundesliga-Saison erst zweimal gewonnen hat. Rapid ortet "positive Signale" Wie Barisic erkannte, hat der LASK zuletzt wieder in Form gefunden. 4:1 gewannen die Oberösterreicher in der Vorwoche gegen den WAC. Rapid spielte bei Austria Lustenau 3:3, Rapids Coach sah wieder einen Schritt nach vorne. "Daran werden wir anknüpfen müssen." Den späten Ausgleich in der 100. Minute deutete auch Kapitän Christopher Dibon als "Signal, das positiv ist. Aber es ist wichtig, dass wir das in jedem Spiel zeigen". Das gelang Rapid zuletzt nur selten. Die inkonstanten Vorstellungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison. Dass Rapids Spiele unter Barisic zuletzt zumeist ein Torspektakel brachten, deutete der Interimscoach als positiv. 4:1 im ÖFB-Cup in Wattens, 0:1 gegen Austria Klagenfurt, 5:1 gegen Hartberg und das Sechs-Tore-Spiel in Lustenau - langweilig wurde es nur selten. "Ich liebe Offensivfußball, will viele Tore meiner Mannschaft sehen. Mir ist es jedenfalls wichtig, dass wir immer eines mehr schießen als der Gegner", meinte Barisic dazu. Zufrieden notierte er zuletzt den Formanstieg von Guido Burgstaller, dem in den jüngsten zwei Partien in Summe fünf Treffer gelangen. "Nicht Barisic gegen Kühbauer" Der LASK setzt seinen Sturm mit Keito Nakamura (8 Saisontore) und Marin Ljubicic (9) dagegen. Dazu kommt Robert Zulj, dem zuletzt ein lupenreiner Hattrick gelang. Dennoch geht LASK-Coach Kühbauer von einem Duell auf Augenhöhe aus. "Gegen Rapid sind es immer enge Partien, bei denen Kleinigkeiten entscheiden. Beide Teams werden voll auf Sieg gehen - wer am Ende mehr auf den Platz bringt und sich weniger Fehler leistet, wird belohnt werden. Wir erwarten jedenfalls eine energische Rapid, darauf sind wir vorbereitet", sagte der Burgenländer. Kühbauer und Barisic verband einst eine enge Freundschaft, die allerdings durch Rapids Trennung von Kühbauer im Herbst 2021 Schaden nahm. Barisic war damals Sportchef. "Ich schätze ihn sehr, er hat mit dem LASK gute Resultate erzielt. Aber das Spiel lautet Rapid gegen LASK und nicht Barisic gegen Kühbauer", betonte Rapids aktueller Trainer und Sport-Geschäftsführer in Personalunion. Seit dem Abgang von Kühbauer-Nachfolger Ferdinand Feldhofer Mitte Oktober fungiert Barisic auch als Coach. "Ich habe mich reinfinden müssen. Aber es macht mir viel Spaß, am Platz zu stehen, die Entwicklung der Spieler zu sehen. Ich hoffe, dass wir die letzten beiden Spiele jetzt noch erfolgreich bestreiten", meinte der Wiener. (10:52)

Laola1

Andreas Schicker äußert sich zum Rapid-Gerücht: Nach dem spektakulären Gerücht, wonach der SK Rapid die Fühler nach Sturms Sportdirektor Andreas Schicker ausgestreckt hat, meldet sich dieser nun selbst zu Wort.  "Es hat sich niemand von Rapid gemeldet", erklärt Schicker vor Sturms Bundesliga-Spiel in Altach am Sonntag gegenüber "Sky". Die "Krone" hatte zuvor berichtet, dass die Hütteldorfer Interesse am Sportdirektor der Grazer zeigen. Gleichzeitig wird Christoph Peschek mit einem Wechsel zum LASK in Verbindung gebracht.  Zumindest was Schicker betrifft, herrscht Klarheit. "Der Weg in Graz ist für mich noch nicht zu Ende, ich fühle mich sehr wohl. Wir haben ein funktionierendes Team. Das ist ein Gerücht und nicht mehr." Für ihn sei ein Wechsel nach Hütteldorf "in der jetzigen Situation" nicht interessant, betont Schicker.  Aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt? "Im Fußball ist das immer so... Man weiß nicht, was in drei, vier Jahren passiert. Für die nahe Zukunft kann ich es ausschließen." (15:05)

Laola1

Bundesliga LIVE: Rapid Wien - LASK: In der 15.Runde der Admiral Bundesliga kommt es heute zum Duell zwischen dem SK Rapid Wien und LASK (17 Uhr im LIVE-Ticker). Die Saison der Hütteldorfer ist bis dato von Inkonstanz geprägt. Aktuell liegt man am enttäuschenden siebten Platz, in einer nervenaufreibenden Partie konnten die Grün-Weißen am vergangenen Spieltag gerade noch einen Punkt aus Lustenau entführen. Nun gastieren die Stahlstädter im Allianz-Stadion. Der LASK gab sich am vergangenen Spieltag keine Blöße und siegte souverän mit 4:1 gegen den WAC. Der Tabellendritte kommt mit breiter Brust und Robert Zulj in Topform in die Bundeshauptstadt. Aufstellung Rapid: Hedl; Koscelnik, Querfeld, Moormann, Auer; Knasmüllner, Pejic; Schick, Druijf, Grüll; Burgstaller. Aufstellung LASK: Schlager; Stojkovic, Ziereis, Luckeneder, Renner; Michorl, Jovicic; Horvath, Zulj, Nakamura; Ljubicic. (16:45)

Laola1

Chancenwucher auf beiden Seiten: WSG und FAK teilen Punkte: Im Duell der Tabellennachbarn kommt es zur Punkteteilung. Die Wiener Austria holt im Auswärtsspiel gegen die WSG Tirol ein torloses Unentschieden. Die "Veilchen" treten damit auf der Stelle, können bei einem Sieg des Stadtrivalen Rapid Wien (ab 17 Uhr gegen LASK im LIVE-Ticker >>>) auf den siebenten Platz zurückfallen. Die WSG hingegen verbessert sich auf den vierten Rang und bleibt auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Wattens startet schwungvoll in die ersten 15 Minuten, hat mehr Spielanteile. In der Anfangsphase strahlen aber beide Teams mangels Präzision nicht genügend Torgefahr aus. Bei den Hausherren spielt sich Rechtsverteidiger Manuel Sulzbacher in den Fokus, der mit Offensivläufen immer wieder gefährlich vor den Kasten der Gäste kommt. Zwei dicke Chancen lassen beide Teams kurz vor der Pause liegen. Zunächst die Wiener Austria durch Matthias Braunöder (41.), dessen Schuss an den linken Pfosten knallt. Nur Sekunden vor dem Abpfiff des ersten Durchgangs lässt Wattens' Sandi Ogrinec (45.) einen Sitzer freistehend vor dem Kasten liegen. Nach der Pause bleibt es beim offenen Schlagabtausch. Die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt hat Wattens-Stürmer Tim Prica (67.), der am "Fünfer" die Führung auf dem Fuß hat, aber um einen Schritt zu spät kommt. Es bleibt auch in der Folge ein umkämpftes Duell. In den Schlussminuten finden beide Teams Top-Gelegenheiten vor, dennoch landet der Ball nicht mehr im Kasten. (16:25)

Laola1

Trimmel nach 0:5-Debakel: "Nichts Schlimmes passiert": Das Spiel gegen Bayer Leverkusen war speziell in der zweiten Spielhälfte eines zum Vergessen für Union Berlin und Kapitän Christopher Trimmel. Am Ende fiel die Elf von Urs Fischer auseinander und ging mit 0:5 unter (zum Spielbericht >>>). Das sieht auch der ÖFB-Legionär so, wie er gegenüber "rbb24" nach dem Spiel verrät. "Wir wussten natürlich vorher, dass wir einmal Spiele dabei haben werden, wo es nicht so gut laufen wird", stellt er klar. Die letzten Wochen hätten Kraft gekostet, so der 35-Jährige. Man wolle das Spiel natürlich schnell abhaken, erklärt Trimmel. So bitter das Ergebnis war, es sei "noch immer eine grandiose Saison" für die Berliner. "Man muss aber auch sagen: Es ist jetzt aber für uns nichts Schlimmes passiert", weiß der Abwehrspieler.  "Lieber mal eine Packung bekommen und dann in den nächsten Spielen eine gute Antwort geben", gibt er die Marschrichtung vor.  Trimmel will in EL nicht gegen Salzburg spielen Nichtsdestotrotz ist ihm klar. "So wie es zweite Halbzeit gelaufen ist, das müssen wir analysieren (..) und abstellen. Erste Halbzeit fand ich es ganz okay, wir waren kompakt. Aber wie schon gesagt: Ich glaube, wir werden eine gute Antwort geben, das ist das wichtigste."  Schon am Montag steht ab 13 Uhr die Auslosung für das Achtelfinale der Europa League (im LIVE-Ticker >>>) an. Trimmel richtet seinen Blick bereits dahingehend aus und stellt auch gleich klar, welchen Gegner er sich nicht wünscht: "Salzburg ist für mich raus, gegen sie habe ich schon oft gespielt", so der Ex-Rapidler.  Er wünsche sich einen Gegner, auf den er noch nicht so oft getroffen sei, merkte er an. "Wir hoffen einfach, dass wir einen attraktiven Gegner bekommen. Und eigentlich ist jeder Gegner attraktiv", so der 35-Jährige. Die Union-Fans werden ihm bei Kalibern wie Juventus Turin, Ajax Amsterdam und dem FC Barcelona wohl beipflichten. (19:35)

2022-11-05

Laola1

Findet Hartberg noch mit Schmidt aus der "Sch...gasse"?: Der TSV Hartberg konnte am Samstag nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder anschreiben, das 1:1 gegen Austria Lustenau (Spielbericht >>>) reichte aber nicht, um das Tabellenende zu verlassen. Mit elf Punkten auf dem Konto beträgt der Rückstand der Oststeirer auf den nächstbesten Klub, die SV Ried, gerade mal zwei Zähler. Nichtsdestotrotz ist Hartberg-Cheftrainer Klaus Schmidt angezählt. Vor der Winterpause sei ein Trainerwechsel aber definitiv auszuschließen, wie Obmann Erich Korherr beim "Sky"-Interview erklärt: "Wir werden uns nach der Meisterschaft zusammensetzen, das Trainerteam und ich, und werden entscheiden, was für den Verein das Beste ist. Da müssen wir alles Revue passieren lassen und eine Entscheidung treffen." Schafft Hartberg die geforderten vier Punkte gegen Rapid? Die von Korherr geforderten vier Punkte zum Abschluss des Jahres seien zwar nach wie vor zu erreichen, mit dem SK Rapid bekommt man es kommenden Samstag jedoch mit einem Gegner zu tun, der die Steirer vor rund zehn Tagen mit 1:5 herspielte. "Es sollte ein Dreier kommen, aber es wird schwierig. Rapid ist eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr guten Trainer", sagt Korherr, der seinen Trainer offenbar nicht in den Vier-Punkte-Plan einweihte. "Ich habe das von niemandem gehört mit vier Punkten", so Schmidt. "Für mich ist wichtig, dass sich die Mannschaft vernünftig präsentiert." Heil: "Sind in der Sch...gasse!" Was das angeht, konnten die Oststeirer am Samstag gegen Lustenau auf jeden Fall einen Schritt vorwärts machen, waren in Halbzeit zwei dem Siegtreffer nahe. "Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir fähig sind, mit einem Rückstand umzugehen. Es war gut, aber nicht sehr gut, sonst hätten wir gewonnen. Die Lustenauer wären heute sicher zu biegen gewesen", so Schmidt. Für den Siegtreffer hat es letztlich aber nicht gereicht, was bezeichnend für die aktuelle Lage war, wie Jürgen Heil meint: "Wie sind in der Sch...gasse. Wenn der Schädel nicht frei ist, sind die Beine langsam und das merkt man bei uns ein bisschen. Wir waren heute klar überlegen und müssen das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden." (22:32)

Laola1

Ex-Rapidler Stefan Schwab erzielt erstes Saisontor für PAOK: Stefan Schwab darf am 11. Spieltag der griechischen Super League über sein erstes Saisontor jubeln. Der ehemalige Rapidler trifft beim 2:0-Sieg von PAOK Saloniki gegen PAS Giannina zum Endstand. Ein früher Doppelschlag entscheidet die Partie zugunsten der Hausherren: Sverrir Ingi Ingason (8.) trifft bereits in der achten Spielminute zur Führung. Wenige Augenblicke später bekommt PAOK einen Elfmeter zugesprochen. Schwab tritt zum Strafstoß an, verlädt Giannina-Keeper Vasilios Athanasiou und stellt das 2:0 her. Murg wartet noch auf erste Einsatzminuten Danach lässt das in Saloniki beheimatete Team nichts mehr anbrennen und darf sich nach zwei sieglosen Spielen wieder über drei Punkte freuen. Während Schwab zum ersten Mal in dieser Saison ein Pflichtspiel über die komplette Dauer bestreitet, wartet Thomas Murg weiter auf seine ersten Einsatzminuten. Der 27-Jährige hat bislang jede Begegnung von der Tribüne aus verfolgen müssen. In der Tabelle liegt PAOK mit 19 Zählern auf Rang fünf, Panathinaikos führt die Liga mit zehn Siegen aus zehn Spielen klar an. (22:14)

Laola1

Die Nummer 1 der Torschützenliste kommt aus...Kärnten!: Wer denn sonst? Beim 2:2 von Austria Klagenfurt bei der SV Ried (Spielbericht >>>) war wieder einmal die Tor-Garantie der Kärntner zur Stelle, und das gleich doppelt: Markus Pink. Mit seinen bald 32 Jahren agiert der geborene Klagenfurter aktuell in Top-Form. Noch überraschender: Der Stürmer führt die Torschützenliste an! Mit seinem Doppelpack im Innviertel hat er sein Torkonto auf zwölf Treffer ausgebaut, hat somit drei Tore mehr erzielt als Rapids Guido Burgstaller und LASK-Goalgetter Marin Ljubicic (je 9) - die am Sonntag noch nachziehen können. Pink hat bereits jetzt seinen persönlichen Bundesliga-Saisonrekord von zwölf Treffern in der Saison 2021/22 eingestellt, seine Bedeutung in der Elf von Trainer Peter Pacult wird durch folgende Zahlen deutlich: Zwölf der insgesamt 26 Bundesliga-Tore von Austria Klagenfurt gehen auf Pinks Kappe. "Großes Highlight" für Pink Pinkt bleibt wie immer bodenständig, freut sich aber über seinen Doppelpack gegen die Rieder. (23:19)

Laola1

Findet Hartberg mit Schmidt noch aus der "Sch...gasse"?: Der TSV Hartberg konnte am Samstag nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder anschreiben, das 1:1 gegen Austria Lustenau (Spielbericht >>>) reichte aber nicht, um das Tabellenende zu verlassen. Mit elf Punkten auf dem Konto beträgt der Rückstand der Oststeirer auf den nächstbesten Klub, die SV Ried, gerade mal zwei Zähler. Nichtsdestotrotz ist Hartberg-Cheftrainer Klaus Schmidt angezählt. Vor der Winterpause sei ein Trainerwechsel aber definitiv auszuschließen, wie Obmann Erich Korherr beim "Sky"-Interview erklärt: "Wir werden uns nach der Meisterschaft zusammensetzen, das Trainerteam und ich, und werden entscheiden, was für den Verein das Beste ist. Da müssen wir alles Revue passieren lassen und eine Entscheidung treffen." Schafft Hartberg die geforderten vier Punkte gegen Rapid? Die von Korherr geforderten vier Punkte zum Abschluss des Jahres seien zwar nach wie vor zu erreichen, mit dem SK Rapid bekommt man es kommenden Samstag jedoch mit einem Gegner zu tun, der die Steirer vor rund zehn Tagen mit 1:5 herspielte. "Es sollte ein Dreier kommen, aber es wird schwierig. Rapid ist eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr guten Trainer", sagt Korherr, der seinen Trainer offenbar nicht in den Vier-Punkte-Plan einweihte. "Ich habe das von niemandem gehört mit vier Punkten", so Schmidt. "Für mich ist wichtig, dass sich die Mannschaft vernünftig präsentiert." Heil: "Sind in der Sch...gasse!" Was das angeht, konnten die Oststeirer am Samstag gegen Lustenau auf jeden Fall einen Schritt vorwärts machen, waren in Halbzeit zwei dem Siegtreffer nahe. "Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir fähig sind, mit einem Rückstand umzugehen. Es war gut, aber nicht sehr gut, sonst hätten wir gewonnen. Die Lustenauer wären heute sicher zu biegen gewesen", so Schmidt. Für den Siegtreffer hat es letztlich aber nicht gereicht, was bezeichnend für die aktuelle Lage war, wie Jürgen Heil meint: "Wie sind in der Sch...gasse. Wenn der Schädel nicht frei ist, sind die Beine langsam und das merkt man bei uns ein bisschen. Wir waren heute klar überlegen und müssen das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden." (22:32)

Laola1

Admira-Fans fordern Trainer-Ablöse - Pätzold: "Das schmerzt": Spätestens mit dem abschließenden Treffer durch Ronivaldo zum 4:0 aus Sicht des FC Blau-Weiß Linz riss der Geduldsfaden des harten Kerns der Admira-Fans. Spielbericht >>> "Pätzold raus!"-Rufe waren aus der Kurve laut und deutlich zu vernehmen. Auch "Wir haben die Schnauze voll!" und "Wir wollen Admira sehen!" wurde skandiert. Nach einem guten Start in die neue Saison der Admiral 2. Liga ist die Stimmung in der Südstadt nach 15 Runden, unmittelbar vor der Winterpause am tiefsten Punkt seit dem Abstieg im Sommer angelangt. "Waren dem Gegner in vielen Belangen nicht gewachsen" "Es sind zwei Mannschaften aufeinandergetroffen, von denen eine ein absolutes Hoch hat, und die andere sind wir", bringt es Admira-Coach Roberto Pätzold nach der Niederlage gegen Blau-Weiß treffend auf den Punkt. Entsprechend verlief die Angelegenheit dann auch auf dem Feld. Die Gäste aus der Stahlstadt machten vor 950 Zusehern ordentlich Druck und führten nach einer Viertelstunde bereits verdient. "Wir waren dem Gegner in vielen Belangen nicht gewachsen, von der Körperlichkeit und Wucht her, auch fußballerisch haben wir gar nicht zu unserem Spiel gefunden, wir haben keine Mittel gefunden", gibt Pätzold zerknirscht zu. Seine Analyse: "Gegen Ende der ersten Hälfte wurde es besser, da haben wir uns reingearbeitet. Dann haben wir uns zu Halbzeit viel vorgenommen und kriegen mit der ersten Situation das 0:2. Dann wollten wir nochmal alles riskieren, sind aber ins offene Messer gelaufen, da waren wir in der Restverteidigung nicht gut. Am Ende können wir froh sein, dass uns Goalie Haas vor weiteren Gegentoren bewahrt." Nicht ganz so überraschender Negativlauf Nach dem 1:2 beim SK Rapid II – eine Niederlage, die noch deutlich höher ausfallen hätte können – gingen die Südstädter zum zweiten Mal in Folge als Verlierer vom Feld. Aus den vergangenen fünf Partien steht nur ein Sieg zu Buche. "Wir können schon einige Zeit nicht mehr an die Leistungen anknüpfen, die wir in dieser Saison schon gezeigt haben", ist dem deutschen Trainer bewusst. So ganz überraschend kommt das für ihn aber nicht: "Wir wussten, dass es eine schwierige Hinrunde wird. Nach dem Abstieg und dem Umbruch ging es erstmal darum, in der Liga anzukommen, sich zu stabilisieren. Wir wollten uns mit Blick auf St. Pölten im Vorjahr positive Erlebnisse erarbeiten. Das ist uns gelungen." "Uns war aber auch klar, dass es ein Entwicklungsprozess ist, dass wir auch Phasen haben werden, die weniger gut laufen. In einer solchen stecken wir gerade. Wir schaffen es im Moment einfach nicht, an unser Limit zu kommen. Wir müssen uns da als Team wieder ausarbeiten", so Pätzold weiter. "Bin mit meinem Latein nicht am Ende" Nun soll es mit einem Erfolgserlebnis in die lange Winterpause gehen: "Es geht darum, gegen Liefering noch ein vernünftiges Spiel zu machen. Danach werden wir die Hinrunde analysieren und Rückschlüsse daraus zu ziehen, um eine deutlich konstantere Rückrunde zu spielen." Wie er die Forderung der Fans nach seiner Ablöse wahrnimmt? "Natürlich schmerzt das. Vor allem hier zu Hause, wo wir meiner Meinung nach schon viele geile Spiele gemacht haben. Aber klar kann ich die Fans verstehen. Vor drei Wochen hatten wir das Topspiel in Horn, wenn wir dort gewinnen, sind wir Erster. Es ist im Fußball so, dass es Phasen gibt, in denen es nicht so gut läuft. Wir werden die Gründe knallhart analysieren." Pätzold ist sich nämlich sicher: "Ich bin mit meinem Latein noch lange nicht am Ende." (00:04)

Laola1

Spannung im Keller: Hartberg und Lustenau suchen den Erfolg: Zwölfter gegen Zehnter: Der TSV Hartberg empfängt Aufsteiger SC Austria Lustenau am Samstag (17.00 Uhr im LIVE-Ticker) im "Kellerduell" der Bundesliga in der Profertil Arena. Beide Teams haben ein Erfolgserlebnis in der vorletzten Runde vor der Winterpause dringend nötig. Die Steirer haben die jüngsten vier Partien verloren, die vier Zähler davor liegenden Vorarlberger sind neun Partien sieglos, konnten zuletzt aber mit zwei Remis immerhin ihre Niederlagenserie stoppen. Dementsprechend haben die Gastgeber den viel größeren Druck. Dabei vor allem auch TSV-Trainer Klaus Schmidt, der alles andere als fest im Sattel sitzt. "Dass es nach so einer Serie, die wir jetzt gehabt haben, Leute gibt, die mit mir und der Mannschaft nicht zufrieden sind, ist ganz normal. Aber die, die Entscheidungen treffen, bemühen sich und versuchen Lösungen zu finden. Das Vertrauen dieser Leute spüre ich", gab der Steirer Einblick. Schmidt muss liefern: Sieg "dringend notwendig" Dass er ab sofort Ergebnisse liefern muss, um seine Karten für einen Verbleib im Frühjahr zu verbessern, ist ihm vollauf bewusst. "Ein Sieg wäre dringend notwendig", betonte Schmidt. Seinem Team traut er diesen zu. Nach einem ansprechenden Auftritt beim 0:1 zuletzt in Salzburg sorgte auch eine "positive" Trainingswoche für Optimismus. "Da habe ich wahrgenommen, dass die Mannschaft an sich glaubt und wir aneinander glauben", so Schmidt. Am Matchtag sei es wichtig, einen guten mentalen Einstieg zu haben und alles hineinzulegen. Alles Negative gelte es "auszublenden". Dazu zählt das Hinspiel in Lustenau, in dem es nach einer 1:0-Führung eine 1:4-Niederlage gesetzt hatte. "Wir wissen, wer uns damals wehgetan hat", sagte Schmidt. Lustenau will "individuelle Qualität abrufen" Mit Bryan Teixeira traf damals einer der Liga-Topscorer zum 1:1 (41.), danach fixierten Anderson (44.), Lukas Fridrikas (67.) und Michael Cheukoua (91.) den Lustenauer Sieg. "Wir müssen uns auf bissige Hartberger einstellen. Es ist ein ganz wichtiges Spiel für sie, denn natürlich wollen sie gegen den Aufsteiger gewinnen", meinte Lustenau-Trainer Markus Mader. Man werde mit allen Mitteln dagegenhalten und die eigenen Qualitäten ausspielen. "Wir wollen unbedingt noch Punkte sammeln, ehe die lange Winterpause beginnt. Wenn wir mit der gleichen Leidenschaft wie gegen Rapid auftreten und unsere individuelle Qualität abrufen können, dann ist alles möglich. Entscheidend wird erneut sein, dass wir die wenigen sich bietenden Chancen auch nützen", verlautete Mader. Seine Elf teilte zuletzt gegen Ried (0:0) und Rapid (3:3) die Punkte und hat den Vorteil, nicht ans Tabellenende rutschen zu können. Gegen Hartberg, wo auf Dario Tadic (250. Einsatz) und Jürgen Heil (100. Einsatz) eine besondere Partie wartet, spricht, dass der Klub nur eines der 13 Spiele gegen Aufsteiger in der Bundesliga gewinnen konnte. Der Wiener Alain Sadikovski leitet erstmals eine Oberhaus-Partie. (09:39)

Laola1

Klagenfurt ist gegen Ried auf Wiedergutmachung aus: Eine Woche nach der Last-Minute-Niederlage gegen die WSG Tirol ist Austria Klagenfurt am Samstag (17.00 Uhr im LIVE-Ticker) bei Nachzügler Ried auf Wiedergutmachung aus. Doch auch die Rieder, beflügelt durch die guten Ergebnisse der letzten Wochen, sind auf Zählbares aus. "Unser Ziel sind drei Punkte, und ich bin sehr positiv gestimmt", erklärte Offensivmann Stefan Nutz. Nach drei Spielen ohne Niederlage mit Siegen über Rapid und den WAC verlor Ried zuletzt bei Sturm Graz knapp 1:2. Trainer Christian Heinle, der nach dem schlechten Saisonstart schon unter Druck gestanden war, zeigte sich überzeugt, dass man sich vor allem in der zweiten Hälfte dennoch gut verkauft und ergo vor allem Selbstvertrauen mitgenommen habe. "Dieser Auftritt stimmt mich positiv für die nächsten Wochen", erklärte der 37-Jährige, der "ein gutes Gefühl in die Winterpause mitnehmen" will. Nutz mit Selbstvertrauen trotz Außenseiterrolle "Gegen Klagenfurt wird es ein irrsinnig wichtiges Spiel für uns", betonte Heinle, dessen Truppe aktuell zwei Punkte vor Schlusslicht Hartberg auf Platz elf liegt. "Wir hatten jetzt deutlich mehr Auswärtsspiele, deshalb ist es extrem wichtig, dass wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken etwas mitnehmen." Auch Nutz sieht trotz der Außenseiterrolle Land: "Klagenfurt ist in diesem Spiel der Favorit. Sie liegen in der Tabelle einiges vor uns und spielen eine sehr gute Saison. Aber wir wissen, dass wir von der Qualität nicht weit weg sind." Kleinigkeiten könnten den Unterschied ausmachen Für die Kärntner ging es nach dem jüngsten 2:3 gegen die WSG von Platz vier zurPAssück auf fünf, zwei Punkte liegt man aber weiter vor Platz sieben. Gegen Ried soll noch ein Sieg her, schließlich sind die Chancen zum Herbstabschluss gegen Serienmeister Salzburg eher bescheiden. "Die Duelle mit Ried waren zuletzt immer sehr eng, und ich gehe davon aus, dass auch diesmal Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen werden", sagte Sportdirektor Matthias Imhof. In den vier Duellen (inkl. Cup) seit Wiederaufstieg der Austria gab es bei zwei Remis bisher einen 1:0-Sieg. Den stellte im August Jonas Arweiler gegen Ende (73.) sicher. (11:14)

Laola1

Klarer feiert mit Düsseldorf knappen Sieg gegen St. Pauli: Erfolgserlebnis für einen ÖFB-Export! Am 15. Spieltag der 2. Deutschen Bundesliga gelingt Fortuna Düsseldorf ein wichtiger 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli. In einer Partie, in der St. Pauli trotz mehr als 30 Minuten in Unterzahl meist mehr vom Spiel hat, gehen Legionär Christoph Klarer und seine Fortuna dennoch als Sieger vom Platz. Am Ende bringt man einen knappen 1:0-Erfolg über die Ziellinie. Das entscheidende Tor fällt in Minute 30: Nach einem langen Ball von Keeper Kastenmeier gewinnt Kownacki das Kopfballduell und bringt den Ball zu Hennings, der mit einem strammen Schuss aus knapp 20 Metern zur Führung trifft. Die Hamburger drängen danach auf den Treffer, doch trotz vieler Chancen geht es für sie mit einem Rückstand in die Pause. Nach etwas mehr als zehn gespielten Minuten in Hälfte zwei steht F95-Verteidiger Klarer mitunter im Mittelpunkt des Geschehens. Zunächst foult Paulis Fazliji Düsseldorfs Karbownik, worauf sich ersterer zu einem zwar zaghaften, aber deutlich zu sehenden Kopfstoß hinreißen lässt. Dafür zeigt ihm Schiedsrichter Willenborg die Rote Karte. In der anschließenden Rudelbildung läuft Klarer heiß und sieht dafür den gelben Karton. Trotz einem Mann weniger spielt St. Pauli weiter munter mit, Düsseldorf bringt das knappe Ergebnis am Ende aber über die Zeit. F95 schafft dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe und ist nun Fünfter. Die Hamburger stecken als 14. weiter im Tabellenkeller fest.  Kuriose Tore bei Karlsruhe gegen Kiel  Holstein Kiel feiert den sechsten Saisonsieg. Am Ende steht ein ungefährdetes 4:1 gegen den Karlsruher SC. Die Kieler Führung fällt in Minute 15: Breithaupt spielt einen Rückpass auf seinen Keeper Gersbeck. Dieser wartet neben dem Tor, der Pass jedoch geht auf das Tor. Der Schlussmann kann den Fauxpas nicht mehr ausbessern, das Leder kullert zum 1:0 für die Nordlichter über die Linie. In Minute 30 fällt dann der zweite Treffer für die Kieler und dieser ist nicht weniger kurios: Wriedt geht im Strafraum in den Zweikampf mit Franke, der rutscht aber weg. Heise will noch eingreifen und trifft den Ball zeitgleich mit Wriedt, Gersbeck hat gegen den Ball, der genau ins Eck geht, keine Chance - 2:0. Karlsruhe, wo Ex-Rapidler Kelvin Arase in der Startelf steht, kann sich von diesen beiden Schock-Momenten nicht mehr erholen. In Minute 67 setzt Kiel durch Reese noch eins drauf - 3:0. In Minute 72 gelingt Simone Rapp der Ehrentreffer für die Karlsruher. Kurz vor dem Abpfiff sorgt Wriedt mit dem 4:1 für klare Verhältnisse. Der KSC steckt damit als Zehnter weiterhin im Mittelfeld fest, Kiel kann sich dank des Sieges auf Rang sieben verbessern. Heidenheim biegt Favorit Paderborn Auch Heidenheim kann einen ungefährdeten Sieg feiern. Nach 90 Minuten steht ein 3:0 gegen den SC Paderborn.  In Minute 35 geht Heidenheim etwas entgegen dem Spielverlauf in Führung: Beste dringt in den Strafraum ein, lässt Heuer per Haken stehen und schiebt den Ball in die lange Ecke zum 1:0 für das Heimteam. Der Treffer gibt der Elf von Frank Schmidt Rückenwind und bis zum Halbzeitpfiff zeigt sich Heidenheim immer mehr als das bessere Team. Dies zeigen sie auch im zweiten Spielabschnitt. Für das 2:0 sorgt Ex-Rieder Dennis Thomalla. Nach einer Flanke von Beck hält der 30-Jährige den Fuß hin. Den dritten Treffer steuert Beste bei. Paderborn kann spätestens nach dem zweiten Gegentor nicht mehr zusetzen und so feiert Heidenheim einen am Ende verdienten Sieg und springt dadurch auf Rang drei. Paderborn liegt mit einem Zähler weniger einen Platz dahinter.  (15:01)

2022-11-04

Laola1

Horrorverletzung trübt Vienna-Aufholjagd gegen Rapid II: Das kleine Wiener Derby in der 15. Runde der Admiral 2. Liga zwischen der Vienna und Rapid II endet mit einem 2:2-Unentschieden (0:1). Das Resultat gerät jedoch in den Hintergrund, da eine Horrorverletzung von Red-Bull-Salzburg-Leihgabe Daniel Owusu auf Seiten der Vienna nach gut einer Stunde alle Beteiligten schockt und für eine minutenlange Unterbrechung sorgt. Der Ghanaer rutscht auf dem nassen Untergrund ohne Fremdeinwirkung weg und verdreht sich das Bein so schlimm, dass es in einem sehr unnatürlichen Winkel wegsteht. Nach der Erstversorgung auf dem Platz wird Owusu unter Applaus - auch von den Gegnern - mit der Bahre vom Platz getragen. Trotzdem wird auch Fußball gespielt. Rapid II schnuppert durch Binder erstmals an der Führung, doch dieser scheitert nach gut getimtem Lochpass an Lukse-Ersatz Ecker. Die Vienna nähert sich durch einen Freistoß von Daniel Luxbacher erstmals an (31.). Kurz vor der Pause steckt Binder einen Lochpass auf Tobias Hedl durch. Dieser bedient Strunz, der zum 1:0 trifft (44.). Kurz nach der Pause passt Hedl auf Binder, der auf 2:0 erhöht (49.). Vienna holt ein 0:2 auf Danach spielt nur mehr Rapid. Moritz Oswald, bei seinem Comeback nach einem Bänderriss, prüft Ecker (52.), ein Binder-Volley geht knapp am langen Eck vorbei. Gegen den Spielverlauf kommt die Vienna zum Anschlusstreffer. Nach einer kurzen Ecke flankt Bumbic zur Mitte und Steiner köpft zum 1:2 ein (57.). Auch nach der Owusu-Verletzung drückt Rapid und vergibt Chance um Chance durch Lang (74.) oder Dijakovic, der nicht ins leere Tore köpfen kann (79.). Wer die Tore nicht schießt: In der 80. Minute bringt Bernhard Luxbacher den Ball zur Mitte, Zatl trifft nicht richtig, aber Grozurek versenkt das runde Leder aus dem Rückraum zum 2:2. Wütende Angriffe der Hütteldorfer bleiben schlussendlich unbelohnt, allerdings geht auch ein Vienna-Freistoß nur knapp übers Lattenkreuz. Die Vienna rettet das Remis über die Zeit und bleibt zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen. Die Döblinger finden sich auf Rang drei der Tabelle wieder. Für die zweite Mannschaft des SK Rapid Wien geht es es weiterhin ums nackte Überleben. Mit 14 Punkten liegen die Grün-Weißen weiterhin auf Platz 14 im Abstiegskampf. (20:07)

Laola1

Das ist das neue Rapid-Präsidium: Nach vielen Wochen Vorwahlkampf hat sich Alexander Wrabetz bei Rekordmeister Rapid durchgesetzt. Der frühere ORF-Generaldirektor wird am 26. November zum neuen Präsidenten des Traditionsvereins gewählt. Der 62-jährige Wiener steht an der Spitze eines künftig neunköpfigen Präsidiums. Neben seiner Stellvertreterin Edeltraut Hanappi-Egger besteht dieses aus den ehemaligen Spielern Steffen Hofmann und Michael Hatz, den Unternehmern Stefan Singer und Michael Tojner, Rechtsanwalt Christian Podoschek, Stefan Kjaer sowie der langjährigen SPÖ-Politikerin Nurten Yilmaz. Wir stellen euch diese neun Personen, die künftig für die Führung des SK Rapid verantwortlich sind, vor: (10:56)

Laola1

Rapid macht Liste offiziell und stellt Konzept vor: Bei der Hauptversammlung von Rapid am 26. November im Allianz Stadion steht wie erwartet nur eine Liste zur Wahl. Dies bestätigte der Bundesligist am Freitag. Zuletzt hatte es eine Fusion von Listen gegeben, womit eine Kampfabstimmung wie vor drei Jahren vermieden wird. Präsidentschaftskandidat ist der frühere ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, seinem Team gehört auch noch die als Vizepräsidentin vorgesehene WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger an. Weitere künftige Präsidiumsmitglieder sind Ex-Rapid-Profi Michael Hatz, Rapids Rekordspieler und aktueller Sportkoordinator Steffen Hofmann, Stefan Kjaer, Jurist Christian Podoschek, Stefan Singer, Unternehmer Michael Tojner und SPÖ-Nationalratsabgeordnete Nurten Yilmaz (hier findet ihr eine Vorstellung des kompletten neunköpfigen Präsidiums>>>). Sportbudget soll verdoppelt werden Das Konzept der künftigen Führungsriege wurde, auf fünf Seiten komprimiert, ebenfalls veröffentlicht. Als Ziele wurden unter anderem "Top 3 der Bundesliga", die regelmäßige Teilnahme an Europacup-Gruppenphasen, eine durchgängige Spielphilosophie mit einem offensiven Spielstil und eine Erhöhung des Sportbudgets auf 30 Millionen Euro - dies wäre beinahe eine Verdoppelung - genannt. Außerdem wolle man Rapid II in der 2. Bundesliga stabil positionieren und ein Fraußenfußballteam entwickeln. Es soll zudem eine Evaluierung von Partnerschaften mit ausländischen Klubs stattfinden.  Wrabetz: "Es ist mir eine große Ehre" Wrabetz gibt sich in einer weiteren Aussendung davon überzeugt, dass er mit seinem Team eine erfolgreiche Zusammensetzung gefunden hat: "Ich möchte mich bei allen Mitgliedern des Wahlkomitees für das in unsere Liste gesetzte Vertrauen bedanken und betonen, dass es mir eine große Ehre ist, nun offiziell zur Wahl antreten zu dürfen." "Steffen Hofmann hat mit seiner Initiative ein starkes Team zusammengestellt und ich bin überzeugt, dass wir nun mit ihm sowie Edeltraud Hanappi-Egger, Michael Hatz, Stefan Kjaer, Christian Podoschek, Stefan Singer, Michael Tojner und Nurten Yilmaz eine Liste überzeugter Rapidlerinnen und Rapidler mit großer Expertise in verschiedensten Gebieten stellen. Ich hoffe auf eine breite Unterstützung der Rapid-Mitglieder, denen ich schon jetzt versprechen kann, dass wir gemeinsam mit aller Kraft für eine erfolgreiche Zukunft unseres Vereins arbeiten werden.“ Der 62-jährige Wiener ergänzt: "Es ist mir ein Anliegen, dass ich mich nun zuerst an die Rapid-Mitglieder wende, was sehr rasch über den Mitgliederbereich von Rapid TV erfolgen wird. Bis Sonntag wünsche ich mir, dass auch der öffentliche Fokus voll auf dem letzten Bundesligaheimspiel des Jahres, das vor hoffentlich sehr vielen Fans erfreulich für Grün-Weiß enden möge, liegt.“ (12:22)

Laola1

Admiral 2. Liga, heute: First Vienna FC - SK Rapid Wien II: Am heutigen Freitagabend steigt zwischen Vienna und Rapid II ein Wiener Derby in der Admiral 2. Liga. Rapid II gastiert dabei auf der Hohen Warte (ab 18:10 bei uns im LIVE-Stream).  Die dritttlatzierte Vienna konnte nach zwei Niederlagen in Folge, an Spieltag vierzehn wieder punkten. Vorwärts Steyr kam in Wien mit 0:4 unter die Räder. Für die zweite Mannschaft des SK Rapid Wien geht es ums nackte Überleben. Mit dreizehn Punkten und Platz vierzehn steht man aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz. Verpasse nie wieder die Spiele der Admiral 2. Liga mit LAOLA1. (13:58)

Laola1

Admiral 2. Liga, LIVE: First Vienna FC - SK Rapid Wien II: Am heutigen Freitagabend steigt zwischen Vienna und Rapid II ein Wiener Derby in der Admiral 2. Liga. Rapid II gastiert dabei auf der Hohen Warte (ab 18:10 bei uns im LIVE-Stream).  Die dritttlatzierte Vienna konnte nach zwei Niederlagen in Folge, an Spieltag vierzehn wieder punkten. Vorwärts Steyr kam in Wien mit 0:4 unter die Räder. Für die zweite Mannschaft des SK Rapid Wien geht es ums nackte Überleben. Mit dreizehn Punkten und Platz vierzehn steht man aktuell auf einem direkten Abstiegsplatz. Verpasse nie wieder die Spiele der Admiral 2. Liga mit LAOLA1. (18:04)

2022-11-03

Laola1

Der neue Präsident: Das hat Wrabetz mit Rapid vor: Alexander Wrabetz hat sich schon im Vorwahlkampf durchsetzt. Der frühere ORF-Generaldirektor wird sich am 26. November zum neuen Präsidenten von Fußball-Bundesligist Rapid wählen lassen. Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Die Pläne der nun einzigen Liste werden der Öffentlichkeit ab Freitag präsentiert, das größte Ansinnen ist schon spruchreif: Das Flaggschiff Kampfmannschaft soll, mit mehr Mitteln ausgestattet, zurück auf Erfolgskurs gebracht werden. "Das Allerwichtigste ist, dass wir uns im Sportbereich der Kampfmannschaft dringend möglichst gut aufstellen und rasch Schritte setzen, dass hier auch Ruhe reinkommt", sagt Wrabetz (62) der APA - Austria Presse Agentur. "Und dass dort, wo Änderungen notwendig sind, solche auch stattfinden." Sukzessive Budeterhöhung geplant Dringendste Maßnahme beim aktuellen Bundesliga-Siebenten ist keine Änderung, sondern eine Nachbesetzung. "Wir brauchen einen neuen Wirtschaft-Geschäftsführer", betont Wrabetz angesichts des scheidenden Christoph Peschek. Rapid stehe wirtschaftlich auf einer stabilen Grundlage. Man plane aber, "mit neuen Maßnahmen noch mehr Mittel in den Bereich der Kampfmannschaft zu bringen und das Volumen möglichst rasch zu erhöhen". Konkret soll ein circa 40 Millionen Euro starkes Gesamt-Budget in Schritten auf 60 Millionen Euro gesteigert werden - zum Wohle der ersten Mannschaft. Damit wären die Hütteldorfer mit einigem Abstand (weiterhin) die klare Nummer zwei im Land hinter Salzburg. "Das ist schon sehr, sehr ambitioniert. Aber wir haben da relativ genaue Überlegungen - das ist umsetzbar", ist der bekennende Rapid-Fan Wrabetz überzeugt. Eine Amtsperiode als Rapid-Präsident umfasst drei Jahre. Wrabetz steht zu Tojner Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Stefan Singer seine Liste offiziell zurückgezogen hat. Das derzeitige Präsidiumsmitglied bekommt einen Platz im künftigen, neunköpfigen Präsidium. Neben Michael Hatz wechselt auch Stefan Kjaer die Seiten. Mit Edeltraud Hanappi-Egger und Nurten Yilmaz sind auch zwei Frauen dabei. Weiters: Steffen Hofmann, Michael Tojner und Christian Podoschek. Wrabetz, der 15 Jahre ORF-Chef war, will seine Stärken ausspielen. "Ich kann einbringen, dass ich große Unternehmen und komplexe Strukturen gut führen kann, da auch ein Ergebnis rauskommt und ich das gegenüber den Stakeholdern und Partnern auch vertreten kann. Aber als Ober-Trainer oder Ober-Sportdirektor werde ich nicht tätig sein." Auf sportlicher Ebene wird die Expertise der Ex-Spieler Hofmann und Hatz geschätzt. Hofmann, von Grün-Weiß als "Fußballgott" verehrt, ist aktuell Sportkoordinator und weiterhin eng an der Mannschaft und der Fanszene dran. "Er wird am Anfang intensiv sein Wissen im Präsidium einbringen, sich aber nach der Startphase dann wieder auf eine operative Tätigkeit konzentrieren", verrät Wrabetz. Interimstrainer Zoran Barisic steht als Sportchef bis 2024 unter Vertrag. Milliardär Tojner, als Rapid-Förderer und über die Varta AG ein Mitfinanzier des neuen Rapid-Trainingszentrums, ist ein weiterer Kopf von Wrabetz' Liste. Tojner wird im sogenannten Heumarkt-Prozess wegen Betrugsverdacht als Beschuldigter geführt. "Zunächst einmal gilt die Unschuldsvermutung", betont Wrabetz. "Ich sehe da keine Unvereinbarkeit, da überwiegt für mich, dass er bereit ist, unentgeltlich im Präsidium für den Verein seinen Beitrag zu leisten." Statutenreform soll Veränderung ankurbeln Rapid ist und soll ein Mitgliederverein bleiben. "Wir rütteln nicht an den Grundstrukturen als Mitgliederverein." Jedoch soll der Verein als Ganzes laut Wrabetz auch "neue Wege einschlagen". Änderungen in Strukturen und den Gremien wären angedacht, und seien umsetzbar. "Deshalb werden wir eine Statutenreform anstoßen, wenn wir gewählt werden." Veränderungen würden dann im Herbst 2023 der Mitgliederversammlung vorgelegt. Entscheidungswege dürften kurzer werden. "Wir haben gesehen, dass in der Geschäftsführung jeder sein Bestes gegeben hat, aber die Kommunikation untereinander nicht so funktioniert hat. Und das zweite ist, dass man eine handlungsfähige Geschäftsführung haben muss, die autonom handeln können muss." Man werde sich innerhalb des Präsidiums eine Geschäftsordnung geben, "damit schnelle Wege möglich sind und die Frage der Verantwortung immer klar ist". Das Präsidium von Rapid sieht Wrabetz als "eines, das Zielrichtungen vorgibt und nur bei ganz großen Entscheidungen operativ tätig wird". (08:46)

Laola1

Rapids Trainingszentrum steht kurz vor der Finalisierung: Rapids scheidende Klubspitze hat am Donnerstag ein Update zum Großprojekt Trainingszentrum gegeben. Während im Hintergrund schweres Gerät über die künftigen Trainingsplätze rollte, gaben Präsident Martin Bruckner und Wirtschaft-Geschäftsführer Christoph Peschek noch einmal Einblick in die finalen Arbeiten an der knapp 10 Millionen Euro teuren Anlage. Spätestens im Frühjahr sollen alle Teams des Bundesligisten am Areal nahe des Happel-Stadions ihre Einheiten absolvieren. "Wir haben uns von Corona nicht beirren lassen, sondern das Projekt durchgezogen", meint Bruckner. Er wiederholte noch einmal, dass der Verein die Kosten aus eigener Tasche bezahlt habe. Die Stadt Wien finanziert einen der noch zu errichtenden Trainingsplätze, Sponsor Varta unterstützt vor allem bei den Betriebskosten. Letzter öffentlicher Auftritt von Peschek "Es wird ein Trainingszentrum, das auf gut Wienerisch alle Stückln spielt", sagt Peschek. Für ihn war es sein letzter öffentlicher Auftritt als Rapid-Geschäftsführer. Wie Peschek verriet, einigte man sich auf eine Auflösung des laufenden Vertrags mit kommendem Montag. Dann werde er sein Büro räumen. Interimistisch wird Bruckner die entstandene Lücke füllen. Am 26. November wird bei der Hauptversammlung ein neues Präsidium gewählt. Einzige Liste ist jene um den als neuen Präsidenten vorgesehenen Alexander Wrabetz. Während sich die Fertigstellung der Trainingsplätze samt Rasenheizung - Stichwort Lieferengpässe - noch ins Frühjahr verzögern könnte, ist das Funktionsgebäude für alle Mannschaften von der Akademie bis zur Kampfmannschaft fertiggestellt und voll nutzbar. Laut Bruckner ist die Einrichtung "im europäischen Vergleich in der allerhöchsten Klasse anzusiedeln". So können auch Testungen künftig dort und nicht mehr extern stattfinden. 13 Fußballfelder für Rapid Auf dem Dach des Zentrums liefert eine PV-Anlage Strom. Auch die zwei von Rapid errichteten Trainingsfelder werden im Zeichen der Energiewende errichtet. So wird mit der Wärme des Grundwassers im Sommer eine Kühlung betrieben, im Winter wird die Rasenheizung unterstützt. Das Konzept soll auch auf jenem Feld genutzt werden, das die Stadt Wien errichtet. Die Gespräche würden noch laufen, berichtete Bruckner. Insgesamt kann Rapid ab kommendem Jahr 13 Fußballfelder nutzen. Drei im Trainingszentrum, sechs nahe des Happel-Stadions und vier in Hütteldorf. In letztgenannten - also im Allianz Stadion und den beiden angrenzenden Rasenplätzen - werden die Bewerbsspiele der diversen Auswahlen abgehalten. (17:33)

2022-11-02

Laola1

Der SK Rapid bekommt eine Vize-Präsidentin: Nach der Vereinigung der beiden Wahl-Listen hat der designierte neue Rapid-Präsident Alexander Wrabetz seine Nummer zwei öffentlich gemacht. Der ehemalige ORF-Generaldirektor nominiert demnach Uni-Chefin Edeltraud Hanappi-Egger, wie der "Kurier" am Mittwoch berichtet. Damit bekäme Rapid erstmals eine Vizepräsidentin. Hanappi-Egger (58) wurde durch die Heirat mit Gerhard "Hardy" Hanappi zur Schwiegertochter der Rapid-Ikone Gerhard Hanappi. Die Informatikerin ist seit 2015 Chefin der Wiener Wirtschaftsuniversität WU. Laut "Kurier" fusionieren die Listen um das Trio Wrabetz/Steffen Hofmann/Michael Tojner und jene von Präsidiumsmitglied Stefan Singer im Verhältnis 6:3. Die Wahl erfolgt bei der Hauptversammlung am 26. November. Bereits am Freitag veröffentlicht das Wahlkomitee das Programm der letzten verbliebenen Liste für die kommenden drei Jahre. (13:19)

Laola1

UEFA prognostiziert Frauenfußball-Wachstum: Bei der vergangenen Europameisterschaft verzauberten Österreichs Fußballdamen das Land. Nach dem Halbfinal-Einzug 2017 in den Niederlanden, scheiterte die Mannschaft von Teamchefin Irene Fuhrmann dieses Jahr im Viertelfinale am späteren Finalisten Deutschland und zeigte bis dahin beeindruckende Auftritte. Die verpasste Qualifikation für die WM 2023 in Australien und Neuseeland wirkt auf den ersten Blick zwar wie ein Dämpfer für die nationalen Ambitionen, doch auf den gesamten europäischen Kontinent bezogen bescheinigt die UEFA dem Frauenfußball insgesamt hervorragende Wachstumschancen. Wert wird weiter steigern Der kommerzielle Wert des Klub- und Ligenfußballs könne bis 2033 von derzeit 116 um das Sechsfache auf 686 Millionen Euro ansteigen, hieß es in einem von der UEFA veröffentlichten Bericht „The Business Case for Women`s Football“. Der Frauenfußball habe nicht nur mit der vergangenen Europameisterschaft, sondern auch mit dem neuen Format in der Champions League und der zunehmenden Professionalisierung der Ligen große Fortschritte gemacht. „Aufregender Weg“ steht bevor "Der Frauenfußball befindet sich auf einem unglaublich aufregenden Weg, wobei Wachstum in fast allen Kennzahlen und bei allen unseren Interessengruppen in ganz Europa zu beobachten ist", sagte Nadine Kessler als UEFA-Frauenfußballchefin. "Das Potenzial des Frauenfußballs ist grenzenlos und wir glauben, dass wir auf dem besten Weg sind, den Frauenfußball zu Höhen zu führen, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren."  Mehr Fans und Sponsoren-Einnahmen  Der Wert der Medienrechte könne dabei bis 2033 von 35 auf 256 Millionen steigen. Beim Klub-Sponsoring sei in zehn Jahren eine Summe von insgesamt 295 Millionen möglich, was dem Vierfachen des heutigen Werts entspricht. Auch die Fangemeinde könne in diesem Zeitraum von 144 auf 328 Millionen Anhänger steigen. Potenzial auch in Österreich groß Welche Massen der Frauenfußball mittlerweile begeistert zeigte das Eröffnungsspiel der EM in diesem Jahr, als knapp 70.000 Zuschauer die Partie zwischen England und den ÖFB-Damen verfolgten. Der heimische Serienmeister SKN St. Pölten qualifizierte sich zudem erstmals für die Gruppenphase der Champions League und trifft dort auf den deutschen Meister VFL Wolfsburg, Slavia Prag und die AS Roma um ÖFB-Kapitänin Carina Wenninger. Im August beschloss auch Österreichs mitgliederstärkster Verein Rapid Wien bis 2024 eine eigene Damenmannschaft auf den Weg zu bringen und sich Schritt für Schritt nach oben zu arbeiten. Auch der Frauenfußball in Österreich hat also beste Chancen am Wachstum in den nächsten Jahren in Europa teilzuhaben und mitzuwirken. Sportliche Erfolge sind dafür natürlich ein wichtiger Beitrag und so wirkt die verpasste Qualifikation für die Weltmeisterschaft tatsächlich wie ein leichter Rückschlag, doch jetzt heißt es für die ÖFB-Damen die Kräfte zu bündeln und dann bei der EM 2025 wieder voll anzugreifen, um noch mehr Mädchen und Frauen für den Sport zu begeistern.  (14:11)

2022-11-01

Laola1

MLS spricht Urteil nach Fountas-Vorfall: Der im März von Rapid in die USA zu D.C. United gewechselte Taxi Fountas stand Mitte September beim Heimspiel seines Klubs gegen David Beckhams Inter Miami (Endstand 2:3) im Mittelpunkt. Im Anschluss an ein Handgemenge in der zweiten Spielhälfte soll er seinen Gegenspieler Aimé Mabika mit dem "N-Wort" beleidigt haben. Die amerikanische Fußballliga MLS leitete daraufhin eine Untersuchung ein, deren Ergebnis nach eineinhalb Monaten der Erhebungen nun bekannt gegeben wurde.  Nichts genaues weiß man nicht Darin heißt es, dass die Liga zu dem Ergebnis gekommen ist, dass "die Behauptung des Verteidigers von Inter Miami CF, Aimé Mabika, glaubwürdig ist". Gleichzeitig hielt man die Aussagen Fountas' zu dem Vorfall für "nicht glaubwürdig". Jedoch habe man die Anschuldigung "nicht unabhängig überprüfen" können, wurde mitgeteilt. "Die MLS war nicht in der Lage, unabhängig durch zusätzliche Augenzeugenberichte, Video- oder Audioaufnahmen zu bestätigen, was Fountas in diesem Moment gesagt hat", heißt es. Der Grieche habe beteuert, während der Situation nichts gesagt zu haben. "Das Video des Vorfalls zeigt deutlich, wie Mabika plötzlich auf etwas reagiert, das er von Fountas zu hören glaubte", wird in dem Statement erklärt. Da Fountas aufgrund des Vorfalls bereits freiwillig für zwei Spiele aussetzte, sei er nun wieder "berechtigt, in der Saison 2023 für D.C. United zu spielen." D.C. United meint dazu: "Der Verein schätzt und akzeptiert die Ergebnisse der Untersuchung der Liga, dass die fragliche Handlung (...) nicht bestätigt werden konnte. Darüber hinaus möchte sich der Klub bei Taxi Fountas für seine Kooperation während der gesamten Untersuchung bedanken." (12:36)

2022-10-31

Laola1

Rapid-Spieler gehört zu Top-Talenten weltweit: Fußball-Fans mit Manager-Vorlieben werden sich mit Sicherheit schon den 8. November 2022 rot im Kalender angestrichen haben. Dann erscheint nämlich der neueste Teil der Football-Manager-Reihe von Sega, der Football Manager 2023. Alle Vorbesteller können bereits die Beta-Version spielen und haben Einblick in die neuesten Spielerdaten. Beim Football-Manager wird die Spielstärke durch den Wert "Current Ability (CA)" angezeigt. Jeder Spieler hat aber auch eine "Potential Ability (PA)", der also das Potenzial des Kickers widerspiegeln soll. Es ist der maximal mögliche Wert der "CA". Haaland hat den höchsten PA-Wert Der Spieler mit dem höchsten Wert ist wenig überraschend Erling Haaland. Der Manchester-City-Spieler kommt auf einen "PA" von 195 und somit dem Maximalwert von 200 ziemlich nahe. Sieht man sich die Spieler mit den höchsten "PA" auf den einzelnen Positionen an, schafft es immerhin ein Österreicher in die Top 10 der jeweiligen Position: Rapid-Torhüter Niklas Hedl wird von den Football-Manager-Scouts eine "PA" von 156 zugetraut. Nur sieben junge Torhüter liegen vor dem 21-jährigen Wiener, darunter unter anderem Arnau Tenas vom FC Barcelona (160) und Ferran Quetglas von Real Madrid (157). Zum weiteren Vergleich: Jamal Musiala und Dominik Szoboslai kommen auf jeweils 180 Punkte im "PA". Die Macher des Football Manager trauen Niklas Hedl in seiner zukünftigen Karriere also durchaus einiges zu. Hochwertige Datenbank wird auch von Klubs und Trainern genutzt Die ermittelten Werte der "Football Manager"-Datenbank werden mit großem Aufwand zusammengestellt. Schon seit vielen Jahren nutzen zahlreiche Topklubs der englischen Premier League die Datenbank der Spielereihe. Auch die Analyseplattform "Prozone Recruiter" nutzt die Daten des "Football Manager". Auch Ole Gunnar Solskjaer soll sich mit dem Spiel auf seine Trainerkarriere vorbeitet haben und Andre Villas-Boas habe es ebenfalls schon benutzt, um das Potenzial von Spielern besser abschätzen zu können. (15:08)

Laola1

Alfred Tatar rät Rapid: "Nehmt endlich wirkliche Profis!": Die Besetzung des Rapid-Präsidiums scheint geklärt (Mehr dazu >>>), was den sportlichen Bereich betrifft, gibt es in Hütteldorf aber immer noch eine Menge Fragezeichen. Zoran Barisic hat seit der Entlassung von Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer sowohl den Posten des sportlichen Leiters als auch den des Interimstrainers inne. Zumindest die jüngsten Ergebnisse haben wieder für etwas Aufschung gesorgt, um Rapid allerdings auch langfristig wieder in erfolgreiche Bahnen zu bringen, brauche es jedoch weitreichendere Veränderungen, wie "Sky"-Experte Alfred Tatar am Montag im Rahmen der Serie "Talk und Tore" meint. "Du benötigst, um eine Mannschaft zu heben, zu verbessern, einen Trainer, der funktioniert mit dem Sportdirektor. Das muss eine Einheit sein", erklärt Tatar und nennt dabei den SK Sturm als positives Beispiel. Eine einheitliche Ausrichtung, mit einer einheitlichen Spielidee sei eine Grundvoraussetzung, langfristigen Erfolg zu verbuchen. Genau an jenen Grundvoraussetzungen soll es bei Rapid zuletzt jedoch gemangelt haben. "Da war nicht immer alles eine Einheit", so Tatar. "Um Rapid dort hinzukriegen, wo es Sturm gemacht hat, benötigt es auf diesen sportlichen Ebenen niemanden mit Stallgeruch. Nehmt endlich wirkliche Profis für diese Sache! Dann kann es wirklich hinhauen", fordert Tatar mehr Know-How in Hütteldorf. Krankl: "...dann wird Barisic sicher Trainer bleiben" Rapid-Legende Hans Krankl könne sich zwar einen Verbleib von Barisic auf der Trainerbank vorstellen, hat jedoch so seine Zweifel.  "Wenn wir sehen, was für ein Jubel herrscht, wenn man gegen Lustenau in der 100. Minute den Ausgleich schießt und alle jubeln, wie wenn es ein Sieg wäre im Europacup, dann wissen wir, wo wir stehen. Das ist die Problematik", so Krankl. "Wenn er (Anm. Barisic) gewinnt, wird er sicher Trainer bleiben. Dann geht es so weiter bei Rapid wie es immer weitergegangen ist. Und wir sind wieder dort, wo wir immer waren", sagt der Goleador. Krankl: "Rapid darf niemals ein Ausbildungsverein sein!" Auch an der jüngsten Transferpolitik der Hütteldorfer lässt Krankl kein gutes Haar: "Es hat vor Jahren begonnen, dass man gesagt hat, Rapid ist ein Ausbildungsverein. Rapid darf niemals ein Ausbildungsverein sein! Rapid ist so ein großer Klub, der so einen Namen hat in Österreich und in Europa, dass er niemals ein Ausbildungsverein sein darf." "Man hat gesehen in den letzten Jahren, dass junge Spieler, die zwei, drei Mal gut spielen, verkauft werden - aber um viel zu wenig Geld", hätte Krankl den einen oder anderen Spieler lieber nicht ziehen lassen. So hätte Rapid auch in der Admiral Bundesliga unter Umständen ein besseres Gesicht zeigen können. "Wenn ich (Anm. als Rapid) in eine Meisterschaft gehe, muss ich darauf achten, dass ich Meister werde. Mit dem zweiten Platz kann man sich nicht zufrieden geben", so Krankl. Das ändere sich auch trotz Liga-Krösus Salzburg nicht, denn "unschlagbar sind sie nicht". Die österreichische Bundesliga LIVE bei Sky >>> (22:17)

2022-10-30

Laola1

HSV gewinnt Verfolger-Krimi - Schaub siegt mit Hannover: In der 14. Runde der 2. Deutschen Bundesliga feiert der Hamburger SV einen umkämpften 3:2-Sieg beim SC Paderborn. Der HSV schwingt sich damit am Gegner vorbei und liegt nun nur noch einen Punkt hinter Leader SV Darmstadt. Der SCP verpasst indes, mit einem Sieg an die Tabellenspitze zu springen. Mit der möglichen Tabellenführung vor den Augen legt Paderborn engagiert los und bejubelt schon in der 3. Minute die 1:0-Führung. Leipertz (3.) nimmt seinem Mitspieler Pieringer quasi den Ball vom Fuß und lässt HSV-Keeper Heuer Fernandes aus acht Metern keine Chance. Am frühen Gegentreffer hat Hamburg in Folge ein wenig zu knabbern, Paderborn dagegen kann befreit aufspielen. Praktisch aus dem Nichts bringen sich die "Rothosen" dann doch zurück ins Spiel. Glatzel versenkt eine Dompé-Flanke am Fünfmeterraum perfekt neben den linken Pfosten – 1:1-Ausgleich! Bevor der Pausenpfiff ertönt, dreht Hamburg das Spiel zur Gänze auf den Kopf. Dompé schlenzt ins lange Eck, stellt auf 2:1 für den HSV. Die Gastgeber finden nach Wiederbeginn die passende Antwort: Paderborns Leipertz (51.) macht sich einen Abpraller zunutze, schnürt seinen Doppelpack. Das Momentum liegt jedoch weiter beim HSV. Bénes (69.) netzt zum späteren Endstand ein. Schaub und 96 siegen im ÖFB-Duell Im Duell der ÖFB-Legionäre darf sich Louis Schaub (ab 70. Minute) mit Hannover 96 über einen knappen 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC freuen. Kelvin Arase und Christoph Kobald kommen bei den Gästen nicht zum Einsatz. Das entscheidende Tor der Partie fällt erst in der zweiten Hälfte, nachdem Nielsen kurz vor der Pause einen Elfer für H96 vergibt. Hannover kommt besser aus der Kabine und belohnt sich durch das erste Saisontor von Weydandt (56.), der aus kurzer Distanz problemlos einköpfen kann. In Folge schwächen sich die Gäste durch eine Gelb-Rote Karte von Gondorf (62.), in den Schlussminuten scheitern die dezimierten Karlsruher nach einer Glanzaktion von Zieler gleich doppelt. Der Hannover-Keeper pariert zunächst einen Ball von Rapp an die rechten Stange. Dann wackelt auch nach einem Cueto-Versuch das Gebälk. Auch auf der Gegenseite rettet dann noch der Pfosten: Ex-Rapidler Schaub hat in der Nachspielzeit nach einem feinen Solo den Matchball auf dem Fuß. Auch der Nachschuss von Muroya landet nicht im Tor. Durch den knappen 1:0-Erfolg klettert Hannover auf den fünften Tabellenrang. Ritzmaier ohne Einsatz bei Sandhausen-Remis Aus einem torreichen Duell zwischen dem SV Sandhausen und Eintracht Braunschweig geht kein Sieger hervor, es endet 2:2. Deutschland-Legionär Marcel Ritzmaier bleibt ohne Einsatz. In Hälfte eins ist wenig los: Henning verfehlt das Tor für die Braunschweiger (8.), David Kinsombi lässt für den am Ende des ersten Durchgangs stärkeren Gastgeber die Stange zittern (41.) – es bleibt torlos. Gleich nach dem Seitenwechsel lässt Ujah die mitgereisten Braunschweig-Fans jubeln und nickt den Ball nach einer Henning-Flanke ein (52.). Bachmann köpft zum 1:1-Ausgleichtreffer nach einem Esswein-Eckball (66.). Acht Minuten später bringt Donkor mit einem tollen Distanzschuss die Braunschweiger wieder in Führung, die David Kinsombi in Minute 80 wiederum kontert. Der SV Sandhausen bleibt somit im Tabellenkeller stecken, rangiert auf dem vorletzten Platz. Der BTSV setzt seine ungeschlagene Serie in der Liga weiter fort. (16:05)

Laola1

Einigung! Wrabetz einziger Rapid-Präsidentschaftskandidat: Alexander Wrabetz geht als einziger Kandidat in die Präsidiumswahl beim SK Rapid Wien. Die beiden verbliebenen Listen haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt, wie die "Krone" berichtet. Der ehemalige ORF-Generaldirektor wird die Liste, die sich am 26. November zur Wahl stellt, demnach anführen. Michael Tojner, Steffen Hofmann und Nurten Yilmaz befinden sich weiterhin im Team. Von der zweiten Liste, die zuletzt noch im Rennen war, stoßen Stefan Singer, Stefan Kjaer und Michael Hatz dazu. Andreas Treichl wird dem neuen Präsidium - ferner es denn gewählt wird - beratend zur Seite stehen. Außerdem soll noch eine "prominente Dame" ins Team aufgenommen werden. (18:17)

Laola1

Kainz-Tor und Baumgartner-Assist: Der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim trennen sich am Sonntagabend zum Abschluss der 12. Runde der Deutschen Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden. Die Gastgeber gehen bereits in der 13. Minute durch Florian Kainz in Führung: Der Ex-Rapidler trifft nach einer perfekten Flanke von Maina. Köln macht danach weiter Druck, fängt sich aber trotzdem noch vor der Pause den Ausgleich: ÖFB-Teamspieler Christoph Baumgartner legt am Fünfer zurück auf Jacob Bruun Larsen und der trifft etwas glücklich mit dem Oberschenkel durch die Beine von Goalie Schwäbe (35.). Nach Seitenwechsel scheitert Kainz mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Hoffenheim-Schlussmann Baumann (53.). Zudem hat er Pech, als er sechs Minuten später einen gefährlichen Pass spielt und dieser mit einem Handspiel von Kabak abgewehrt und kein Elfmeter gepfiffen wird.  Im Finish sieht Kabak die Gelb-Rote Karte (88.), aus der numerischen Überlegenheit können die Kölner aber ebenfalls kein Kapital mehr schlagen. Hoffenheim rückt durch den gewonnenen Punkt auf Rang sieben vor und bleibt einen Zähler vor Köln, das nun Rang zehn einnimmt. (21:27)

Laola1

Kainz-Tor und Baumgartner-Assist bei Unentschieden: Der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim trennen sich am Sonntagabend zum Abschluss der 12. Runde der Deutschen Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden. Die Gastgeber gehen bereits in der 13. Minute durch Florian Kainz in Führung: Der Ex-Rapidler trifft nach einer perfekten Flanke von Maina. Köln macht danach weiter Druck, fängt sich aber trotzdem noch vor der Pause den Ausgleich: ÖFB-Teamspieler Christoph Baumgartner legt am Fünfer zurück auf Jacob Bruun Larsen und der trifft etwas glücklich mit dem Oberschenkel durch die Beine von Goalie Schwäbe (35.). Nach Seitenwechsel scheitert Kainz mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Hoffenheim-Schlussmann Baumann (53.). Zudem hat er Pech, als er sechs Minuten später einen gefährlichen Pass spielt und dieser mit einem Handspiel von Kabak abgewehrt und kein Elfmeter gepfiffen wird.  Im Finish sieht Kabak die Gelb-Rote Karte (88.), aus der numerischen Überlegenheit können die Kölner aber ebenfalls kein Kapital mehr schlagen. Hoffenheim rückt durch den gewonnenen Punkt auf Rang sieben vor und bleibt einen Zähler vor Köln, das nun Rang zehn einnimmt. (21:27)

2022-10-29

Laola1

2. Liga im LIVE-Stream: SK Rapid II - FC Admira: Die 14. Runde der Admiral 2. Liga steht auf dem Programm. Am Samstag um 14 Uhr empfängt der SK Rapid II den Absteiger FC Flyeralarm Admira. Die Hütteldorfer sind aktuell nur Vorletzter und mussten zuletzt wieder zwei Niederlagen in Folge verdauen. Doch auch die Admira konnte nur eines ihrer vergangenen drei Spiele gewinnen.  Das Spiel im LIVE-Stream bei LAOLA1 >>> (13:51)

Laola1

LIVE: Rapid jagt in Lustenau nächsten Dreier: Der 14. Spieltag in der Admiral Bundesliga steht vor der Tür.  Am Samstag (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker) gastiert der SK Rapid Wien beim Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau. Die Hütteldorfer möchten den Schwung vom 5:1-Heimsieg gegen Hartberg mitnehmen und einen Platz in der Meisterschaftsgruppe behalten. Der Rekordmeister steht bei 17 Punkten und belegt aktuell den fünften Platz. Währenddessen steckt der Klub aus dem Ländle in einer Formkrise. Lustenau ist mittlerweile seit acht Bundesliga-Partien sieglos. Nach einem fulminanten Start ist die Mannschaft von Markus Mader auf den zehnten Platz runtergerutscht und hat 13 Zähler auf dem Punktekonto. Lustenau-Startelf: Schierl; Maak, Hugonet, Grujcic; Anderson, Grabher, Rhein, Berger; Surdanovic, Schmid, Fridrikas Rapid-Startelf: Hedl; Koscelnik, Dibon, Querfeld, Auer; Pejic, Knasmüllner; Bajic, Druijf, Grüll; Burgstaller (16:45)

Laola1

Rapid II schlägt Admira trotz vieler vergebener Chancen: Rapid II macht einen Sprung raus aus den Abstiegsrängen der Admiral 2. Liga. In der 14. Runde gibt es in einem ereignisreichen Spiel einen 2:1-Heimsieg über die Admira für die Jungrapidler. Es ist offensiv einiges los im Allianz Stadion, mit Übergewicht für die Gastgeber. Schon in den ersten zehn Minuten klopft Rapid zweimal an (7./Hedl zu zentral, 10./Strunz per Fernschuss), während ein Rückpass-Missverständnis auf der Gegenseite für Gefahr sorgt (9.). In der 20. Minute die Führung für Grün-Weiß: Bosnjak bekommt im Rückraum eine Hereingabe von Holzhacker, schießt aus der Drehung und per Abfälscher landet der Ball im Netz. Fast im Gegenzug muss Orgler den Ausgleich durch Krienzer verhindern (22.). Nachdem sich Holzhacker durch die Verteidigung tanzt und die lange Ecke knapp verpasst (25.), fällt schon das 2:0: Eine Fallmann-Hereingabe wird länger und länger, Hedl löst sich den entscheidenden Schritt von seinem Bewacher und schiebt ein (27.). Ihre bis dahin beste Chance lässt die Admira zwei Minuten vor der Pause liegen. Krienzer schließt eine schöne Kombination ab, Hedl kann nur abprallen lassen, Galle bekommt den Ball nicht schnell genug unter Kontrolle und der Winkel wird zu schwierig (43.). Nach der Pause bleiben Chancen en masse liegen Nach Seitenwechsel hat Rapid die erste dicke Möglichkeit: Der eingewechselte Lang zirkelt den Ball an die Stange (47.). Es sollte nicht der einzige Metalltreffer der Rapidler bleiben. Zuvor gelingt Schmidt aber der Anschluss. Der Stürmer bekommt den Ball an der Strafraumgrenze, schießt aus der Drehung und trifft trocken (50.). Danach geht es fast nur mehr in eine Richtung. Strunz kann einen Schöller-Wegrutscher nicht bestrafen (55.), schießt nur ans Außennetz. Drei Minuten später verpasst er das Tor im Fallen knapp. In der 68. Minute ist wieder Strunz der Gefahrenherd, wieder schießt er vorbei. Hedl scheitert ebenso an der Stange (69.) wie Bosnjak (76.). Als Holzhacker schließlich über das leere Tor schießt (85.), müsste das Spiel längst entschieden sein. Es bleibt trotz der vielen vergebenen Chancen beim Sieg für Rapid II, auch wenn Krienzer in der Nachspielzeit noch gefährlich im Strafraum auftaucht. Die Admira bleibt mit 21 Punkten auf Rang acht stecken, könnte bei einem Lafnitzer Heimsieg am Sonntag über Horn (ab 10:30 Uhr im LIVE-Stream) aber noch von den Steirern überholt werden. Rapid II liegt punktgleich vor Steyr (je 13 Punkte) auf Rang 14, es fehlt aber nur je ein Punkt auf Liefering und die Young Violets. (15:51)

Laola1

Bittere Niederlagen für Southampton und Chelsea: Ralph Hasenhüttl muss am Samstag in der 14. Runde der Premier League eine knappe 0:1-Auswärtsniederlage bei Crystal Palace einstecken. Crystal Palace ist zunächst die etwas aktivere Mannschaft, Che Adams bringt die gastierenden "Saints" jedoch beinahe mit einer starken Einzelaktion in Führung, sein Schuss landet aber nur an der Stange (27.). Auf der Gegenseite netzt Odsonne Edouard, sein vermeintlicher Treffer wird jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Noch vor der Pause trifft Edoaurd nach Zuspiel von Tyrick Mitchell jedoch tatsächlich - 1:0 (38.). Southampton bieten sich im zweiten Durchgang zwar Chancen, das Spiel zumindest auszugleich, weder Stuart Armstrong noch Che Adams bringen den Ball jedoch im Tor unter. Southampton (12 Pkt.) bleibt damit weiter im Tabellenkeller, ist auf Rang 16 zu finden. Crystal Palace (16 Pkt.) springt auf Platz zehn. Überraschend hohe Pleite für Chelsea Chelsea muss am Samstag eine überraschende 1:4-Niederlage gegen Brighton & Hove Albion hinnehmen. Leandro Trossard (5.) bringt Brighton früh in Front. Eigentore von Ruben Loftus-Cheek (14.) und Trevoh Chalobah (42.) stellen noch vor der Pause auf 3:0 für die Hausherren. Kai Havertz, der unter der Woche bereits gegen Salzburg netzte, verkürzt zwar zwischenzeutlich (48.), Pascal Groß (90+2.) macht in der Schlussphase aber den klaren Sieg für Brighton klar. Während Chelsea (21 Pkt.) auf Platz fünf bleibt, springt Brighton (18 Pkt.) auf Rang sieben. Tottenham dreht 0:2-Rückstand Tottenham Hotspur jubelt am Samstag über einen späten 3:2-Auswärtssieg bei Bournemouth. Kieffer Moore (22., 50.) bringt den Außenseiter sogar mit 2:0 in Führung, Ryan Sessegnon (57.), Ben Davies (73.) und Rodrigo Bentancur (90+2.) drehen das Spiel jedoch in der zweiten Halbzeit und festigen damit Platz drei (26 Pkt.). Newcastle schlägt Aston Villa 4:0. Callum Wilson (45+6./E, 56.), Ex-Rapidler Joelinton (59.) und Miguel Almiron (67.) erzielen die Tore. Die "Magpies" sichern damit Platz vier ab (24 Pkt.). Brentford und Wolverhampton trennen sich 1:1. Ben Mee (50.) bringt die "Bees" in Front, Ruben Neves (52.) gleicht aber fast postwendend aus. (18:05)

Laola1

Thriller in Lustenau! Rapid jubelt in letzter Sekunde: Was war das für ein Herzschlagfinale! Am 14. Spieltag der Admiral Bundesliga trennen sich Austria Lustenau und Rapid nach einem irren Finish mit 3:3. Rapid bestimmt die erste Halbzeit und wird früh durch Leopold Querfeld gefährlich. Die Querlatte verhindert einen schnellen Kopfballtreffer von Rapid (4.). Die Wiener kommen kurze Zeit später zur nächsten Gelegenheit, doch diesmal pariert Lustenau-Goalie Domenik Schierl einen Flachschuss von Guido Burgstaller (6.). Über weite Strecken dominieren die Hütteldorfer, aber entweder steht die Verteidigung oder der Schlussmann Lustenaus im Weg. Schließlich kommt es wie es kommen muss: Lustenau geht in Führung. Torben Rhein schlägt eine Ecke an den ersten Pfosten, wo Stefano Surdanovic völlig blank steht und per Kopf das 1:0 erzielt (36.). Rapid ist auch in Halbzeit zwei besser Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich nichts am Spielgeschehen. Die Hütteldorfer drängen weiterhin auf den Ausgleich, während Lustenau hinten tief steht und das Ergebnis verwaltet. Das allfällige Tor von Rapid fällt schließlich durch Guido Burgstaller. Ausgangspunkt ist ein Diagnoalball von Aleksa Pejic auf die rechte Seite. Über Umwege kommt die Kugel zu Ante Bajic, der mit einem Stanglpass Burgstaller im Zentrum bedient und der nur noch einschieben muss (59.). Das Unentschieden währt nicht lange. Anthony Schmid setzt sich schön über die rechte Seite durch und bedient den zuvor eingewechselten Teixeira im Zentrum, der aus elf Metern die Kugel einnetzt (66.). Mit Anbruch der Rapid-Viertelstunde kommen die Gäste zum vermeintlichen Ausgleich. Aleksa Pejic trifft aus der zweiten Reihe, doch beim Schuss steht Burgstaller im Sichtfeld des Lustenau-Keepers im Abseits und der VAR erkennt den Treffer nicht an (79.). Verrückte Nachspielzeit Der Rekordmeister drückt auf den erneuten Ausgleich und wird spät belohnt. Guido Burgstaller verwertet eine Flanke von Nicolas Kühn mit dem Kopf (90+3). Die Partie nimmt wieder eine dramatische Wendung: Christopher Dibon foult Cem Türkmen im Sechzehner und es gibt Strafstoß. Teixeira bleibt cool und netzt ein (90+6). Wer denkt, dass es gewesen ist, liegt falsch.  Tief in der Nachspielzeit verlängert Rapid-Goalie Niklas Hedl mit dem Hinterkopf und ist der Vorlagengeber für den 3:3-Treffer von Bernhard Zimmermann (90+10.). Rapid steht mit 18 Punkten auf dem sechsten Rang, während Lustenau mit 14 Zählern Zehnter ist.  (19:00)

Laola1

Rapid: "Haben bewiesen, dass wir kämpfen können": Eine Nachspielzeit, drei Tore. Der SC Austria Lustenau und der SK Rapid Wien lieferten sich am Samstag in der 14. Runde der Admiral Bundesliga einen irren Schlagabtausch, der in der turbulentesten Nachspielzeit der Saison gipfelte. Innerhalb von acht Minuten jubelte Rapid nämlich erst über das 2:2, musste dann per Elfmeter den abermaligen Rückstand verkraften, nur um in der zehnten Minute der Nachspielzeit doch den 3:3-Ausgleich durch Bernhard Zimmermann folgen zu lassen (Spielbericht >>>). "Die Mannschaft hat nie aufgesteckt", erklärt Rapid-Interimstrainer Zoran Barisic nach Spielende vor dem "Sky"-Mikro. "Es war ersichtlich, nach dem erzielten 2:2, dass wir unbedingt das Siegstor erzielen wollten. Auch nach dem 2:3 haben wir alles nach vorne geworfen und verdient den Ausgleich erzielt, wenn man sich das Spiel anschaut." "Wäre wirklich schlimm gewesen, wenn wir verloren hätten" Für den sportlichen Verantwortlichen bei Rapid ist klar, dass der Punktgewinn am Ende des Tages mehr als verdient ist. Mit komplett leeren Händen dazustehen, wäre nach diesem Spiel nämlich kaum auszumalen gewesen, wie Barisic meint. "Wäre wirklich schlimm gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten. Das hätte sich die Mannschaft einfach nicht verdient", so Barisic, der einen starken Auftritt seines Teams sah. (21:29)

Laola1

Lustenau-Coach Mader: "Mir tut die Mannschaft einfach leid": Gut gekämpft, aber nicht ganz belohnt. Der SC Austria Lustenau stand am Samstag knapp davor, den SK Rapid punktelos in die Bundeshauptstadt zurückzuschicken. Nach einer irren Nachspielzeit, die drei Tore beinhaltete, trennen sich die beiden Klubs aber doch "nur" 3:3 (Spielbericht >>>). "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie heute gegen einen starken Gegner aufgetreten ist", erklärt Lustenau-Cheftrainer Markus Mader nach Schlusspfiff bei "Sky". "Drei Tore gegen Rapid sind überragend, aber mir tut die Mannschaft einfach ein wenig leid, weil sie jetzt bitter enttäuscht in der Kabine sitzen", so Mader nach dem bitteren Nackenschlag von Bernhard Zimmermann in der zehnten Minute der Nachspielzeit. Mader: "Waren ganz knapp vor der Sensation" "Wir waren eben ganz knapp vor der Sensation. Ob es schlussendlich ein verdienter Sieg gewesen wäre, lassen wir aufgrund der Entscheidungen einmal dahingestellt. Jetzt gilt es einmal, die Jungs wieder aufzubauen, weil sie brutal enttäuscht sind", sagt der Lustenau-Cheftrainer. Dennoch müsse man nach einem Tag wie diesen auch die positiven Aspekte herausstreichen - wie zum Beispiel Bryan Teixeira, der zunächst vom Lustenauer Trainerteam auf der Bank gelassen wurde, nach seiner Einwechslung aber die richtige Antwort zeigte. "Er macht zwei Tore, also kann man sagen, der Plan hat geklappt. Wir haben ihn gereizt, das mag er anscheinend nicht und das ist auch gut so. Trotzdem müssen wir ihn jetzt aufbauen, weil er trotz seiner zwei Tore sicher auch gerne gewonnen hätte", so Mader. "Klar war Rapid von der Optik her überlegen..." Doch nicht nur Teixeira hat groß aufgezeigt, generell zeige die Formkurve seiner Mannschaft zuletzt stark nach oben. "Wenn man die Leistungen der letzten Spiele betrachtet, bin ich schon der Meinung, dass wir momentan einen Aufwärtstrend haben", findet der Lustenau-Hauptübungsleiter. "Auch das Spiel letzte Woche gegen Ried war schon viel besser als die Spiele davor und auch heute haben wir einen wirklich couragierten Auftritt gezeigt. Klar war Rapid von der Optik her überlegen, aber wir können auch gefährlich sein und den Gegner nerven. Das haben wir heute auch gemacht", so Mader. Nerven will Lustenau auch den TSV Hartberg im nächsten Bundesliga-Spiel kommenden Samstag. Gegen das Schlusslicht befindet sich der Aufsteiger aus Vorarlberg aber in einer seiner seltenen Favoritenrollen. (23:05)

2022-10-28

Laola1

Can Keles - Das Potenzial wartet auf Ausschöpfung: Im Winter 2019/20 stand die Karriere von Can Keles am Scheideweg. Nachdem er die Akademie der Wiener Austria durchlaufen hatte, stand er an. Zwar wurde sein Name in den Jahren davor regelmäßig genannt, wenn es um die größten Talente in der violetten Nachwuchsschmiede ging, doch bei den Young Violets sah er im Herbst 2019 kein Land. Keles dachte an eine Veränderung, absolvierte sogar ein Probetraining beim SK Rapid, für den er im Nachwuchs schon einmal ein Jahr gekickt hatte. Aus dem Wechsel wurde nichts. "Das war schlimm für uns..." Im September 2020 erklärte Violets-Coach Harald Suchard: "Ihm wurde oft vorgeworfen – ich sage zurecht –, dass seine Einstellung im Training, die Bereitschaft, an sich zu arbeiten, nicht immer die beste war." "Für uns war klar, wenn er den Step zu den Profis machen will, muss er körperlich zulegen. Das haben wir sehr deutlich angesprochen: 'Es gibt nur mehr A oder B. Entweder du machst diese Schritte, dann geht es hier im Verein weiter, oder wir lassen es gut sein.' Das war die Wahl. Für uns war schlimm, zu sehen, dass jemand viel hat, es aber nicht abruft", so Suchard. Leistungsexplosion nach Corona Und dann kam Corona. Und nach dem ersten Lockdown erlebten die Veilchen einen völlig neuen Can Keles. "Er war nach Corona wie ausgewechselt. Man hat ihn nicht wiedererkannt, auch optisch nicht. Nach zehn Wochen Heimtraining war das in allen Bereichen ein anderer Mensch, der da gekommen ist. Er hat von der ersten Trainingssekunde an Gas gegeben", berichtete Suchard. Keles spielte sich in die Mannschaft und manifestierte seine Leistungsexplosion in Zahlen. In den finalen vier Runden der Zweitliga-Saison 2019/20 durfte er von Beginn an ran, erzielte dabei drei Tore und bereitete fünf vor. "Wir haben ja immer gewusst, dass er ein guter Fußballer ist. Er hat Fähigkeiten im Schnelligkeitsbereich, die auf einem extrem hohen Level sind", jubelte Suchard nach dem starken Saisonfinish. Sprung zu den Profis mit Verspätung Der Sprung in den Bundesliga-Kader blieb Keles aber verwehrt. Trainer Peter Stöger setzte in der Offensive auf andere junge Kräfte, ließ mit Manprit Sarkaria, Patrick Wimmer, Aleksandar Jukic und Benedikt Pichler andere Youngster auflaufen. Keles fand sich erneut bei den Young Violets wieder und nicht so recht in die Spur. Die Jungveilchen hatten eine schwierige Saison, Keles ebenso. Erst im Frühjahr war ein Leistungsaufschwung erkennbar. Zwei Tore und sieben Assists standen für den Youngster letztlich zu Buche. Alle Europacup-Spiele, Premier League, dt. Bundesliga und öst. Bundesliga, ab 15 Euro im Monat, bei Sky >>> Für sein Bundesliga-Debüt zeichnete dann Manfred Schmid verantwortlich. Zum Start der Saison 2021/22 durfte Keles erstmals bei den Profis ran, traf dort mit Schmid-Assistent Cem Sekerlioglu auch auf einen Förderer aus U18-Zeiten. Nach und nach spielte sich der Offensivspieler im Laufe der Saison in die Mannschaft, vor allem im Frühjahr war er praktisch gesetzt. Dabei lief der ehemalige ÖFB-Nachwuchsteamspieler immer wieder unter Schmerzen auf, die dünne Personaldecke ließ keine Pause zu. Es war nur logisch, zu erwarten, dass Keles in der aktuellen Saison den nächsten Schritt machen würde. Doch nach dem Startelf-Einsatz zum Auftakt gegen Salzburg wurde der 21-Jährige zunächst von einer Verletzung ausgebremst und kam anschließend nur noch von der Bank. Schwere Zeiten. "Ich war nicht zufrieden mit ihm" Trainer Manfred Schmid sagt: "Ich habe mit ihm einige Gespräche geführt. Ich war in den letzten Wochen nicht so zufrieden mit ihm – nach Einwechslungen, nach Reaktionen im Spiel und auch im Training." Im Europacup gegen Lech Posen erhielt Keles dann die Chance, stand erstmals seit langem wieder in der ersten Elf. Schmids Begründung: "Ich wusste, dass er mit seinen Stärken – Tempo und Abschluss – in diesem Spiel sehr wichtig sein kann. Deswegen habe ich mich für ihn entschieden." Keles zeigte eine engagierte Leistung und erzielte auch das einzige Tor der Veilchen. Die Einzelkritik zum Spiel >>> Lob von Schmid Schmid lobt: "Er hat meine Entscheidung mit seiner Leistung bestätigt. Für ihn ist es wichtig, diesen Einsatz und diese Leidenschaft, für die Mannschaft zu spielen, über mehrere Wochen zu bringen. Er hat das sehr, sehr gut gemacht, ich kann ihm nur gratulieren. Der Junge hat ein Riesenpotenzial, ich freue mich, dass er es abrufen konnte." Keles selbst gibt sich als vorbildlicher Teamplayer: "Ich habe versucht, das Bestmögliche rauszuholen. Drei Punkte wären mir aber lieber gewesen als mein Tor." Zeit genug, um sein Potenzial voll auszuschöpfen, wird er bei der Austria bekommen. Im Frühjahr hat er einen neuen Vertrag bis Sommer 2026 unterschrieben. Sportdirektor Manuel Ortlechner sagte damals: "Er hat großes Potenzial, ist trickreich, schnell und hat einen guten Abschluss. Er bringt viele Attribute mit, die ein Austria-Fan sehen will. Can Keles ist ähnlich wie zum Beispiel Matthias Braunöder und Muharem Huskovic ein Prototyp für unseren Weg: Er hat über unsere Akademie und die Young Violets den Sprung in die Bundesliga geschafft." Jetzt muss der nächste Schritt erfolgen. (10:32)

Laola1

Fix! Vertragsverlängerung für Pacult als Geburtstagsgeschenk: Nun ist die Tinte trocken! Peter Pacult bleibt dem SK Austria Klagenfurt erhalten und verlängert seinen ursprünglich bis Sommer 2023 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2025. Ausgerechnet an seinem 63. Geburtstag wird die weitere Zusammenarbeit auch offiziell bestätigt. "Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun Klarheit schaffen konnten. Es war ja kein Geheimnis, dass beide Seiten großes Interesse daran hatten, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortzusetzen. Peter Pacult hat sich als Glücksfall für unseren Verein erwiesen, ist die Schlüsselfigur für die sportliche Entwicklung und wir sind fest davon überzeugt, dass er uns weiterhin so guttun wird", sagt Geschäftsführer Matthias Imhof. Pacult: "Fahre jeden Tag mit gutem Gefühl zum Training" Der seit heute 63-jährige Fußball-Lehrer hat seinen Dienst im Dezember 2020 angetreten, das Team über die Relegation gegen den SKN St. Pölten (4:0, 1:0) ins Oberhaus und in der Aufstiegs-Saison als erster Neuling direkt in die Meisterrunde geführt. Nach 13. Spieltagen der laufenden Serie liegen die Kärntner auf Platz vier und sind erneut am Weg ins obere Playoff. "Ich freue mich sehr, dass die Vereinsführung mir weiter das Vertrauen schenkt. Es bereitet mir eine Riesenfreude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten, in der eine ganz besondere Atmosphäre herrscht und die ein starker Zusammenhalt auszeichnet. Ich fahre jeden Tag mit einem guten Gefühl zum Training und werde weiter alles dafür tun, um die Austria Klagenfurt als fixen Bestandteil in der Bundesliga zu etablieren", versichert Pacult. Der einstige und bisher letzte Meistercoach von Rapid (2008) trug bislang bei 71 Pflichtspielen der Waidmannsdorfer die Verantwortung, zu Buche stehen 34 Siege und 15 Remis bei 22 Niederlagen. Mit dem jüngsten Erfolg bei seinem früheren Klub in Hütteldorf, dem 104. seiner Laufbahn, kletterte Pacult in die Top 10 der erfolgreichsten Trainer in der Historie der österreichischen Bundesliga. (12:01)

Laola1

"Duell auf den Wolken": Klagenfurt fordert WSG Tirol: Ein offenes Duell zweier Teams im Aufwind geht am Samstag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) am Wörthersee über die Bühne. Austria Klagenfurt empfängt die WSG Tirol, der Tabellenvierte trifft auf den Sechsten, der diesen mit einem Auswärtserfolg sogar einholen könnte. Klagenfurt-Coach Peter Pacult wurde schon am Freitag mit einer Vertragsverlängerung bis 2025 belohnt, sein WSG-Pendant Thomas Silberberger will aber keine Geschenke machen. "Wir sind auf einer Wolke, so wie Klagenfurt", betonte er. "Wenn wir in Klagenfurt gewinnen, überwintern wir in den Top-Sechs, davon bin ich überzeugt", erklärte Silberberger, dessen Elf zuletzt die strauchelnden Hartberger 5:1 abfertigte und Lustenau mit 3:2 besiegte. Selbst das 1:2 bei Sturm und das 0:5 gegen Rapid davor seien vom Auftreten her völlig in Ordnung gegangen. "Das war eine Ergebniskrise, keine spielerische. So gesehen war Hartberg für uns ein extremer Pusher, weil die Art und Weise unseres Auftritts sehr erfreulich war", resümierte der Tiroler. WSG will "Aufbruchstimmung erhalten" Acht Tore erzielte die WSG in den jüngsten zwei Partien, "das spricht für sich", betonte Silberberger, der wie immer bisher gegen die Austria "ein enges Match" erwartet. Im August gab es in Innsbruck ein 2:2, in der Vorsaison hatten die Kärntner mit 2:1 und 1:0 jeweils knapp die Nase vorne. "Für uns ist Klagenfurt extrem wichtig. Wir wollen uns diese Aufbruchstimmung erhalten, die jetzt entstanden ist", gab Silberberger an. "Entscheidend wird sein, wer weniger Fehler macht. Ich sehe beide Mannschaften auf Augenhöhe." Klagenfurt lebt vom Teamgeist Für die Kärntner läuft es angesichts von fünf Siegen in den jüngsten sieben Partien recht geschmeidig, das Selbstvertrauen ist groß. "Wenn wir kämpferisch und läuferisch wieder ans Limit gehen, Spielfreude auf den Platz bringen, dann haben wir eine große Chance, auch gegen Tirol anzuschreiben", betonte Mittelfeldmann Florian Rieder, von 2019 bis 2021 selbst für die WSG aktiv. "Unser Teamgeist ist wirklich unglaublich, das zeichnet uns am meisten aus. Wenn Fehler passieren, werden sie ausgebügelt. Es ist definitiv unsere größte Stärke, dass dieser Spirit im Kader herrscht und alle an einem Strang ziehen", sagte Rieder. Jener Mann, der dafür hauptverantwortlich ist, darf sein langjähriges Trainerwissen in Klagenfurt auch über die Saison hinaus weitergeben. "Ich fahre jeden Tag mit einem guten Gefühl zum Training und werde weiter alles dafür tun, um die Austria Klagenfurt als fixen Bestandteil in der Bundesliga zu etablieren", versicherte Pacult an seinem 63. Geburtstag. "Peter Pacult hat sich als Glücksfall für unseren Verein erwiesen, ist die Schlüsselfigur für die sportliche Entwicklung, und wir sind fest davon überzeugt, dass er uns weiterhin so guttun wird", sagte Geschäftsführer Matthias Imhof. (14:08)

Laola1

Vienna lässt Vorwärts Steyr keine Chance: Der First Vienna FC fährt am Freitagabend in der 14. Runde der Admiral 2. Liga auf der Hohen Warte einen verdienten 4:0-Heimsieg über den SK Vorwärts Steyr ein. Stephan Auer bringt die Gastgeber bereits in der neunten Minute in Führung: Der Ex-Rapidler trifft aus einem Getümmel heraus vom Fünfer. Zehn Minuten später erhöht Nils Zatl mit einem schönen Schuss aus der Drehung knapp innerhalb des 16ers. Nach Seitenwechsel erhöht Daniel Owusu auf 3:0 (63.). Für den Schlusspunkt sorgt schließlich Zatl in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie (90+2) - er spielt mit Steyr-Joker Zdichynec einen ungewollten Doppelpass und trifft vom Fünfer eiskalt ins lange Eck. Vienna beenden kleine Negativserie Die Döblinger dürfen sich damit nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge endlich wieder über Punkte freuen. In der Tabellen rückt die Vienna damit auf Rang drei auf.  Weniger rosig sieht es für Vorwärts Steyr aus, das von den letzten sechs Partien nur eine gewinnen konnte. Die Oberösterreicher bleiben auf Position 14 und damit in der Abstiegszone. (20:06)

2022-10-27

Laola1

Medien: Austria Klagenfurt verlängert Vertrag mit Pacult: Weichenstellung in Kärnten! Wenig überraschend will Austria Klagenfurt weiterhin an Erfolgstrainer Peter Pacult festhalten. Laut "Sky"-Informationen soll es bereits eine mündliche Vereinbarung über eine Vertragsverlängerung mit dem 62-jährigen Wiener geben. Demnach soll Rapids letzter Meistertrainer seinen vorläufig noch bis Sommer 2023 laufenden Kontrakt beim Bundesligisten vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2025 verlängern. Noch vor dem Wochenende soll die Unterschrift erfolgen, um die Zukunftsentscheidung zu manifestieren. Pacult trainiert die Klagenfurter seit Jänner 2021, schaffte den Aufstieg in die Bundesliga und saß bisher in 71 Spielen auf der Trainerbank. Davon konnten 34 gewonnen werden, neben 15 Remis gab es 22 Niederlagen bei einem Punkteschnitt von 1,65. Aktuell befindet sich der Klub auf Rang vier der Tabelle und damit auf Kurs Richtung Meistergruppe, schon im Vorjahr wurden die Top 6 mit dem sechsten Endrang erreicht. (15:36)

Laola1

"Populärer als Bundespräsidenten-Wahl": Barisic mit Appell: Zoran Barisic, aktuell Sport-Geschäftsführer und Interimscoach in Personalunion, hat im Rennen um die Präsidentschaft beim SK Rapid Wien an den Zusammenhalt appelliert. "Wie die da politisieren im Hintergrund, kommt es mir langsam so vor, als ob die Rapid-Präsidentschaftswahl populärer ist als der Bundespräsidentschafts-Wahlkampf", sagt Barisic am Donnerstag vor Journalisten. Dabei sei "das Allerwichtigste", dass der Klub nach der Hauptversammlung am 26. November zur Ruhe komme. Stichtag 4. November Derzeit befinden sich noch zwei Listen im Rennen um die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Martin Bruckner. Auf der einen Seite jene von Ex-ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, der auch Rapid-Rekordspieler Steffen Hofmann und Unternehmer Michael Tojner angehören - auf der anderen jene von Präsidiumsmitglied Stefan Singer. Die endgültige Entscheidung über den Wahlvorschlag an die Ordentliche Hauptversammlung wird am 4. November getroffen. Bis dahin hätten die Listen auch noch die Gelegenheit, sich zusammenzutun. In unliebsamer Erinnerung ist dem lub noch die Kampfabstimmung von 2019, als sich Bruckner in einem Duell mit dem mittlerweile bei der Vienna eingestiegenen Unternehmer Roland Schmid durchgesetzt hat. Barisic: "Dann kehrt endlich wieder Ruhe ein" "Wir sollten uns alle miteinander darauf besinnen, dass wir es mit Rapid gutmeinen und alles im Sinne Rapids unternehmen", betont Barisic nun. Es gehe in erster Linie darum, dass es dem Verein wieder gut gehe. Dafür müssten "alle an einem Strang ziehen, das ist das Wichtigste". Barisic hat das Traineramt vor eineinhalb Wochen interimistisch von Ferdinand Feldhofer übernommen. Der Geschäftsführer Sport dürfte es zumindest so lange behalten, bis eine neue Klubführung feststeht. Sportlich spiele die aktuelle Situation hinter den Kulissen "überhaupt keine Rolle für mich im Moment", erklärt der 52-jährige Wiener. "Mir geht es so wie allen anderen auch: Nach diesem 26. November, an dem das neue Präsidium mit dem neuen Präsidenten feststeht, kehrt endlich wieder Ruhe ein. Dann wissen wir, wie es weitergeht." (15:07)

2022-10-26

Laola1

Wieder 1:5! Aber Hartberg hält Schmidt weiter die Stange: Sechs Niederlagen in den vergangenen sieben Spielen - der TSV Hartberg befindet sich im freien Fall. Das verdeutlichen vor allem die letzten beiden Partien in der Admiral Bundesliga. Denn sowohl vergangenen Samstag gegen die WSG Tirol als auch im Nachholspiel am Mittwoch gegen den SK Rapid Wien (Spielbericht >>>) setzte es jeweils 1:5-Niederlagen. "Es wiederholt sich", schnauft Hartberg-Cheftrainer Klaus Schmidt vor dem "Sky"-Mikro. "Das ist die böse Fratze des Fußballs, da wird man für alles bestraft, was daherkommt." "Das ist nicht einfach, ein 1:5 in Wien zu erklären", weiß Schmidt nicht so recht, wie das Spiel seiner Mannschaft nach der ersten Halbzeit so entgleiten konnte. Schmidt: "Spiel der Hochgefühle und der Watschn" Zwar machte Rapid in der ersten Halbzeit viel Druck, ging auch 1:0 in Führung, die Hartberger gaben sich aber nicht auf und erzielten noch vor dem Pausenpfiff das 1:1 durch Okan Aydin. Nach dem Pausenpfiff ging jedoch alles den Bach runter. "Es war ein Spiel der Hochgefühle und der Watschn. Wenn so ein Spiel, das lange offen ist – die erste Halbzeit war okay, ausgeglichen vom Ergebnis – wenn wir dann ein Tor kriegen, will jeder noch zusetzen. Wir verlieren den Kopf, machen Individualfehler, die gnadenlos bestraft werden", analysiert Schmidt. (22:14)

Laola1

Barisic zufrieden: "Das sollte unsere Mentalität sein": Rapid hat gegen Hartberg ein anderes Gesicht gefunden und gezeigt. Beim 5:1 traten die Hütteldorfer endlich wieder nach dem Geschmack von Interimscoach Zoran Barisic auf, ließen sich auch vom Ausgleich zu einem psychologisch schwierigen Zeitpunkt nicht beirren und lieferten fast über die gesamten 90 Minuten eine Vorstellung ab, wie sie von Rapid in einem Heimspiel eigentlich häufiger zu erwarten wäre. Nach den jüngsten Nackenschlägen war nicht nur das Ergebnis Balsam auf der grün-weißen Seele. "Zoki" sah eine Mannschaft, die "von Anfang an griffig und bissig" war. "Man hat von Anfang an gesehen, was wir da wollen", freute sich der Trainer. "Wir haben heute so begonnen, wie man als Rapid-Mannschaft in einem Heimspiel eigentlich beginnen muss. Vielleicht haben wir es nur verabsäumt, die Führung früher auszubauen", war der bis zur Stundenmarke offene Ausgang der Angelegenheit der einzige Wermutstropfen. Die guten Phasen werden länger Auch aus diesem Spielverlauf konnte Positives gezogen werden: "Wir haben uns nicht beunruhigen lassen, sind mit der gleichen Intensität in die zweite Hälfte reingestartet und immer gefestigter geworden, dazu das Spiel mit dem Ball flüssiger. Mir hat gefallen, dass wir nicht aufgehört und verwaltet haben. Sondern versucht haben, die Struktur beizubehalten, noch mehr Chancen zu kreieren. So wünsche ich mir einen Auftritt unserer Mannschaft." Hartberg habe seine Momente bekommen, weil die Abstimmung im Umschaltspiel von offensiv auf defensiv nicht reibungslos funktionierte. "Wir sind mit unseren Innenverteidigern oft im Mann-gegen-Mann gewesen, die haben keine Hilfe von den Sechsern bekommen. Außerdem haben wir den Rückraum nicht gut genug verteidigt und waren im Gegenpressing nicht schnell genug. Daraus müssen wir lernen, weil wir das Gegentor aus so einer Situation kassiert haben. Das darf nicht passieren", analysierte Barisic. "Aber was die Einstellung und Moral betrifft, bin ich zufrieden. Weil wir nicht aufgehört haben. Es kann immer ein Gegentor passieren, aber wir haben gezeigt, dass wir imstande sind, viele Tore zu schießen. Das gibt uns Mut für die kommenden Aufgaben." Alle Europacup-Spiele, Premier League, dt. Bundesliga und öst. Bundesliga, ab 15 Euro im Monat, bei Sky >>> Was ihm auch Mut machte: Dass die guten Phasen "ausgedehnt" wurden. Zuletzt war es bei Rapids Auftritten ein Phänomen, dass sich gute Spielabschnitte mit schlechten abwechselten, über 90 Minuten aber nie Konstanz in die eine oder andere Richtung da war. "Es war gefühlt ausgedehnter. Wir haben nie aufgehört, nach vorne zu spielen, waren nie im Verwaltungsmodus. Das sollte unsere Mentalität sein." Ein Sieg für die Fans Eine Mentalität, die von den Fans schon länger eingefordert wurde. Diesmal kamen die Anhänger auf ihre Kosten. Die einzige Art von Genugtuung, die sich Barisic am Nationalfeiertag leisten will. "Das ist mir auch wichtig, dass wir unseren Fans wieder Freude bereitet haben. Wir haben alle sehr viel erdulden müssen. Heute ist ein Tag, an dem wir alle sagen: Wir gehen glücklich nach Hause. Diese Energie werden wir in die kommenden Spiele mitnehmen", versprach der sportlich Verantwortliche. Und für die Spieler sei wichtig gewesen, das eigene Potenzial wieder einmal zu spüren: "Dass sie sehen, dass die Puzzleteile zusammengefügt ein schönes Bild ergeben können. Trotzdem werden wir es abhaken und uns auf das nächste Spiel konzentrieren, die positiven Dinge mitnehmen." Mit dem Auswärtsspiel bei Austria Lustenau wartet schon am Samstag eine ungleich schwierigere Aufgabe. Erst dann wird sich weisen, welche Tugenden wirklich mitgenommen werden. (23:06)

Laola1

Rapid-Hartberg: Startelf-Comeback für Dibon: Die 5. Runde der Admiral Bundesliga wird am Mittwoch (ab 16:00 Uhr im LIVE-Ticker) mit der Partie zwischen dem SK Rapid Wien und dem TSV Hartberg abgeschlossen. Um sich auf die Europacup-Aufgabe FC Vaduz vorzubereiten, ließen die Hütteldorfer das Spiel gegen die Oststeirer verschieben. Der Ausgang des Conference-League-Playoffs gegen die Liechtensteiner ist bekannt. Auch die aktuelle Form der Grün-Weißen lässt zu wünschen übrig, zuletzt gab es in der Bundesliga drei Niederlagen in Folge. Am vergangenen Samstag unterlag man Austria Klagenfurt beim Bundesliga-Comeback von Zoran Barisic an der Seitenlinie 0:1. Auch Hartberg verlor fünf seiner letzten sechs Spiele, die letzte Bundesliga-Partie gegen WSG Tirol ging 1:5 verloren. So startet Rapid: Hedl; Schick, Dibon, Querfeld, Auer; Koscelnik, Pejic; Knasmüllner, Druijf, Grüll; Burgstaller. Für Christopher Dibon ist es das Comeback in der Startelf, er übernimmt auch gleich wieder die Kapitänsbinde. So startet Hartberg: Swete; Horvat, Sonnleitner, Karamarko; Frieser, Fadinger, Heil, Providence; Aydin; Tadic, Kriwak. (15:13)

Laola1

LIVE: Krisen-Nachtragsduell Rapid-Hartberg: Die 5. Runde der Admiral Bundesliga wird am Mittwoch (ab 16:00 Uhr im LIVE-Ticker) mit der Partie zwischen dem SK Rapid Wien und dem TSV Hartberg abgeschlossen. Um sich auf die Europacup-Aufgabe FC Vaduz vorzubereiten, ließen die Hütteldorfer das Spiel gegen die Oststeirer verschieben. Der Ausgang des Conference-League-Playoffs gegen die Liechtensteiner ist bekannt. Auch die aktuelle Form der Grün-Weißen lässt zu wünschen übrig, zuletzt gab es in der Bundesliga drei Niederlagen in Folge. Am vergangenen Samstag unterlag man Austria Klagenfurt beim Bundesliga-Comeback von Zoran Barisic an der Seitenlinie 0:1. Auch Hartberg verlor fünf seiner letzten sechs Spiele, die letzte Bundesliga-Partie gegen WSG Tirol ging 1:5 verloren. So startet Rapid: Hedl; Schick, Dibon, Querfeld, Auer; Koscelnik, Pejic; Knasmüllner, Druijf, Grüll; Burgstaller. Für Christopher Dibon ist es das Comeback in der Startelf, er übernimmt auch gleich wieder die Kapitänsbinde. So startet Hartberg: Swete; Horvat, Sonnleitner, Karamarko; Frieser, Fadinger, Heil, Providence; Aydin; Tadic, Kriwak. (16:00)

Laola1

LIVE: Burgstaller-Triplepack! Rapid schießt sich Frust weg: Die 5. Runde der Admiral Bundesliga wird am Mittwoch (ab 16:00 Uhr im LIVE-Ticker) mit der Partie zwischen dem SK Rapid Wien und dem TSV Hartberg abgeschlossen. Um sich auf die Europacup-Aufgabe FC Vaduz vorzubereiten, ließen die Hütteldorfer das Spiel gegen die Oststeirer verschieben. Der Ausgang des Conference-League-Playoffs gegen die Liechtensteiner ist bekannt. Auch die aktuelle Form der Grün-Weißen lässt zu wünschen übrig, zuletzt gab es in der Bundesliga drei Niederlagen in Folge. Am vergangenen Samstag unterlag man Austria Klagenfurt beim Bundesliga-Comeback von Zoran Barisic an der Seitenlinie 0:1. Auch Hartberg verlor fünf seiner letzten sechs Spiele, die letzte Bundesliga-Partie gegen WSG Tirol ging 1:5 verloren. So startet Rapid: Hedl; Schick, Dibon, Querfeld, Auer; Koscelnik, Pejic; Knasmüllner, Druijf, Grüll; Burgstaller. Für Christopher Dibon ist es das Comeback in der Startelf, er übernimmt auch gleich wieder die Kapitänsbinde. So startet Hartberg: Swete; Horvat, Sonnleitner, Karamarko; Frieser, Fadinger, Heil, Providence; Aydin; Tadic, Kriwak. (16:00)

Laola1

Kleiner Rapid-Befreiungsschlag dank Burgstaller-Triplepack: Der SK Rapid Wien macht einen ersten kleinen Schritt aus der Krise. Im Nachtrag der 5. Runde der Admiral Bundesliga feiern die Hütteldorfer gegen den TSV Hartberg einen letztlich ungefährdeten 5:1-Heimsieg, den erst zweiten in dieser Saison. Beide Teams, die aktuell mit Negativserien zu kämpfen haben, starten etwas verhalten und unsicher in die Partie. Nach den Anfangsminuten nehmen die Gastgeber das Spiel jedoch in die Hand. Als sich die Begegnung nach ersten Gelegenheiten von Druijf, Querfeld und Grüll bzw. Providence auf der Gegenseite zu beruhigen scheint, belohnt sich Rapid für die anfänglichen Mühen: Schick kann den Ball in aller Ruhe von der rechten Seite flach zur Mitte bringen und Burgstaller vollendet sehenswert per Ferse ins lange Eck (26.). Die Gastgeber schalten in der Folge zwei Gänge zurück. Das rächt sich vor der Pause, als plötzlich Aydin alleine vor Rapid-Goalie Hedl auftaucht und per Lupfer den schmeichelhaften 1:1-Pausenstand herstellt. Nach der Pause trifft nur mehr ein Team Rapid kommt bissiger aus der Kabine und stellt die Führung schnell wieder her. Burgstaller trifft im Nachsetzen (52.). Nachdem der Stürmer die nächste gute Chance nicht nutzen kann (56.), ist es Grüll, der für eine Vorentscheidung sorgt. Hartberg-Torhüter Swete lässt einen Schuss aus, der Rapidler ist zur Stelle und drückt den Ball knapp über die Linie (68.). Nur vier Minuten später ist wieder Burgstaller da und macht den Triplepack perfekt. Nach einem Farkas-Schnitzer kommt er zum Volley, den er per Aufsetzer vollendet (72.). Druijf hat in der Schlussphase zweimal vom Punkt die Gelegenheit, sich in die Schützenliste einzutragen, verpasst aber doppelt. Sein erster Versuch nach einem Foul an Greil wird von Swete gehalten, der Elfmeter wird aber wiederholt. Der Niederländer entscheidet sich für die gleiche Ecke und schießt daneben (84.). Eine negative Zwischenschlagzeile, die nicht lange im Gedächtnis bleibt. In der Nachspielzeit sorgt Kühn für den Schlusspunkt (90.+2). Rapid schiebt sich mit 17 Punkten auf den fünften Platz nach vorn, Hartberg ist mit zehn Zählern weiter Letzter. (17:52)

Laola1

Burgstaller: "Es gibt Tage, da funktioniert alles": Das 5:1 über den TSV Hartberg war nicht nur ein Befreiungsschlag für Rapid, sondern auch für Guido Burgstaller. Der Routinier wurde mit drei Treffern Schirmherr des Erfolgs. Und konnte sich selbst endlich wieder in Szene setzen. Mit Ausnahme der zwei Tore beim 5:0 über die WSG Tirol in der zehnten Runde wartete der Heimkehrer seit Anfang August auf Bundesliga-Treffer. Eine mangelhafte Ausbeute für den 33-Jährigen angesichts dessen, dass er an vorderster Front die Stammkraft darstellt. Mit einem Schlag hat "Burgi" sein Tor-Konto nun auf sieben Bundesliga-Treffer ausgebaut, bewerbsübergreifend sind es neun aus 22 Partien. "Selbstvertrauen ist nicht selbstverständlich" Trotz des Triplepacks wollte Burgstaller seine Leistung ganz im Sinne eines Leaders - wenngleich er die Kapitänsbinde diesmal an Startelf-Wiederkehrer Christopher Dibon abtreten musste - nicht in den Vordergrund gestellt wissen. "Ich glaube, dass uns der Sieg guttut. Es geht nicht um einzelne Personen. Als Stürmer freut man sich, wenn man trifft, aber ich glaube, unser Auftritt war heute schwer in Ordnung. Erste Halbzeit müssen wir das eine oder andere Tor mehr schießen. Das haben wir verabsäumt, deswegen kommen wir wieder in Bedrängnis", lautete sein Fazit bei "Sky". Und strich die Moral hervor: "Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, dass wir an uns geglaubt haben. Durch die letzten Wochen ist das Selbstvertrauen nicht selbstverständlich." Zuckertor läutet den Heimsieg ein Etwas länger in Erinnerung bleiben könnte auch der erste Burgstaller-Treffer des Tages, als er eine Hereingabe mit dem Rücken zum Tor per Ferse zum 1:0 ablenkte. Sehenswert. "Es gibt Tage, da funktioniert alles – das war heute so. Wenn man trifft, pusht einen das natürlich, das gibt ein gewisses Selbstvertrauen. Ich bin froh, dass ich der Mannschaften helfen konnte", hielt Burgstaller auch das Gustostück klein. Inwiefern der Lichtblick in Sachen Leistung und Ergebnis eine nachhaltige Trendwende einläuten kann, wollte der Stürmer nicht zu weit vorgreifen. "Ich glaube, wir sollten noch nicht in die Zukunft schauen. Die Fans haben uns in den letzten Wochen immer voll unterstützt. Auch wenn wir keine guten Leistungen geboten haben, sind sie immer hinter uns gestanden. Für die, und uns Spieler natürlich auch, ist es schön, dass wir zuhause auch gewinnen können. Das wollen wir mitnehmen. Aber es ist erst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung." Die nächste Aufgabe hat für Rapid schon in drei Tagen eine weite Reise parat: Zum Auswärtsspiel zu Aufsteiger Austria Lustenau. Sowohl Liga-Neulinge, als auch Vorarlberger Klubs sind immer wieder Stolpersteine für Grün-Weiß. Erst dann wird sich weisen, ob sportlich gesehen mehr Ruhe in Hütteldorf einkehren kann. (19:31)

2022-10-25

Laola1

Rapid-Präsident Bruckner mit froher Botschaft an Nachfolger: In rund einem Monat werden in Hütteldorf neue Weichen für die Zukunft gestellt. Die Wahl des neuen Präsidiums soll beim SK Rapid Wien eine Ära der Veränderung einläuten. Martin Bruckner wird dann der Vergangenheit angehören. Der scheidende Klub-Präsident ist mittlerweile "bei allen Wahlkampf-Diskussionen außen vor" und hat auch "emotional damit abgeschlossen", verrät der 57-Jährige dem "Kurier". Bruckner hinterlässt jedoch keinen Scherbenhaufen. Auf finanzieller Ebene hat der Klub-Boss trotz des bitteren Ausscheidens in der Conference-League-Quali positive Nachrichten zu verkünden: "Der Geschäftsbericht ist bald fertig. Der Gewinn wird richtig groß. Auch in der laufenden Saison sollte sich trotz Vaduz ein Plus ausgehen. Für meinen Nachfolger wird also genug Manövriermasse da sein". An der Zukunftsplanung in anderen Bereichen, wie dem des Aufbaus eines zukünftigen Frauenteams, ist Bruckner aber mittlerweile nicht mehr beteiligt. "Es tut mir um diese Sache leid, aber da würden mir Detailentscheidungen nicht mehr zustehen", so der Rapid-Präsident.  Bei der Jahreshauptversammlung am 26. November wird Rapids Schicksal dann in neue Hände gelegt.  (10:56)

Laola1

Rapid hofft auf Wende im "Krisengipfel" gegen Hartberg: Im "Krisengipfel" am Nationalfeiertag wollen Rapid und Hartberg in der Admiral Bundesliga wieder zurück auf die Siegerstraße finden. Am Mittwoch (ab 16 Uhr im LIVE-Ticker) geht es im Nachtragsspiel der 5. Runde in Wien-Hütteldorf nicht nur um drei Punkte, sondern auch um ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis für die weitere Saison. "Wir wissen, in welcher Situation wir sind. Das Wichtigste ist, dass wird den ganzen Dreck wegschaufeln", sagte Rapids Interimstrainer Zoran Barisic. Barisic: "Müssen alles vergessen, was war" Drei Niederlagen musste Rapid in der Liga zuletzt einstecken, zuhause verlor Grün-Weiß gar vier Punktespiele hintereinander. Die beiden einzigen Heimsiege der Saison in Liga (24. Juli) und Europacup (11. August) liegen lange zurück. Gründe für die aktuelle Misslage gibt es viele, Barisic arbeitet eifrig daran, Lösungen zu finden. "Wir müssen alles vergessen, was war und rundherum passiert ist. Es ist eine riesengroße Herausforderung. Wir zusammen gegen die ganze Welt, das muss unsere Einstellung sein", betonte der SCR-Coach. Er versuche, seinen Spielern die "Jetzt-erst-recht-Mentalität" zu übermitteln. Besonders nach dem jüngsten 0:1 gegen Austria Klagenfurt am Samstag sei die Stimmung nicht gut gewesen. "Wir haben ein bis zwei Tage benötigt, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und neue Motivation zu schöpfen", sagte Barisic. Gegen Hartberg soll nicht erneut die Anfangsphase verschlafen werden, gegen Klagenfurt hätten "fünf bis sechs Spieler" in den ersten 25 Minuten ausgelassen, "das kannst du nicht kompensieren". Schlechte Entscheidungen ausmerzen Barisic ist aber weiter von der Qualität seiner Spieler überzeugt, wie der 52-Jährige erklärte, jetzt gehe es darum, mutig mit dem Ball zu sein und "nicht nur erst dann, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht". Auf der Suche nach Antworten und einem Weg aus der Krise vertraut Barisic vermehrt auf die Flipchart und dem Studium von Videosequenzen. Er wolle seiner Truppe bewusst machen, "dass es andere Lösungsmöglichkeiten gibt, bis wir wieder die Kontrolle über das Spiel erlangen", sagte er. "Wir müssen andere Spielanlagen wählen, wenn es nicht so flüssig läuft." Zu oft habe Rapid in dieser Saison den Ball verzettelt, schlechte Entscheidungen getroffen und viele Fehler im Spielaufbau begangen. Kühn und Wimmer vor Comeback? Gegen Hartberg könnten Kevin Wimmer und Nicolas Kühn unter Umständen wieder ein Thema für den Kader sein. Maximilian Hofmann wurde erfolgreich operiert, wird aber einige Monate fehlen. Die Partie, etwa 14 bis 15.000 Zuschauer werden erwartet, war im August auf Antrag Rapids verschoben worden, um mehr Vorbereitungszeit für das entscheidende Rückspiel in der Conference-League-Quali gegen den FC Vaduz (0:1) zu haben. Die Statistik dürfte jedenfalls Hartberg ein wenig Selbstvertrauen geben, im Februar gab es in Hütteldorf ein 2:1 im Cup-Viertelfinale. Drei der letzten vier Gastspiele bei Rapid wurden gewonnen. Derzeit scheinen die Oststeirer aber ein dankbarer Gegner für die Hütteldorfer zu sein. Hartberg rutschte mit fünf Niederlagen aus den vergangenen sechs Partien ans Tabellenende ab, Trainer Klaus Schmidt muss genauso Antworten finden. Besonders das 1:5 gegen Wattens am Samstag war für Schmidt eine "schwer verdauliche Geschichte". Die Reise nach Wien treten die Hartberger trotzdem "mit einem Gefühl der Zuversicht" an. "Jeder Punktegewinn täte uns gut. Wir wollen ein klares Zeichen setzen und einen Schritt aus der Krise gehen", sagte Schmidt. Hartberg kämpft um Anschluss Mit einem Sieg würden die Steirer die "Rote Laterne" jedenfalls wieder an die SV Ried abgeben und direkt wieder an das Liga-Mittelfeld anschließen. Die Krise in Hütteldorf war bei Schmidt, der von TSV-Obmann Erich Korherr das Vertrauen ausgesprochen bekam, im Vorfeld aber kein Thema. "Wir sind gut beraten, vor unserer eigenen Tür zu kehren", sagte der Coach. Geschäftsführer Korherr forderte: "Spieler und Trainer sind in die Pflicht zu nehmen. Ich erwarte mir eine Reaktion und bin überzeugt, dass wir auch ein anderes Gesicht zeigen werden." Die zuletzt angeschlagenen Jürgen Heil und Albert Ejupi wieder in den Kader zurückkehren, bei Thomas Kofler (Oberschenkel) ist ein Einsatz fraglich. Für das frühere Rapid-Urgestein Mario Sonnleitner, der elf Jahre bei Grün-Weiß kickte, wird die Partie eine ganz besondere. "Ich fühle derzeit schon auch mit Rapid mit und kenne selbst ja noch einige Spieler. Es sind schwierige Zeiten", sagte der 36-jährige Hartberg-Innenverteidiger in der "Kleinen Zeitung": "Aber auch wenn ich Rapidler bin, will ich dieses Spiel unbedingt gewinnen." Barisic hofft ganz besonders darauf, dass Sonnleitner oder Leihspieler Rene Kriwak nicht treffen werden. Auch wenn die Hartberger "doppelt, dreifach, vierfach motiviert sind und mit Messern zwischen den Zähnen auftreten werden". (15:48)

2022-10-24

Laola1

Aiwus Cremonese verliert im Kellerduell gegen Sampdoria: Am elften Spieltag der laufenden Serie-A-Saison endet das Kellerduell zwischen US Cremonese und Sampdoria Genua mit 0:1.  Cremonese-Stürmer Cyril Dessers, der im Sommer als Rekordeinkauf zum Kader der "Grigiorossi" dazugestoßen war, scheitert in der siebten Spielminute vom Elfmeterpunkt an Sampdoria-Tormann Audero. Die erste Halbzeit endet in weiterer Folge torlos. Für die Heimmannschaft, bei der unter anderem Ex-Rapidler Emanuel Aiwu und der einstige WAC-Abwehrrecke Luka Lochosvili die Dreierkette in der Defensive bilden, tritt in Minute 78 das Worst-Case-Szenario ein. Nach einer schlecht geklärten Standardsituation gelingt Colley das Goldtor für die Gäste. Aiwu und Co. schaffen es in Folge nicht mehr auszugleichen. Sampdoria Genua kann unter Neo-Coach Dejan Stankovic den ersten Saisonsieg bejubeln und sich zudem auf Platz 18 steigern. Währenddessen gibt es für Cremonese zum elften Mal in Folge nach 90 Minuten keinen Grund zu jubeln -  obendrein müssen die Lombarden die Rote Laterne übernehmen. (20:40)

Laola1

Rangnick: "Ljubicic hat sich noch nicht entschieden!": Kroatien oder Österreich? Diese Frage begleitet Robert Ljubicic schon fast seine gesamte Karriere. Der in Wien als Sohn kroatischer Eltern geborene 23-Jährige gab sein Debüt auf Natioalteam-Ebene 2019 für Kroatiens U20, 2020 absolvierte er zwei Matches für die ÖFB-U21. Seither kamen keine Länderspiele für jedwede Nation mehr dazu. Dies dürfte sich 2023 ändern. Nach starken Leistungen bei Dinamo Zagreb, wo er zum Linksverteidiger umgeschult wurde, buhlten zuletzt sowohl ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick als auch Kroatien-Trainer Zlatko Dalic um Ljubicic - und der Ex-Rapidler soll sich laut kroatischen Medienberichten für Kroatien entschieden haben (Alle Infos>>>). Diese Gerüchte kann Rangnick nicht bestätigen. "Ich kann nur so viel sagen: Was in den Zeitungen stand, dass er sich entschieden hätte, stimmt nicht. Ich gehe davon aus, dass er überlegen wird. Er weiß, dass wir ihn auf dem Zettel haben und ihn gerne einladen würden", so der Deutsche bei der "ServusTV"-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7". Bessere Perspektive in Österreich? Der ÖFB-Teamchef glaubt, "dass es für ihn perspektivisch eher möglich ist, mit Österreich bei großen Turnieren mitzuspielen. In Kroatien ist die Konkurrenz links hinten größer als bei uns." Er sieht Ljubicic auf der Position als linker Wingback vor einer Dreierkette am stärksten, "weil er große offensive Qualitäten auf dieser Position hat". Robert Ljubicics Bruder Dejan ist seit Rangnicks Amtsübernahme ein Fixkandidat im ÖFB-Kader und bestritt zuletzt zwei Länderspiele. (22:24)

2022-10-23

Laola1

LIVE: Lustenau empfängt SV Ried: Der gute Saisonstart von Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau ist nur noch Nostalgie. Die Gegenwart lautet Abstiegskampf, die nächste Zukunft bringt am Sonntag (14:30 Uhr im LIVE-Ticker) das Duell mit Nachzügler Ried. Anfang Oktober lagen die Vorarlberger noch sieben Punkte vor den Innviertlern, zwei Runden später ist der Vorsprung auf einen Zähler geschmolzen. Ein Umstand, der die "Wikinger" nach zwei Ligasiegen en suite und dem Viertelfinal-Aufstieg im Cup zusätzlich motivieren dürfte. Lange war das Heim-1:0 über Lustenau in der 2. Runde der einzige Rieder Sieg in der laufenden Saison, es folgten acht Spiele mit nur zwei Punkten. Dann kamen die jüngsten beiden Erfolge beim WAC und gegen Rapid sowie der Cuptriumph in Horn. Ried will vierten Sieg in Folge "Nach den Auswärtssiegen beim WAC und in Horn wissen wir jetzt auch, das wir auswärts was mitnehmen können. Das wollen wir auch in Lustenau schaffen. Drei Siege hintereinander hat es lange nicht mehr gegeben. Deshalb gehen wir sehr positiv und mit Selbstvertrauen in dieses Spiel", betont Rieds Coach Christian Heinle. Der 37-Jährige dürfte nach viel Kritik aktuell etwas fester im Sattel sitzen. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir im Umfeld ruhig geblieben sind und konsequent weitergearbeitet haben", gibt Heinle an. Die jüngere Bilanz von Lustenau nimmt sich hingegen desaströs aus: seit 20. August kein Sieg, zwei Punkte aus sechs Spielen, vier Niederlagen in Folge. Nur noch zwei Punkte ist man vom Tabellenletzten Hartberg getrennt, Ried liegt einen Punkt dahinter wie Altach zwischen den beiden Teams. Trainer Markus Mader ist aber unumstritten, wie Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider in einem "Sky"-Podcast bestätigte. "Wir reden gerade über einen Weg in Lustenau, der perspektivisch ausgelegt ist, und dann sollen wir nach ein paar Spielen mit Niederlagen direkt den Trainer hinterfragen, mit dem wir aufgestiegen sind?", betont der Deutsche. In der Vorwoche gab es eine 2:3-Niederlage bei der WSG Tirol, schon zur Pause war man mit 0:3 in Rückstand gelegen. "In den zweiten 45 Minuten haben wir deutlich besser agiert, darauf können wir aufbauen", erklärt Mader. "Ried ist aktuell sehr gut in Form und kommt mit einer erfahrenen und spielstarken Truppe nach Lustenau. Dennoch wollen wir ihre kleine Serie reißen lassen." (14:30)

Laola1

Mega-Kracher! Salzburg-Sturm im Cup-Viertelfinale: Das ÖFB-Cup-Achtelfinale war nichts für schwache Nerven! Weiter geht es erst im neuen Jahr, von 3. bis 5. Februar 2023 finden die Viertelfinal-Partien statt. Die Auslosung am Sonntagabed bringt dabei einen wahren Mega-Kracher: Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg trifft daheim auf den zuletzt schärfsten Widersacher in der Liga, den SK Sturm Graz. Auf ein weiteres Heimspiel darf sich der einzig verbliebene Regionalligist Wiener Sport-Club freuen. Nach dem Sensations-Aufstieg gegen die Wiener Austria geht es diesmal gegen die SV Ried. Der SK Rapid muss im Viertelfinale nach Kärnten und bekommt es auswärts mit dem Wolfsberger AC zu tun. Der LASK duelliert sich mit dem zweiten im Bewerb verbliebenen Kärntner Klub, Austria Klagenfurt. Die Ziehung wurde von Judo Olympia- und WM-Bronzemedaillengewinner Shamil Borchashvili vorgenommen. Die genauen Spieltermine werden zeitnah bekanntgegeben. (18:21)

Laola1

Die Zuschauer-Bilanz der 13. Bundesliga-Runde: Insgesamt besuchten in der 13. Runde der Admiral Bundesliga 44.809 Fans die sechs Stadien. Das ergibt einen Schnitt von 7.468 Zuschauern pro Spiel. Mit dem großen Schlager FC Red Bull Salzburg gegen Sturm Graz und dem Rapid-Heimspiel gegen Austria Klagenfurt waren gleich zwei Stadien mit einmal knapp über und einmal knapp unter 15.000 Fans gefüllt. Abgesehen vom Kracher LASK gegen die Austria, zu dem gut 5.000 Zuseher kamen, drücken die Besucherzahlen aus den anderen Stadien die Stimmung. Für den Negativwert des Wochenendes sorgte Hartberg gegen WSG Tirol mit nicht einmal 2.000 Zuschauern. Auch in Lustenau und beim WAC war die Kulisse eher enttäuschend. Die Zuschauerzahlen der 13. Bundesliga-Runde im Überblick: (22:23)

Laola1

Reaktionen zum Tod von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz: Nach dem Bekanntwerden des Ablebens von Dietrich Mateschitz zeigen sich viele Sportgrößen und Weggefährten bestürzt. Das Unternehmen Red Bull, das Lebenswerk des gebürtigen Steirers, gibt in einer Stellungnahme an: "In diesen Momenten überdeckt Trauer alle anderen Gefühle. Aber schon bald wird die Trauer Platz machen für Dankbarkeit, dafür, was er verändert, bewegt, bewirkt und so vielen Menschen ermöglicht hat. Wir werden ihm respektvoll und liebevoll verbunden bleiben. Unser aller Aufgabe und Verantwortung ist es, sein Lebenswerk in seinem Sinn fortzuführen." Kollektive Trauer in Formel-1-Welt Red-Bull Racing Teamchef Christian Horner: "Was er erreicht hat und was er für so viele Menschen auf der ganzen Welt in verschiedenen Sportarten getan hat, ist unübertroffen." Sebastian Vettel: "Ich habe sehr, sehr schöne und gute Erinnerungen. Generell die Beziehung - ich war ja damals noch sehr, sehr jung - war von ihm immer auf Augenhöhe und von ihm immer mit viel Respekt behandelt zu werden, habe ich schätzen gelernt. Ich habe nur gute Erinnerungen. Es war immer ganz besonders, dass er etwas geschafft hat, wovon andere nicht gedacht hätten, dass es möglich ist - egal in welcher Hinsicht. Jetzt ist es ein großer Schock für alle, die ihn auf diesem Weg begleitet haben." Max Verstappen: "Das Qualifying-Ergebnis ist nicht wichtig. Wichtig ist, uns an Dietrich zu erinnern und was er für uns als Team getan hat, auch für die gesamte Formel 1 und die größere Red-Bull-Familie. Er war immer super-nett und fürsorglich zu mir. Ich werde mich immer an das letzte Treffen mit ihm vor einem Monat erinnern, es war sehr speziell und das ist es jetzt noch mehr. Er hat an mich und viele andere Fahrer als junge Athleten geglaubt und hat so vielen so unglaubliche Möglichkeiten gegeben. Ohne ihn würde ich nicht da sitzen, es ist ein unglaublich harter Tag." Sergio Perez: "Das ist ein trauriger Tag für die Red-Bull-Familie. Dietrichs Einfluss auf den Sport und die Art, wie er Athleten weltweit unterstützt hat, hat wirklich einen Unterschied in der Welt gemacht. Er hat mir eine Möglichkeit gegeben, die mir niemand anderer gegeben hatte und ich werde dafür immer dankbar sein. Das ganze Team wird für ihn und seine Familie fahren und ich hoffe wirklich auf das Resultat, dass er von uns gerne gesehen hätte." Anteilnahme auch aus rivalisierenden Lagern Scuderia Ferrari: "Wir sind zutiefst traurig über das Ableben von Dietrich Mateschitz. Ein Mann, der unseren Sport und die Herausforderung geliebt hat." Ferrari-Pilot Charles Leclerc: "Es ist unglaublich traurig. Egal was er in seiner Karriere gemacht hat, er war ein toller Mensch und es ist ein großer Verlust für den Motorsport." Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Er war der beeindruckendste Unternehmer, den wir in Österreich je hatten, wenn nicht weltweit. Er hat eine Marke kreiert und einen Bereich, den es vorher nicht gab. Was er für den Sport gemacht hat und wie viel er dem Sport gegeben hat, hat es davor nicht gegeben." Auch aus der heimischen Fußballlandschaft gibt es bereits Stellungnahmen und Trauerbekundungen. Der SK Rapid Wien beispielsweise lässt verlautbaren: "Es ist uns ein Anliegen, unsere aufrichtige Anteilnahme auszudrücken und bitten dies auch an die Hinterbliebenen von Herrn Mateschitz zu übermitteln. Herr Mateschitz war unbestritten einer der erfolgreichsten und innovativsten Unternehmer in der Geschichte unserer zweiten Republik und auch wenn wir andere Ansätze in Bezug auf den Betrieb eines Fußballklubs verfolgen, waren und sind die Erfolge des FC Red Bull Salzburg - vor allem auch auf internationaler Bühne - für den gesamten Fußball in unserem Land sowie den Blick auf unsere Klubs und Spieler aus dem Ausland von sehr hoher Bedeutung." (10:00)

2022-10-22

Laola1

LIVE: Rapid mit Barisic gegen Klagenfurt mit Pacult: Zoran Barisic hat bei Rapid in vielen Jahren und in vielen Funktionen schon einiges erlebt, und doch steht er am Samstag vor einer Premiere - gegen Austria Klagenfurt fungiert der 52-Jährige erstmals im Allianz Stadion als Trainer der Hütteldorfer (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker). Die Rückkehr als Coach verlief mit dem 4:1 im Cup-Achtelfinale bei der WSG Tirol erfolgreich, nun soll nachgelegt werden - und das ausgerechnet gegen das Team von Peter Pacult, mit dem Barisic einst als Assistent bei Rapid werkte. Das ist die erste Barisic-Startelf in der Bundesliga: Hedl; Schick, Querfeld, Sollbauer, Moormann; Greil, Kerschbaum; Bajic, Burgstaller, Grüll; Druijf Klagenfurt spielt mit: Menzel; Wernitznig, Mahrer, Wimmer, Moreira; Cvetko, Gkezos, Irving; Karweina, Pink, Rieder Außerdem empfängt TSV Hartberg die WSG Tirol. (16:49)

Laola1

SK Rapid unterliegt Klagenfurt bei Barisics Liga-Comeback: Auch nach dem Trainerwechsel zurück zu Zoran Barisic findet der SK Rapid Wien in der Liga nicht zurück in die Spur. Die Hütteldorfer kassieren am Samstag die dritte Niederlage in Folge, unterliegen Austria Klagenfurt in der 13. Runde der Admiral Bundesliga mit 0:1. Bereits nach sechs Minuten fällt das spielentscheidende Tor: Markus Pink wird an der zweiten Stange alleinegelassen und besorgt per Kopf den Treffer für Klagenfurt (6.). Die Kärntner drücken daraufhin weiter, können aber nicht nachlegen. So bleibt Rapid im Spiel. Kurz vor der Pause scheitert Ferdy Druijf an Klagenfurt-Keeper Phillip Menzel. Der Niederländer ist es auch, der den Ausgleich im zweiten Durchgang ein paar Mal am Fuß hat, den Ball aber nicht im Tor unterbringt. Klagenfurt verteidigt die hauchzarte Führung letztlich mit viel Mühe über die Zeit. Rapid rutscht mit 14 Punkten auf Platz acht ab. Klagenfurt findet sich hingegen weiter oben wieder, ist mit 20 Zählern Vierter. (18:54)

Laola1

Rapid-Ärger nach Pleite: "Haben es wieder verbockt": Die Krise des SK Rapid wird immer größer! Die Hütteldorfer kassierten mit der 0:1-Heimniederlage gegen Austria Klagenfurt (Spielbericht >>>) die dritte Bundesliga-Pleite in Folge, konnten in dieser Saison erst ein einziges Mal im heimischen Allianz-Stadion einen Sieg bejubeln. Nur der WAC hat ebenso nur vier Punkte vor heimischem Publikum gemacht. Unter anderem diese Tatsachen kosteten Ferdinand Feldhofer vergangene Woche den Job. Aber der Trainereffekt unter Interimstrainer Zoran Barisic ist schnell verpufft. Nach dem 4:1 im Cup bei der WSG Tirol gibt es gleich beim Liga-Comeback an der Seitenlinie den ersten großen Dämpfer. "Im Moment ist es so, dass wir eine Prüfung zu bestehen haben und es ist wichtig, kühlen Kopf zu bewahren. Wir wollen endlich in die Erfolgsspur zurückfinden und aus diesem Spiel lernen und von Anfang an in jedes Spiel besser starten", analysierte Barisic, der auf seinen alten Lehrmeister Peter Pacult traf. "Es kommt von jedem einzelnen Spieler zu wenig" Während der Chefbetreuer leisere Töne anstimmte, meinte Mittelfeld-Abräumer Roman Kerschbaum: "Wir haben es heute als Mannschaft wieder verbockt zuhause. Der Trainer kann überhaupt nichts dafür." Der Ex-Admiraner legt nach: "Es war die letzten Wochen auch nicht der Fall, dass wir als Mannschaft am Platz stehen. Es kommt von jedem einzelnen Spieler zu wenig. Da muss sich jeder Spieler selbst hinterfragen und das verbessern." Auf das Spiel bezogen hatte Rapid laut Barisic "die ersten 30 Minuten komplett verschlafen und es nicht geschafft, aus dem ersten Drittel wegzukommen. Wir sind im Heimspiel nicht mit der Energie hineingestartet, die man braucht und waren nicht ballsicher. Wir haben Zweikämpfe nicht nur nicht angenommen, sondern nicht geführt", kritisierte der Interimscoach die Passivität seiner Mannschaft. "Die zweite Halbzeit war viel besser, aber wir haben es nicht geschafft, den Ausgleich zu erzielen. Ich würde mir wünschen, dass wir von Anfang an so spielen, wie in der zweiten Halbzeit. Im Fußball gehört es dazu, Zweikämpfe zu führen und sie zu gewinnen." "So können wir in der Bundesliga einfach nicht auftreten" Ähnlich sah es Marco Grüll, der nach langem wieder bessere Ansätze als zuletzt zeigte. Da er sich oft genug selbstkritisch zeigte, schonte er auch diesmal sich und seine eigene Mannschaft nicht vor Kritik. "Die ersten dreißig Minuten waren wir gar nicht vorhanden, da hat Klagenfurt uns richtig hinten hineingedrückt. So können wir in der Bundesliga einfach nicht auftreten", sprach der Offensivspieler Klartext. Trotzdem fehlen die Lösungen, um aus der aktuellen Situation herauszufinden. Rapid liegt mit einem Spiel weniger nur mehr auf Rang acht, lediglich vier Punkte vor dem Schlusslicht TSV Hartberg - gegen die Steirer bestreitet Rapid am Mittwoch das Nachtragsspiel (ab 16 Uhr im LIVE-Ticker). Rapid fehlt die "Leichtigkeit" des Seins Sommer-Neuzugang Patrick Greil, der ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub als Verlierer vom Platz schlich, wirkt ratlos. "Wir hauen alles rein und es schaut dann natürlich nicht gut aus, aber Leichtigkeit ist ein wichtiger Faktor im Sport und wir müssen uns reintigern, damit die Leichtigkeit wiederkommt", so der Mittelfeldspieler. Welche Rolle Barisic dabei spielen kann oder was sich unter ihm verändert hat? "Er hat gewisse Worte mitgegeben und uns darauf besinnt, worauf es ankommt. Wir wollen versuchen, immer wieder den Ball zu holen und zu spielen. Das hat heute nicht so gut funktioniert. Wir haben dann noch probiert, das Spiel an uns zu reißen und auszugleichen, aber das ist uns nicht gelungen", meint Routinier Michael Sollbauer. Sollte auch der Nachtrag gegen Hartberg schiefgehen, ist Rapid endgültig ganz unten angekommen. (21:39)

Laola1

Bruckner gibt neuem Rapid-Präsidium einen "großen Tipp": Es sind die letzten Tage und Wochen von Martin Bruckner als Rapid-Präsident. Am 26. November wird bei der Ordentlichen Hauptversammlung ein neues Präsidium gewählt, doch die Stunden bis dahin sind turbulenter als selten zuvor, erst am vergangenen Sonntag zeichnete sich der scheidende Klub-Boss für einen weiteren Trainer-Wechsel verantwortlich. Über das Aus von Ferdinand Feldhofer meint Bruckner bei "Sky": "Es war ein Gespräch zwischen 'Zoki" (Anm.: Barisic) und mir um circa 22:00 Uhr, wo wir gemeinsam besprochen haben, wie es weitergehen kann und wie es weitergehen wird, insbesondere vor dem Spiel im Cup", erinnert sich Bruckner an die Schritte nach der 0:1-Niederlage in Ried. "Da wollten wir einfach aufgrund der Situation, die wir gesehen haben, neue Reize setzen und wollten es vom Trainerstab her umbauen. Der Zoki hat angeboten, dass er den Posten übernimmt, und dieses Angebot habe ich gerne angenommen." Im erneut verlorenen Heimspiel gegen Austria Klagenfurt (0:1) war die Stimmung gemischt. Sogar Pfiffe gegenüber dem Notnagel Barisic wurden laut, von der Haupttribüne gab es hingegen auch leisen Applaus. Trainerwechsel, obwohl "Ferdinand nicht wirklich viel dafür kann" Feldhofer bekam nach der Vaduz-Blamage noch einige Wochen Schonzeit, irgendwann war jedoch der Zeitpunkt gekommen, an dem Rapid nicht mehr zuschauen konnte. "Es war einfach so, dass wir eine Situation hatten, wo wir bei den letzten Spielen, insbesondere den Heimspielen, nicht die positive Entwicklung gesehen haben, die wir uns alle erhofft haben. Auch weil die Doppelbelastung weggefallen ist, also die Europacup-Spiele nicht stattgefunden haben, da hatten wir schon gehofft, dass es dann besser wird." Trotzdem nimmt Bruckner Ex-Coach Feldhofer in Schutz: "Die Gesamtsituation für den Ferdinand war eine extrem schwierige. Er hatte nur Entscheidungsspiele und es waren am Ende des Tages wahrscheinlich auch zu viele Entscheidungsspiele auf einmal, zu wenig Ruhe, zu viel Druck und daher haben wir uns entschieden diesen Schritt zu machen, wissend, dass der Ferdinand nicht wirklich viel dafür kann. Wir mussten einfach für das Große und Ganze und Rapid diese Entscheidung treffen." Spannende Einblicke, die der Noch-Präsident in dieser Hinsicht gibt. Obwohl der Trainer scheinbar nicht schuld war, musste er das Feld räumen. Da Rapid in der Entscheidungsfindung aufgrund der Führungslosigkeit die Hände gebunden sind, musste mit Barisic eine Interimslösung her. Bruckners Rat an Rapid: "Einfach mal ein bisschen Geduld haben" Die Präsidentenwahl wirft seine Schatten voraus, in Wien-Hütteldorf herrscht Chaos. Bruckner preschte vor einigen Wochen vor, indem er herausposaunte, dass Rapid im dritten Jahrtausend ankommen muss und der Mitgliederverein in dieser Form wie bisher nicht mehr zu führen ist. Was sich bei Rapid noch ändern muss? Bruckner hat sogar einen Rat parat: "Ein großer Tipp, nicht nur an das neue Präsidium, sondern an alle, denen Rapid am Herzen liegt, ist einfach mal ein bisschen Geduld zu haben. Im Verein ist zurzeit zu viel Unruhe. Es gibt zu viele Themen die gleichzeitig hochkochen. Wir müssen uns mal im Sport in Ruhe auf die richtig wichtigen Dinge konzentrieren können und den Verantwortlichen Leuten Zeit geben, denn das knappste Gut überhaupt ist Zeit." Genau diese Geduld ließen die Hütteldorfer aber auch beim Trainer vermissen, da der Druck zu groß wurde. Immer wieder steht Rapid vor demselben Schlamassel. Nach diversen Umbrüchen fehlt die Zeit, etwas Nachhaltiges aufzubauen. Zwei Listen? "Ein Zeichen von Demokratie" Dass nun doch zwei verschiedene Listen zur Wahl zugelassen werden könnten, findet Bruckner nicht unbedingt schlecht, obwohl er selbst 2019 in eine Schlammschlacht um den Posten involviert war. "Ich habe mich ganz bewusst aus den Entscheidungen des Wahlkomitees rausgenommen, weil dieses Wahlkomitee im Moment die wichtigste Gruppierung im Verein ist für die nächsten drei Jahre. Ich hoffe, dass sie eine entsprechend richtige Lösung finden. Bruckner meint weiters: "Ich bin in den Gesprächen nicht eingebunden und habe mich bewusst nicht als Mediator oder als Brückenbauer angeboten, denn die Leute können miteinander sprechen. Wenn es zu einer Einigung kommt, dann kommt es zu einer Einigung und wenn nicht, dann gibt es halt zwei Listen" - das sitzt. "Dass das für den Verein nicht förderlich ist, kann ich bestätigen, aber es ist ein Zeichen von Demokratie und sehr viele Mitglieder fordern Demokratie ein. Dementsprechend bin ich sozusagen fast agnostisch dazu." (23:33)

Laola1

Sieg bei Rapid! Pacult: "Natürlich Gold wert": Fünf Siege in den vergangenen sechs Pflichtspielen - der SK Austria Klagenfurt präsentiert sich in bärenstarker Form. Diese brachten die Kärntner auch am Samstag beim Bundesliga-Auswärtsspiel beim SK Rapid auf den Platz, entführten dank eines 1:0-Siegs (Spielbericht >>>) drei Punkte aus Hütteldorf. "Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis", rollt Klagenfurt-Cheftrainer Peter Pacult das Geschehene bei "Sky" auf. "Die ersten 30 Minuten haben wir einen tollen Fußball gezeigt und hätten schon bei der einen oder anderen Aktion das 2:0 machen können, haben hinten sehr wenig zugelassen." In Halbzeit zwei habe man mehr verteidigt, letztlich aber alles richtig gemacht. "Ich bin überglücklich, weil auswärts hier drei Punkte zu holen, ist natürlich Gold wert", freut sich der 62-Jährige. "Waren in diesem Spiel nicht der Favorit" Es war ein besonderes Duell - vor allem mit Blick auf die Trainerstühle. Traf mit Peter Pacult doch der letzte Rapid-Meistertrainer auf seinen ehemaligen Co-Trainer Zoran Barisic, der erst vergangenes Wochenende das Trainer-Amt des entlassenen Ferdinand Feldhofer übernahm. (22:19)

2022-10-21

Laola1

Barisic-Debüt im Allianz Stadion: "Freue mich irrsinnig": Zoran Barisic hat bei Rapid in vielen Jahren und in vielen Funktionen schon einiges erlebt, und doch steht er am Samstag vor einer Premiere - gegen Austria Klagenfurt fungiert der 52-Jährige erstmals im Allianz Stadion als Trainer der Hütteldorfer (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker). Die Rückkehr als Coach verlief mit dem 4:1 im Cup-Achtelfinale bei der WSG Tirol erfolgreich, nun soll nachgelegt werden - und das ausgerechnet gegen das Team von Peter Pacult, mit dem Barisic einst als Assistent bei Rapid werkte. "Habe Pacult viel zu verdanken" 2006 begann die Zusammenarbeit, die 2008 im Gewinn des Meistertitels gipfelte. Unmittelbar vor Saisonbeginn 2009/10 kam es zum Zerwürfnis, Barisic musste die Profis verlassen. Die Differenzen von damals sind laut dem 55-Jährigen längst ausgeräumt. "Wir haben uns ausgesprochen. Ich glaube, dass wir uns schätzen und respektieren." Pacult will dem Wiedersehen gar keine große Bedeutung beimessen. "Das Duell Barisic gegen Pacult sollte nicht im Mittelpunkt stehen. Wir werden die Mannschaften bestmöglich vorbereiten und einstellen, aber dann entscheiden die Spieler am Rasen, in welche Richtung es geht", erklärte der 62-Jährige. Barisic sprach von einer "skurrilen Situation, dass wir uns als Trainer gegenüberstehen. Ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat mich als Co-Trainer ins Profi-Geschäft geholt, es waren drei ziemlich erfolgreiche Jahre miteinander." Von Pacults Meriten in Kärnten - Aufstieg in die Bundesliga und Qualifikation für die Meistergruppe - zeigte sich der 52-Jährige beeindruckt. "Das, was er in den letzten Jahren bei Austria Klagenfurt gemacht hat, ist zu respektieren. Das sind tolle Erfolge, die er eingefahren hat, und spricht für seine Qualitäten." Barisic: "Freue mich irrsinnig, dass ich in diesem Stadion Trainer sein darf" Auch der Respekt vor der Klagenfurter Mannschaft ist groß. "Sie sind sehr gut bei Standards und haben einen Stürmer, der aus allen Lagen trifft (Anm.: Markus Pink). Wir müssen stark sein in der Birne, geduldig sein und mit der Kugel gut umgehen", forderte Barisic. Der Wiener gestand, vor seinem Debüt im Allianz Stadion "schon ein bisschen aufgeregt" zu sein. "Ich freue mich irrsinnig, dass ich in diesem Stadion Trainer sein darf, hoffe, dass sich die Spieler genauso freuen und dass die Spielfreude auf dem Platz erkennbar ist. Ich fiebere dem Spiel extrem entgegen." Barisic wünscht sich "eine Einheit, dass sich jeder für den anderen zerreißt". Seine Kicker sollten bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und "vor Spielfreude sprühen". Gleichzeitig war der Coach bemüht, Druck von seinen Schützlingen zu nehmen - Fehler seien erlaubt, man dürfe sich nicht verunsichern lassen, meinte Barisic wohl auch mit Blick auf die aktuelle Heimbilanz. Pacult: "Muss-Sieg für Rapid" Rapid holte in fünf Liga-Saisonpartien vor eigenem Publikum nur vier Punkte, die jüngsten drei Meisterschaftsmatches im Allianz Stadion wurden allesamt verloren. Bei der angepeilten Trendwende fehlen unter anderem Maximilian Hofmann und Nicolas Kühn. Der Innenverteidiger fällt wegen einer bevorstehenden Hüft-Operation monatelang aus, dem Offensivmann machen nach wie vor Sprunggelenksprobleme zu schaffen. Ein Fragezeichen steht hinter dem an einer Fingerverletzung laborierenden Goalie Niklas Hedl. Pacult macht sich über die Personalsituation der Grün-Weißen kein großes Kopfzerbrechen. "Ich kümmere mich nicht um Rapid, sondern um meine Mannschaft", sagte Rapids bisher letzter Meistertrainer. Sein Team hat als Vierter drei Punkte mehr als die siebentplatzierten Hütteldorfer auf dem Konto, daher liegt der Druck laut Pacult bei Rapid. "Für sie ist es ein Muss-Sieg, um vorne dabei zu sein." (16:33)

Laola1

Hartberg will mit Sieg gegen WSG Tirol Rote Laterne abgeben: Für die WSG Tirol bietet sich am Samstag in der 13. Runde der Admiral Bundesliga beim Auswärtsspiel gegen den TSV Hartberg die Möglichkeit zur Frustbewältigung (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker>>>). Die 1:4-Heimniederlage am Dienstag im Cup-Achtelfinale gegen Rapid schmerzte, soll nun aber mit einem Erfolg in der Oststeiermark wettgemacht werden. Der TSV wiederum will mit einem Sieg die Rote Laterne abgeben. WSG-Coach Thomas Silberberger hat mit seinen Schützlingen die Pleite gegen Rapid analysiert und abgehakt. "Wir haben da von der zehnten bis zur 75. Minute eine ausgezeichnete Leistung gezeigt", erklärte der Tiroler. Von Müdigkeit nach dem intensiven Duell mit den Hütteldorfern sei bei seiner Truppe nichts zu spüren. "Ich finde, dass die Mannschaft in einem guten Zustand ist." "Richtungsweisendes Spiel" für die WSG Die Wattener liegen derzeit an der achten Stelle - drei Punkte hinter Rang vier, aber auch nur vier Zähler vor dem letzten Platz. "Das ist jetzt wirklich ein richtungsweisendes Spiel für uns. Mit einem Sieg können wir bis auf Platz vier gehen, mit einer Niederlage dockt Hartberg an uns an. Deshalb fahren wir nach Hartberg, um das Spiel zu gewinnen. Unbedingt", betont Silberberger. Die jüngsten vier Duelle mit Hartberg gingen allesamt an die WSG. "Man muss auch sehen, wie die Spiele gelaufen sind. Von der Bezeichnung 'Lieblingsgegner' bin ich weit weg. Es wird wieder extrem schwer, vor allem in der Steiermark - obwohl wir da von vier Spielen drei gewonnen haben, drei Mal zu Null", sagt Silberberger. Hartberg und die späten Gegentore Die Hartberger kassierten zuletzt durch ein Last-Minute-Gegentor ein bitteres 0:1 gegen Altach, vor drei Wochen verlor man ebenfalls durch ein spätes Tor gegen Austria Klagenfurt. "Das ist ein klares Zeichen, dass man die Partien fertig spielen muss, wenn man etwas Zählbares mitnehmen will", meinteCoach Klaus Schmidt. Der Steirer will mit seinem Club so schnell wie möglich das Tabellenende verlassen. "Niemand ist gern Letzter, egal ob beim Schnapsen oder in der Bundesliga. Es ist in einer Leistungsgesellschaft immer besser, mittendrin oder vorne dabei zu sein als hinten drin." Vor den Wattenern zeigte Schmidt großen Respekt. "Sie haben viel Energie, spielen geradlinig nach vorne und können einen Gegner stark unter Druck setzen." Die WSG sei gegen Rapid "extrem unter Wert geschlagen" worden, sagt Silberberger. "Trotz des Ergebnisses war es beeindruckend, wie sie gespielt haben." (16:22)

Laola1

Formstarke Rieder wollen auch in Lustenau etwas mitnehmen: Der gute Saisonstart von Bundesliga-Aufsteiger Austria Lustenau ist nur noch Nostalgie. Die Gegenwart lautet Abstiegskampf, die nächste Zukunft bringt am Sonntag (14:30 Uhr im LIVE-Ticker) das Duell mit Nachzügler Ried. Anfang Oktober lagen die Vorarlberger noch sieben Punkte vor den Innviertlern, zwei Runden später ist der Vorsprung auf einen Zähler geschmolzen. Ein Umstand, der die "Wikinger" nach zwei Ligasiegen en suite und dem Viertelfinal-Aufstieg im Cup zusätzlich motivieren dürfte. Lange war das Heim-1:0 über Lustenau in der 2. Runde der einzige Rieder Sieg in der laufenden Saison, es folgten acht Spiele mit nur zwei Punkten. Dann kamen die jüngsten beiden Erfolge beim WAC und gegen Rapid sowie der Cuptriumph in Horn. Ried will vierten Sieg in Folge "Nach den Auswärtssiegen beim WAC und in Horn wissen wir jetzt auch, das wir auswärts was mitnehmen können. Das wollen wir auch in Lustenau schaffen. Drei Siege hintereinander hat es lange nicht mehr gegeben. Deshalb gehen wir sehr positiv und mit Selbstvertrauen in dieses Spiel", betont Rieds Coach Christian Heinle. Der 37-Jährige dürfte nach viel Kritik aktuell etwas fester im Sattel sitzen. "Es hat sich ausgezahlt, dass wir im Umfeld ruhig geblieben sind und konsequent weitergearbeitet haben", gibt Heinle an. Die jüngere Bilanz von Lustenau nimmt sich hingegen desaströs aus: seit 20. August kein Sieg, zwei Punkte aus sechs Spielen, vier Niederlagen in Folge. Nur noch zwei Punkte ist man vom Tabellenletzten Hartberg getrennt, Ried liegt einen Punkt dahinter wie Altach zwischen den beiden Teams. Trainer Markus Mader ist aber unumstritten, wie Lustenaus Sportkoordinator Alexander Schneider in einem "Sky"-Podcast bestätigte. "Wir reden gerade über einen Weg in Lustenau, der perspektivisch ausgelegt ist, und dann sollen wir nach ein paar Spielen mit Niederlagen direkt den Trainer hinterfragen, mit dem wir aufgestiegen sind?", betont der Deutsche. In der Vorwoche gab es eine 2:3-Niederlage bei der WSG Tirol, schon zur Pause war man mit 0:3 in Rückstand gelegen. "In den zweiten 45 Minuten haben wir deutlich besser agiert, darauf können wir aufbauen", erklärt Mader. "Ried ist aktuell sehr gut in Form und kommt mit einer erfahrenen und spielstarken Truppe nach Lustenau. Dennoch wollen wir ihre kleine Serie reißen lassen." (17:16)

Laola1

2. Liga im LIVE-Stream: FC Liefering - SK Rapid II: Die 13. Runde der Admiral 2. Liga steht auf dem Programm: Der FC Liefering trifft zuhause auf den SK Rapid II (ab 18:10 Uhr im LIVE-Stream >>>). Den "Jungbullen" gelang am vergangenen Spieltag ein Befreiungsschlag. Nach einem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg gegen den SV Lafnitz will die Ingolitsch-Truppe den Schwung nun mitnehmen. Zuvor holte man fünf Spiele in Folge keinen Punkt. Die Hütteldorfer reisen mit einer 0:1-Niederlage gegen den SV Horn im Gepäck nach Grödig, wollen aber den FC Liefering mit einem Sieg in der Tabelle hinter sich lassen. Die jungen Salzburger halten bei elf Zählern, Rapid bei zehn. FC Liefering gegen SK Rapid II im LIVE-Stream: (17:59)

Laola1

Spitzenreiter Darmstadt wird von Holstein Kiel ausgebremst: Dem Spitzenreiter der 2. deutschen Bundesliga, dem SV Darmstadt, geht nach der DFB-Pokal-Sensation unter der Woche am 13. Spieltag etwas die Luft aus. Die "Lilien", die am Dienstag Borussia Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal warfen und zuletzt vier Meisterschaftsspiele hintereinander gewinnen konnten, müssen sich gegen Holstein Kiel zuhause mit einem 1:1 zufrieden geben. Darmstadt, wo ÖFB-Legionär Emir Karic zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf steht, sind die Pokal-Strapazen speziell in Durchgang eins anzumerken. Die Kieler sind zunächst das bessere Team und gehen nach 35 Minuten folgerichtig durch Steven Skrzybski in Führung. Erst nach Seitenwechsel können die Hausherren das Geschehen dominieren, für den Ausgleich benötigt es aber einen Konter. Am Ende desselbigen steht Matthias Bader goldrichtig und trifft aus spitzem Winkel zum 1:1 (72.), bei dem es auch bleibt. Darmstadt bleibt mit 28 Punkten zwar Spitzenreiter, könnte im Laufe des Spieltages aber vom SC Paderborn eingeholt werden. Die Kieler, denen Benedikt Pichler weiterhin verletzt fehlt, sind mit 20 Punkten Sechster. Boyd-Doppelpack lässt Kaiserslautern wieder jubeln Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern beendet indes eine sieben Spiele andauernde Sieglos-Serie mit einem 2:0-Erfolg bei Hansa Rostock. Ex-Rapidler Terrence Boyd avanciert mit einem Doppelpack (67., 82.) zum Matchwinner für Kaiserslautern. Lukas Hinterseer spielt bei Hansa Rostock durch und sieht Gelb. Da die Kaiserslautner während ihrer Durststrecke viele Remis einfahren konnten, stehen sie dank des Dreiers momentan auf dem starken siebten Rang. Hansa Rostock belegt Platz 13. (20:39)

Laola1

SKU Amstetten fertigt Violets ab und beendet Mini-Krise: Der SKU Amstetten fährt in der 13. Runde der Admiral 2. Liga den ersten Sieg nach zwei Niederlagen ein. Bei den Young Violets gewinnen die Mostviertler mit 5:1. Den besseren Start in die Partie verbuchen die "Jungveilchen", die in der elften Spielminute auch in Führung gehen. Ibrahima Drame erkämpft den Ball in der gegnerischen Hälfte und spielt weiter auf Daniel Au-Yeong. Der ÖFB-U19-Teamspieler legt rüber auf Dario Kreiker (11.), der vor Amstetten-Keeper Scherf eiskalt bleibt - 1:0. Die Suchard-Elf bleibt in den folgenden Minuten am Drücker, doch mit Fortdauer der ersten Halbzeit finden die Gäste immer besser ins Spiel. Nachdem Philipp Schobesberger (22.) und Dominik Weixelbraun (30.) den Ausgleich noch verpassen, ist Marco Stark (36.) nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und netzt zum 1:1 ein. Amstetten überrollt die Violets in Hälfte zwei Davon angestachelt, legen die Amstettner in der zweiten Halbzeit per Doppelschlag nach. In der 55. Spielminute tankt sich Weixelbraun gegen zwei Violets-Verteidiger stark durch und lässt auch Keeper Sandali Conde nicht den Hauch einer Abwehrchance - 2:1! Nur zwei Minuten später avanciert der Torschütze zum Assistgeber, bedient Schobesberger (57.) mit einem Stanglpass perfekt. Der Ex-Rapidler schiebt locker zum 3:1 ein. Kurz darauf verhindert Conde (64.) nach einem Corner und folgendem Abschluss von Weixelbraun mit einer schönen Parade das 1:4 aus Violets-Sicht. Dieses fällt mit Anbruch der Schlussviertelstunde doch noch, Thomas Mayer schlägt eine Maßflanke auf Stefan Feiertag (75.), der sich perfekt löst und mit Hilfe der rechten Innenstange einköpft. Mayer (83.) legt nach Vorlage von Weixelbraun sogar das 5:1 nach. In der Tabelle setzt sich Amstetten vor den verbleibenden Spielen der 13. Runde mit 24 Punkten an die zweite Position. Die Young Violets sind mit 14 Zählern auf Rang zwölf zu finden. (20:01)

Laola1

Lieferings Konate schießt Rapid II per Triplepack ab: Der FC Liefering ist spät aber doch in der Saison 2022/23 der Admiral 2. Liga angekommen. Die "Jungbullen" fertigen am 13. Spieltag die zweite Mannschaft des SK Rapid mit 6:1 ab und fahren damit den zweiten Kantersieg hintereinander an. Karim Konate avanciert mit einem Triplepack binnen einer Viertelstunde zum Salzburger Matchwinner. Konate in Halbzeit eins on fire Eine zerfahrene Anfangsphase bleibt noch torlos, erst nach einer guten halben Stunde beginnt der Torreigen. Der glänzend aufgelegte Karim Konate verfehlt das Tor der Hütteldorfer Gäste nach 28 Minuten nach einer starken Solo-Aktion noch knapp, drei Minuten später trifft er es aber. Raphael Hofer bringt eine Ecke von rechts perfekt an den Fünfer, wo Konate hochsteigt und einköpft - 1:0 (31.). Nur wenige Minuten später folgt des Ivorers zweiter Streich. Der 18-jährige Sommerneuzugang stellt seinen Körper stark gegen Aristot Tambwe-Kasengele rein und beweist alleine vor dem Tor erneut Knipserqualitäten (39.). Comebacker Oliver Strunz bringt Rapid II mit seinem ersten Saisontor nach einer schönen Körperdrehung zwar kurzfristig zurück ins Spiel (42.), Konate steht aber nur kurz darauf bei einer Ibertsberger-Flanke erneut richtig und köpft auch dank eines Torwartfehlers von Rapid-II-Schlussmann Laurenz Orgler zum 3:1 ein (44.). Liefering zieht Rapid II davon Nach der Pause klingelt es gleich ein viertes Mal im Hütteldorfer Tor. Diesmal ist es Konates ivorischer Landsmann und Sturmpartner Oumar Diakite, der Rapid-Verteidiger Mario Dijakovic aussteigen lässt und zum 4:1 einschiebt (48.). Erst danach kehrt etwas Ruhe in die Partie ein, die letzten beiden Tore fallen erst kurz vor Schluss. Zunächst erzielt Elias Havel nach einem verpatzten Orgler-Ausflug aus dem Rapid-Tor das 5:1 (90.+1), unmittelbar nach Wiederanpfiff leisten sich die Hütteldorfer einen schlimmen Ballverlust und liefern Havel so den Ball am Silbertablett. Der 19-jährige bedankt sich per Lupfer mit einem Doppelpack binnen Sekunden (90.+1). Liefering macht durch den zweiten Dreier in Folge einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller und ist mit 14 Punkten nun auf Rang 13 zu finden, Rapid II belegt mit vier Zählern weniger Platz 14. (20:01)

Laola1

Vorwärts Steyr gelingt gegen Lafnitz ein Befreiungsschlag: In der 13. Runde der Admiral 2. Liga gelingt Vorwärts Steyr ein wichtiger 2:1-Heimsieg über den SV Lafnitz. Damit dürfen sich die Oberösterreicher erstmals nach fünf Spielen wieder über einen vollen Erfolg freuen. Die Truppe von Daniel Madlener erwischt auch den besseren Start in die Begegnung, sieht sich aber einem frühen Rückstand gegenüber. In der 14. Spielminute nimmt sich Jurica Poldrugac (14.) den Ball stark mit und zieht aus 18 Metern flach ins linke Eck ab - 1:0! Steyr zeigt sich geschockt, kommt aber in Minute 33 zum verdienten Ausgleich. Tolga Günes lässt mehrere Lafnitzer gekonnt aussteigen, steckt auf Oliver Filip (33.) durch, der im ersten Versuch noch an Lafnitz-Torwart Andreas Zingl scheitert. Den Nachschuss bringt er aber im Tor unter. Perfekter Start in Hälfte zwei ebnet Weg zum Sieg Wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff dreht das Heimteam sogar das Spiel: David Bumberger nimmt sich den Ball am linken Flügel gut mit, zieht ab und hat Glück, dass der Ball von Sebastian Feyrer (47./ET) unhaltbar abgefälscht wird - 2:1! Günes (49.) verpasst kurz darauf per Kopf das 3:1, auf der Gegenseite verzieht Poldrugac (63.) aus 25 Metern nur knapp. Mehr gelingt der Mannschaft von Philipp Semlic jedoch nicht, die nach dem 0:3 gegen Liefering die nächste Niederlage hinnehmen muss. Vorwärts Steyr verlässt mit 13 Punkten die Abstiegszone und lässt den SK Rapid II (10 Zähler) hinter sich. Der SV Lafnitz rangiert mit 19 Punkten auf Platz acht. (22:21)

Laola1

Rapid-Kapitän fällt monatelang aus: Nächster Rückschlag für den SK Rapid! Die Grün-Weißen müssen laut Neo-Interimstrainer und Sportchef Zoran Barisic monatelang auf Kapitän Maximilian Hofmann verzichten. Der 29-jährige Innenverteidiger, der zuletzt nach Klub-Angaben "unter erheblichen Schmerzen" spielte, wird sich Anfang kommender Woche in Tirol einer Hüftoperation unterziehen. Diese Entscheidung wurde nach einer Untersuchung in Schwaz nach dem Cup-Spiel bei WSG Tirol gefällt. Dr. Markus Reichkendler, ein ausgewiesener Spezialist in diesem Bereich, hat in der Vergangenheit unter anderem bereits Christopher Dibon (2017) und auch Philipp Schobesberger (2018) erfolgreich an der Hüfte operiert. Bereits beim Heimspiel gegen Austria Klagenfurt (Samstag, ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) könnte Niklas Hedl wieder im Tor stehen. Im Cup fehlte er noch aufgrund einer Fingerverletzung, konnte aber am Donnerstag das Torwart-Training bestreiten. Eine Entscheidung über seinen Einsatz wird am Matchtag getroffen. Weiters nicht zur Verfügung stehen Nicolas Kühn (Sprunggelenksverletzung) und Kevin Wimmer (Knie). (14:30)

2022-10-20

Laola1

Kein Rot! VAR gesteht falschen Eingriff bei Ried-Rapid ein: Sechsmal ist der Video-Schiedsrichter (VAR) am vergangenen Wochenende bei den Spielen der Bundesliga aktiv geworden. Im Spiel Ried - Rapid (1:0) lag der Video-Schiedsrichter laut Analyse auf der VAR-Homepage falsch. Demnach war die Rote Karte für den Rapidler Leopold Querfeld in der 88. Minute nicht berechtigt. Querfeld war der Ball von der Hüfte auf die weggestreckte Hand gesprungen, Schiedsrichter Alexander Harkam ließ weiterspielen. VAR hätte nicht eingreifen sollen Auf Empfehlung des VAR sah sich Harkam die Szene an, bestätigte die VAR-Wahrnehmung und zückte wegen Verhinderung einer offensichtlichen Torchance Rot. Eine eingehendere Analyse kam allerdings zum Schluss, dass nicht alle Kriterien dafür gegeben waren, der VAR nicht hätte eingreifen sollen. Freistoß plus Gelbe Karte wären zu geben gewesen. Beim Spiel Altach - Hartberg (1:0) sah sich Schiedsrichter Achim Untergasser in der 84. Minute nach einer VAR-Empfehlung eine strittige Szene an, blieb aber bei seiner Entscheidung und lag damit laut VAR-Analyse falsch. Demnach hätte es Elfmeter für Altach geben müssen. (12:43)

Laola1

Schalke-Legionär Leo Greiml muss unters Messer: Ex-Rapid-Spieler und Schalke-Neuzugang Leo Greiml ist weiterhin vom Verletzungspech verfolgt und hat wieder einmal mit seinem Knie zu kämpfen. Der Innenverteidiger muss sich einer Meniskus-Operation unterziehen. Der 21-jährige Innenverteidiger zog sich letzte Saison einen Kreuzbandriss zu und fiel bei Rapid die gesamte Rückrunde aus. Nach einem langsamen Start hat sich Greiml ins Team der kriselnden Schalker gekämpft und stand zuletzt zwei Mal in der Startelf. Nun fällt der Österreicher bis zum Ende des Kalenderjahres aus. Schalke hat bis zur WM noch fünf Plichtspiele zu bestreiten. Neben Greiml muss der abstiegsgefährdete Klub mit Marcin Kaminski, Ibrahima Cissé und Sepp van den Berg auf drei weitere Innenverteidiger verzichten. (14:22)

Laola1

Arnautovic-Comeback bei Bologna-Sieg in der Coppa Italia: Der FC Bologna jubelt in der Coppa Italia über einen umkämpften 1:0-Erfolg gegen Cagliari und den Einzug ins Achtelfinale. Marko Arnautovic, der am Wochenende gegen Napoli verletzungsbedingt nicht im Kader stand, beobachtete das Spiel zu Beginn von der Bank aus. Stefan Posch startete wie zuletzt schon rechts in der Viererkette. Zu Beginn des Spiels findet ein vorsichtiges Abtasten statt, mit Fortdauer übernimmt Bologna das Kommando, kann aber aus der optischen Überlegenheit kaum nennenswerte Chancen kreieren. In der 40. Minute erzielt Jerdy Schouten den vermeintlichen Führungstreffer, doch der Treffer wird nach dem Check des VAR wegen Abseits aberkannt. Zur Halbzeit kommt Torjäger Marko Arnautovic für Joshua Zirkzee ins Spiel. Stefan Posch wird hingegen in der 59. Minute ausgewechselt. Nach dem Seitenwechsel erhöht Bologna gegen den Zweitligisten das Tempo und kommt zu besseren Torchancen. In der 69. Minute dann die Erlösung. Cagliari-Verteidiger Adam Obert lenkt den Ball ins eigene Tor ab. Der Tabellen-17. der Serie A bringt die knappe 1:0-Führung über die Zeit und jubelt über den Einzug in die nächste Runde. Aiwu gewinnt Spektakel mit Cremonese Bereits zuvor durfte US Cremonese über den Einzug ins Achtelfinale jubeln. Gegen Zweitligist Modena setzt sich der Serie-A-Aufsteiger in einem turbulenten Spiel mit 4:2 nach Verlängerung durch. Ex-Rapidler Emanuel Aiwu steht bei Cremonese in der Startelf und absolviert die vollen 120 Minuten. Den ersten Aufreger im Spiel gibt es bereits nach 22 Minuten, Modenas Luca Magnino fliegt mit Gelb-Rot vom Platz. Cremonese hat zwar dank der numerischen Überzahl mehr Platz und kommt auch einige Male in vielversprechende Abschlusspositionen. Im gesamten Spiel gibt der Aufsteiger 35 Schüsse ab, doch über einen Treffer dürfen die Gastgeber erst spät jubeln. David Okereke bringt Cremonese in der 77. Minute in Front. Kurz danach erhöht Felix Afena-Gyan auf 2:0 - die vermeintliche Entscheidung. Doch Modena gibt sich nicht geschlagen und kommt mit zehn Spielern nochmal zurück. Davide Diaw bringt den Zweitligisten zuerst mit einem Elfmeter auf ein Tor heran (89.). Nur wenige Sekunden später schießt der Angreifer die Gäste mit seinem zweiten Treffer in die Verlängerung (90.). Dort bringt Cremonese das Spiel wieder unter Kontrolle und jubelt dank des Treffers von Leonardo Sernicolo über die erneute Führung (111.). In der Nachspielzeit der Verlängerung macht Sernicolo mit seinem zweiten Treffer alles klar und sichert so dem Tabellen-19. der Serie A den Einzug ins Achtelfinale. (23:00)

2022-10-19

Laola1

Medien: Robert Ljubicic entscheidet sich wohl gegen ÖFB: Der ehemalige ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler Robert Ljubicic soll laut Medienberichten künftig für Kroatien einlaufen wollen. Wie die Sportzeitung "Sportske novosti" am Mittwoch berichtet, entschied sich der 23-Jährige demnach, für das Heimatland seiner Eltern zu spielen. Der Technische Direktor des kroatischen Verbandes, Stipe Pletikosa, soll Ljubicic und dessen Familie demnach von diesem Schritt überzeugt haben. Ljubicic wechselte erst im Sommer von Rapid Wien zu Dinamo Zagreb. Bei Dinamo überzeugte er zuletzt auch in der Champions League gegen Salzburg auf der Position des Linksverteidigers. Einen Einsatz im österreichischen A-Team hat der vormalige U21-Internationale (1 Spiel) bisher nicht zu Buche stehen. Der in Wien geborene Ljubicic lief auch schon für eine kroatische U20-Auswahl ein. Sein beim 1. FC Köln unter Vertrag stehender Bruder Dejan (25) ist aktueller Teamspieler von Österreich. Die "Sportske novosti" schreibt, dass es bei Beobachtern die Meinung gebe, den Linksverteidiger Ljubicic für das Nationalteam nicht zu benötigen. "Dennoch braucht Kroatien jeden Spieler mit Qualität, vor allem wenn er erst 23 Jahre alt ist und viel Raum für Verbesserung hat." (14:47)

2022-10-18

Laola1

Barisic: "Man hat gesehen, dass wir es doch können": Das Ergebnis überzeugend, die Leistung weniger - aber der ÖFB-Cup ist ein Bewerb, in dem nur der Sieg zählt. Den hat Rapid mit dem 4:1 bei der WSG Tirol am Papier souverän eingefahren, das Achtelfinale ist überstanden. Ein erfolgreicher Einstand für Zoran Barisic, der das bereits dritte Comeback an der grün-weißen Seitenlinie feierte. Etwas mehr als 72 Stunden vergingen seit dem 0:1 in Ried, noch weniger seit dem besiegelten Aus von Ferdinand Feldhofer. Wenig Zeit zur Vorbereitung, dennoch bemühte der Interimstrainer in Doppelfunktion einige Änderungen. Die zumindest am Anfang auch fruchteten. Rapid startete besser, ging durch Grüll auch nach fünf Minuten in Führung, ehe der WSG zu viel vom Spiel überlassen wurde. Dem Sabitzer-Ausgleich (37.) folgte keine Wende, weil der Torschütze nach Seitenwechsel einen Elfmeter über die Latte jagte und Rapid in der Schlussphase sehr kaltschnäuzig agierte. Zu viel Hektik im Spiel Ein Spielverlauf, aus dem "Zoki" seine Lehren ziehen wird. "Wir haben es in der ersten Hälfte verabsäumt, die Angriffe fertig zu spielen, die Umschaltmomente zu nutzen, da waren wir zu kompliziert und es hat die Ruhe gefehlt. Dann hatten wir beim Elfer auch Glück, dass er nicht reingegangen ist", war sich der neue Coach über den günstigen Spielverlauf im Klaren. "Man hat aber mit Fortdauer gesehen, dass wir es doch können. Wir werden daran arbeiten, dass wir das von Anfang an schaffen", kennt Barisic, der dem Gegner viel Respekt zollte, den nächsten Ansatz. "Wattens hat es sehr gut gemacht, sie bespielen die Räume sehr mutig. Das Ergebnis ist klar, aber insgesamt gesehen war es ein hartes Stück Arbeit." Comebacker und Wechselspieler im Fokus Wichtig aus seiner Sicht: Ein Erfolgserlebnis für den Verein. Und für den ein oder anderen Spieler, der einen schweren Saisonstart hinter sich hatte. Christoph Knasmüllner stand erst zum zweiten Mal in einer Startformation, zahlte das gleich mit dem Assist zum 1:0 zurück. Und Christopher Dibon feierte zur Halbzeit sein Comeback, auch wenn er schnell den Elfmeter verursachte. "Knasi ist Mitglied unseres Kaders, unseres Teams. Er hat in der Vergangenheit sehr oft bewiesen, dass er für das eine oder andere Schlüsselerlebnis zuständig sein kann. Er hat es heute ganz gut gemacht, wenngleich ich weiß, dass er mehr kann. Aber er braucht auch seinen Rhythmus. Wichtig ist, dass er weiß, das Team braucht ihn. Dann muss er da sein", bekräftigt Barisic auf "Rapid-TV". Am Ende waren es auch seine Wechsel, die einen Unterschied machten. Das Stürmer-Duo Ferdy Druijf und Bernhard Zimmermann traf, obwohl sie aus der Ried-Startformation zuerst noch auf die Bank wandern mussten. "Es war nicht das Barisic-Händchen. Bei der Besprechung habe ich den Jungs schon gesagt, es ist eine Gefühlssache, wer beginnt. Wir haben irrsinnig viele Möglichkeiten. Spieler, die reinkommen, können uns irrsinnig viele Inputs geben. Manchmal entscheidet nicht die Qualität des Spielers, sondern das Gefühl des Trainers, wer beginnt", so Barisic. "Wir müssen alle miteinander das Team leben, nur so kommen wir vorwärts." Jetzt sollen Blockaden langfristig gelöst werden Damit startet die "dritte Ära Barisic", wie lange sie auch werden mag, mit einem Erfolg. Ob er nachhaltigen Aufwind schenken kann, zeigen erst die nächsten Aufgaben. Woran es zu arbeiten gilt, ist notiert. "Am Schluss hat man schon gemerkt, wie gut wir Fußball spielen können, wenn ein paar Blockaden gelöst werden und wir freier im Kopf sind. Wir werden anstreben, darauf hinzuarbeiten, das über einen längeren Zeitraum zu schaffen." Denn stabile sportliche Ergebnisse sind ein allererster Schritt, die allgemeine Unruhe im Sportklub Rapid ein wenig zu bremsen. (22:34)

Laola1

Verletzungspech: Rapids Hedl verpasst Cup-Spiel: Der SK Rapid Wien muss im anstehenden ÖFB-Cup-Achtelfinale gegen die WSG-Tirol (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker) ohne Stammtorhüter Niklas Hedl auskommen. Der U21-Nationalspieler zog sich laut Klubanagaben im Training eine Sehnenverletzung am Finger zu. Am Mittwoch stehen weitere Untersuchungen an. Womöglich könnte der 21-jährige den Hütteldorfern länger fehlen.  Im Auswärtspiel bei den Tirolern wird somit Paul Gartler das Tor der Grün-Weißen hüten. (17:26)

Laola1

Das ist die erste Rapid-Elf von Barisic bei der WSG im Cup: Das Achtelfinale des ÖFB-Cups geht diese Woche über die Bühne. Den Auftakt machen am Dienstag die Bundesligisten WSG Tirol und der SK Rapid Wien (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker). Bei den in der Krise befindlichen Hütteldorfern bestreitet Zoran Barisic nach der Trennung von Coach Ferdinand Feldhofer in Wattens sein Comeback auf der grün-weißen Trainerbank. Bei seiner Rückkehr in die Funktion muss er gleich einen Torhütertausch vornehmen. Niklas Hedl hat sich im Training eine Sehnenverletzung am Finger zugezogen, die Ausfallsdauer wird eine Untersuchung am Mittwoch ergeben. Für den gesperrten Leopold Querfeld rückt Michael Sollbauer ins Team, außerdem bekommt Christoph Knasmüllner seinen erst zweiten Startelf-Einsatz der Saison. Auch an vorderster Front gibt es im Vergleich zum 0:1 in Ried zwei Umstellungen, Zimmermann und Druijf sitzen vorerst nur auf der Bank. Rapids Aufstellung in Tirol: Gartler; Schick, Sollbauer, Hofmann, Moormann; Pejic, Greil; Bajic, Knasmüllner, Grüll; Burgstaller. (17:10)

Laola1

ÖFB-Cup LIVE: WSG Tirol - Rapid Wien: Das Achtelfinale des ÖFB-Cups geht diese Woche über die Bühne. Den Auftakt machen am Dienstag die Bundesligisten WSG Tirol und der SK Rapid Wien (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker). Bei den in der Krise befindlichen Hütteldorfern bestreitet Zoran Barisic nach der Trennung von Coach Ferdinand Feldhofer in Wattens sein Comeback auf der grün-weißen Trainerbank. Bei seiner Rückkehr in die Funktion muss er gleich einen Torhütertausch vornehmen. Niklas Hedl hat sich im Training eine Sehnenverletzung am Finger zugezogen, die Ausfallsdauer wird eine Untersuchung am Mittwoch ergeben. Für den gesperrten Leopold Querfeld rückt Michael Sollbauer ins Team, außerdem bekommt Christoph Knasmüllner seinen erst zweiten Startelf-Einsatz der Saison. Auch an vorderster Front gibt es im Vergleich zum 0:1 in Ried zwei Umstellungen, Zimmermann und Druijf sitzen vorerst nur auf der Bank. Rapids Aufstellung in Tirol: Gartler; Schick, Sollbauer, Hofmann, Moormann; Pejic, Greil; Bajic, Knasmüllner, Grüll; Burgstaller. Die WSG tritt so an: Ozegovic; Rogelj, Bacher, Behounek, Schulz; Blume, Müller; Sulzbacher, Ogrinec; Prelec, Sabitzer. (18:00)

Laola1

Rapid nach starkem Finish bei WSG im ÖFB-Cup-Viertelfinale: Rapid steht mit etwas Mühe im Viertelfinale des ÖFB-Cups. Im ersten Spiel unter Interimstrainer Zoran Barisic erkämpfen sich die Hütteldorfer einen 4:1-Auswärtssieg bei der WSG Tirol. Rapid startet ideal und geht nach fünf Minuten in Führung. Eine Flanke von Startelf-Comebacker Knasmüllner landet bei Grüll, der an der zweiten Stange nur mehr den Kopf hinhalten muss (5.). Danach übernehmen aber die Tiroler das Kommando. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze wird von Blume knapp drübergesetzt (9.), Ogrinec wartet vor Gartler, der für den verletzten Hedl im Tor der Wiener steht, etwas zu lange (20.). In der 36. Minute gelingt den Gastgebern der Ausgleich. Nach einem Sulzbacher-Einwurf hat Sabitzer auf Höhe des Elferpunktes zu viel Platz, trifft aus der Drehung. Nach Seitenwechsel sorgt ein früher Elferpfiff für Empörung bei den Rapidlern. Sabitzer fällt im Zweikampf mit dem eingewechselten Dibon, Schiri Gishammer zeigt auf den Punkt. Der Gefoulte tritt selbst an und jagt den Ball über die Latte (53.). Danach kommt Rapid dem gegnerischen Tor wieder näher – und entscheidet die Partie schließlich dank eines Doppelschlags. Burgstaller verlängert eine Hereingabe in den Fünfer, wo Kerschbaum mit dem Kopf da ist (75.). Wenige Sekunden später ist es wieder der Stürmer, der den dritten Treffer vorbereitet: Er fängt ein Oswald-Blackout ab, legt auf Druijf ab und der Niederländer muss nur ins leere Tor einschieben (76.). Zimmermann (84.) macht die Angelegenheit noch deutlich, zumal Oswald einen Schick-Abschluss an die Stange lenkt (89.). (19:47)

Laola1

Krankl über Rapid: "Sportliche Leitung gehört ausgetauscht": Mit der Trainerentlassung von Ferdinand Feldhofer hat der SK Rapid jenen Schritt gewagt, der am Schluss unausweichlich war. Mit Zoran Barisic setzt sich nun aber ausgerechnet der Sportdirektor interimistisch auf die Trainerbank der Hütteldorfer, der selbst eigentlich mit- oder sogar hauptverantwortlich für die aktuelle Situation der Grün-Weißen ist. Mit Thomas Hickersberger und Jürgen Macho bleiben Co- und Tormann-Trainer weiterhin an Bord. Das stößt durchaus auf Kritik. Vor allem "Goleador" Hans Krankl nimmt sich in Bezug auf seinen Herzensklub wieder einmal kein Blatt vor den Mund und teilt bei "Sky" gegen den SK Rapid aus: "Geändert hat sich nichts. So wie es jetzt bei Rapid war, gehört die sportliche Leitung komplett ausgetauscht. Hat ja keiner verstanden, warum der Peschek und der Präsident gegangen sind, obwohl es sich um die sportliche Situation gedreht hat." Nach der Blamage im Conference-League-Playoff gegen den FC Vaduz zogen laut Krankl somit die falschen Protagonisten Konsequenzen, während trotz der Erfolglosigkeit in dieser Saison an sportlicher Front weiterhin dieselben Personen das Sagen haben. "Muss grundlegend überlegen, dass es vielleicht nicht nur am Trainer liegt" Eine interessante Sichtweise offenbart WAC-Trainer Robin Dutt, der viel Erfahrung aus Deutschland mitbringt. Auch wenn das die Wenigsten bei Rapid hören wollen, trifft er als Außenstehender den Nagel durchaus auf den Kopf. Zur Trainerentlassung von Feldhofer meint dieser: "Die Frage ist, ob der Trainer weiterhin immer nur das Pflaster für die eitrige Wunde ist und das neue Pflaster dann halt für ein paar Wochen trocken ist und dann kommt die Wunde wieder durch oder ob man vielleicht grundlegend überlegen muss, dass es vielleicht nicht nur am Trainer liegt." (10:17)

Laola1

Barisic-Feuertaufe mit Rapid im ÖFB-Cup bei WSG Tirol: Das Achtelfinale des ÖFB-Cups geht diese Woche über die Bühne. Den Auftakt machen am Dienstag die Bundesligisten WSG Tirol und der SK Rapid Wien (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker). Bei den in der Krise befindlichen Hütteldorfern bestreitet Zoran Barisic nach der Trennung von Coach Ferdinand Feldhofer in Wattens sein Comeback auf der grün-weißen Trainerbank. Barisic: "Es wird hart und unangenehm" Geschäftsführer Sport Barisic beginnt in Tirol seine dritte Trainer-Periode bei Rapid, seine zweite als Interimscoach. Unterstützt wird er von den Assistenten Thomas Hickersberger und Jürgen Macho sowie Sportkoordinator Steffen Hofmann. "Die WSG ist ein sehr gefährlicher und unangenehmer Gegner. Sie sind schwer auszurechnen, weil sie sehr mutig nach vorne spielen, dazu kommt der Heimvorteil", erklärte der 52-Jährige. Wie man gegen Wattens gewinnt, wissen die Grün-Weißen: Am 1. Oktober gab es in Innsbruck ein 5:0 in der Liga - der letzte volle Erfolg unter Feldhofer. "Beim 5:0 haben wir zwei verschiedene Hälften gesehen. Es wird hart und unangenehm, aber es ist unser Ziel, weiterzukommen", bekräftigte Barisic, dessen Klub zuletzt 1995 Pokalsieger war. Die WSG freut sich auf ein echtes Heimmatch, denn gespielt wird im Wattener Gernot-Langes-Stadion. Erwartet wird ein mit 3.500 Zuschauern volles Haus, darunter 350 Rapid-Fans. "Die letzten Male war das hier immer ein Fußballfest", erzählte Wattens-Coach Thomas Silberberger, der den Wiener Gästen einen heißen Pokalfight versprach. "Wir möchten ab der ersten Minute sofort in die Partie rein und Rapid einen Kampf anbieten." Der Tiroler, der auf den angeschlagenen Innenverteidiger Dominik Stumberger verzichten muss, ging davon aus, dass Barisic viel umstellen werde. "Für uns ist es ein Schuss ins Blaue. Ich glaube schon, dass Zoki einiges verändert." (14:47)

Laola1

Kommentar: Rapid lernt einfach nicht dazu: Und am Ende fliegt wieder einmal der … Coach! Der Trainerfriedhof des SK Rapid ist seit Sonntag um eine Personalie reicher, Ferdinand Feldhofer heißt das nächste Opfer der nicht zukunftsträchtigen Philosophie der Hütteldorfer. Kommt dieser Schritt überraschend? Keineswegs, denn in der grün-weißen Seele brodelte es schon längst, unter normalen Umständen hätte die Blamage gegen den FC Vaduz im Conference-League-Playoff bereits gereicht, damit die üblichen Mechanismen beim Traditionsverein greifen. Hat Rapid dazugelernt in all den Jahren? Diese Frage kann man getrost mit Nein beantworten. Immer wieder dieselbe Leier, immer wieder dieselben Probleme, immer wieder ist der Trainer schuld. (14:34)

2022-10-17

Laola1

Trotz Niederlagen-Serie: Keine Trainerdiskussion in Lustenau: Austria Lustenau ist in den letzten Wochen knallhart auf dem Boden der Realität gelandet. Nach einem furiosen Start in die Bundesliga-Saison mit drei Siegen aus fünf Spielen und Rang drei in der Tabelle ist der Aufsteiger nach vier Niederlagen in Folge bis auf den neunten Platz zurückgerutscht. Starke Leistungen wie gegen Rapid (1:1), Austria Wien (2:2) oder den LASK (1:1) sind Schnee von gestern, die Vorarlberger befinden sich in einer veritablen Krise. Besonders die erste Halbzeit beim 2:3 am vergangenen Wochenende bei der WSG Tirol bereitet große Sorgen, lag man doch vor der Pause schon mit 0:3 zurück. "Im Zentrum glichen wir einem Hühnerhaufen", stellte Sportvorstand Stephan Muxel gegenüber der "Krone" ernüchternd fest. Doch nach Wiederanpfiff präsentierte sich die Elf von Markus Mader wie ausgewechselt, kämpfte sich bis auf ein Tor wieder heran. "Nach der Pause haben wir bewiesen, dass wir Fußball spielen können", freute sich Muxel. "Keinerlei Vorgaben, was die Punkteanzahl betrifft" Der Mader kein Ultimatum ausstellt, sowohl Trainer als auch Spieler genießen trotz der jüngsten Pleiten-Serie vollstes Vertrauen. "Es gibt von unserer Seite auch keinerlei Vorgaben, was die Punkteanzahl betrifft", bestätigt der Vorarlberger. Selbst wenn der Ländle-Klub sämtliche Spiele bis zur Winterpause verlieren sollte, würde Mader fest im Sattel sitzen, so Muxel weiter. Wenngleich dies äußerst unwahrscheinlich klingt, da die Duelle mit Ried, Hartberg und Altach im Kampf gegen den Abstieg essenziell sind. Muxel glaubt ohnehin nicht, dass es soweit kommt: "Wir werden wieder siegen. Ich bin überzeugt, dass wir bis zum Ende des Grunddurchgangs 24 Punkte auf dem Konto haben werden." Dafür müsse die Mannschaft aber die aktuelle Situation annehmen, der Druck ist nun da. "Spätestens jetzt heißt es, um jeden Meter zu kämpfen", betont Muxel. Und Mader scherzte vor ein paar Wochen bereits: "Ich weiß nicht, ob wir das überhaupt können." (10:43)

Laola1

Rapids Trainer-Historie: Von Dokupil bis Barisic: Ferdinand Feldhofer ist nicht mehr Trainer des SK Rapid Wien! An seiner Stelle muss Sportchef Zoran Barisic interimistisch zurück an die Seitenlinie - zum bereits dritten Mal. Nach nur elf Monaten hat der 42-jährige Steirer Feldhofer keine Zukunft mehr in Wien-Hütteldorf. Die Trennung kommt spätestens nach dem Aus im Conference-League-Playoff gegen den FC Vaduz und anhaltend schwacher Vorstellungen nicht wirklich überraschend. Trotzdem ist die Situation prekär, weil ohne neues Präsidium auch kein neuer Cheftrainer bestimmt wird. Deshalb springt der 52-Jährige Barisic ein. Es ist der 15. Trainerwechsel der Hütteldorfer in diesem Jahrtausend. Die Diashow zeigt die Trainer-Historie des SK Rapid seit Ernst Dokupil: (09:58)

Laola1

Warum sich die Austria nicht belohnen kann: Die Wiener Austria erlebt bisher den erwartet schwierigen Oktober. 0:3 daheim gegen Sturm, 0:5 bei Villarreal, 2:1 bei Rapid, 0:1 daheim gegen Villarreal, 1:3 daheim gegen Salzburg. Der Derby-Sieg mittendrin vermochte die Stimmung zwar zu heben, abgesehen davon ist das Lehrgeld-Konto schon ziemlich ausgeräumt. Je nach Betrachtungsweise doppelt bitter oder ein Hoffnungsschimmer: Abgesehen vom Auswärtsspiel in Spanien hätten die Veilchen in jeder Partie etwas mitnehmen können, wenngleich es das nackte Ergebnis nicht vermuten lässt. "Wieder ein Nackenschlag nach einer guten Leistung" "Es war leider wieder ein Nackenschlag für uns nach einer guten Leistung", ärgert sich Trainer Manfred Schmid nach der Niederlage gegen die Salzburger. Die Austria vermag es einfach nicht, sich gegen am Papier stärkere Gegner für ihre guten Vorstellungen zu belohnen. Schmid will das aber auch richtig eingeordnet wissen. Er sagt: "Man darf nicht vergessen, dass wir uns mit unserem Budget eher bei Hartberg und Ried bewegen, nicht bei Sturm, Rapid, LASK und schon gar nicht bei Salzburg." "Das ist ein Unterschied, ob du im Kader vier, fünf Stürmer hast, die du immer wechseln kannst. Das ist Qualität, die Salzburg immer wieder zukauft und in den eigenen Reihen weiter ausbaut. Jeder kennt unsere Situation: Wir haben gesagt, dass wir mit diesem Kader spielen, ihn entwickeln wollen. Ich habe mich dazu bereiterklärt. Aber man sieht in diesen Spielen in entscheidenden Phasen den Qualitätsunterschied", führt der Coach aus. (09:21)

Laola1

Die wiedergefundene Offensiv-Qualität von Blau-Weiß Linz: Die Admiral 2. Liga hatte auch vergangenes Wochenende wieder einiges zu bieten. LAOLA1-Scout Bernd Freimüller war wieder unterwegs, diesmal bei zwei Spielen in Wien und einem in Linz, noch dazu bei zwei Derbys. Die Erkenntnisse des LigaZwa-Spieltags: FAC – Kapfenberg (1:1, 14. Oktober) Dritter Trainer, neues Glück? Im diesem Spiel ja, denn wo der KSV heuer so manche Partie erst in der Schlussphase abschenkte, holte er bei der Rückkehr von Abdulah Ibrakovic einen Punkt in der Nachspielzeit. Mark Grosse, der in der Schluss-Drangphase noch zwei Freistöße suboptimal geschossen hatte, traf in der 94. Minute. Faszinierend für mich, wie sich das Personalkostüm der Kapfenberger von Trainer zu Trainer ändert. Klar, bei bisher drei Punkten sind viele Änderungen natürlich logisch, aber bei den Böhlerstädtern kommen und verschwinden Spieler wie bei Amateurteams. Unter Vladimir Petrovic waren Spieler wie Karlo Lakic, Christoph Graschi oder Tobias Mandler noch mit von der Partie. David Sencar holte während seiner Amtszeit von sieben Spielen Nemanja Zikic und Luka Hassler aus der Versenkung. Unter Ibrakovic wiederum standen Martin Gschiel und Stefan Kordic (schon öfters eingewechselt) erstmals in der Startformation. Ibrakovic setzte wie Sencar auf eine kompakte Fünferkette und drei zentrale Mittelfeld-Spieler davor, viel nach vorne kam da natürlich nicht. Der FAC tat sich gegen dieses Bollwerk auch lange schwer, Offensive zu konstruieren. Ich habe die Floridsdorfer am Freitag erstmals mit einer Raute gesehen. Ob es damit zusammenhing oder völlig unabhängig war, dass das sonstige Schwungrad Paolino Bertaccini einen schwachen Tag erwischte? Auf jeden Fall machte Mirnes Becirovic auf der rechten Seite aus seinen Freiräumen ungleich mehr als auf der Gegenseite Lukas Schöfl, eigentlich eher eine Offensivkraft als Becirovic. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison musste Schiri Arnes Talic in den letzten Sekunden der Nachspielzeit einen Treffer beobachten und beendete das Spiel gleich nach dem Wiederanstoß. Grosses Treffer fiel genau fünf Sekunden vor Ende der angezeigten vier Minuten, im Gegensatz zum Spiel zwischen Lafnitz und Dornbirn war die Überspielzeit diesmal klar ersichtlich. Blau-Weiß Linz – Vorwärts Steyr (4:1, 15. Oktober) Vor zwei Wochen, nach der Niederlage am FAC-Platz, musste Blau-Weiß-Coach Gerald Scheiblehner noch einen Mangel an Offensive konstatieren. Seitdem: Zwei Spiele, neun Tore, das Spiel nach vorne läuft auf einmal wie geschmiert und die Blau-Weißen agieren so wie auf dem Reißbrett vor Saisonbeginn. Zwei offensive Wingbacks mit Fabian Windhager (öfters aber nur Ersatz) und Simon Pirkl, zwei Sechser (Michael Brandner und Tobias Koch), die das Spiel nach vorne eröffnen können. Dort traf endlich einmal Paul Mensah zum Führungstreffer, Matthias Seidl ist in dieser Liga ohnehin eine Klasse für sich. Im halblinken Offensivbereich angesiedelt kann er vorbereiten, Bälle schnell verarbeiten, aus der Distanz schießen und ist vor allem zwischen Fünfer und Sechzehner mit seinen engen Drehungen überhaupt nicht festzumachen, oft finden ihn Bälle von dort allein. Was mich an ihm auch besonders fasziniert: Selbst nach vielen Beobachtungen weiß ich nicht, welcher Fuß bei ihm der stärkere ist. Wenn er kein kommender Bundesligaspieler ist, wer dann in Liga Zwa? Einzig an seiner Athletik wird er wohl noch  arbeiten müssen, um auch eine Liga höher zu den Stammkräften zu gehören.   Zu diesen gewohnten Kräften kommt zuletzt auch Fally Mayulu, der Ronivaldo als Spitze abgelöst hat, am Samstag auch zweimal traf. Diese Hierarchie hätte vor Saisonbeginn wohl keiner erwartet, auch wenn Mayulu schon letzte Saison aufgezeigt hat. Mit seinen 20 Jahren ist der Franzose körperlich schon immens stark, was er auch bei seinem ersten Treffer bewies, als er drei Gegner einfach abschüttelte. Bei aller Wertschätzung für die Linzer Offensive: Vorwärts machte es ihnen aber verdammt leicht. Die Viererkette und der alleinige Sechser Bitsche sahen die Gegner oft ungebremst auf sich zukommen, der Rest des Teams (darunter ein Drei-Mann-Angriff) war weit vorne angesiedelt, konnte aber die Angriffe nie im Ansatz unterbinden und es entstanden flugfeldgroße Lücken. Blau Weiss wurde ab und an von den zahlreichen Lacken am durchweichten Spielfeld aufgehalten, von den Steyrern aber nie. Eine derartige Unterlegenheit eines Teams habe ich noch in keinem der von mir heuer besuchten Spiele (und das sind doch 26) gesehen. Vienna – Young Violets (0:1, 16. Oktober) Wie unterschiedlich die gleiche Grundordnung mit Leben erfüllt werden kann, bewiesen die Young Violets nicht einmal einen Tag nach dem Spiel in Linz. Ebenfalls mit einem 4-3-3 angetreten, legten sie dem Favoriten aus Döbling früh Fesseln an, beschäftigen diesen tief in der eigenen Hälfte. Das resultierte dann in vielen erzwungenen weiten Pässen, die oft im Niemandsland endeten. Vienna-Coach Alex Zellhofer war keineswegs untätig, zog Abazovic schon früh zurück und versuchte mit einer Dreierkette besser zu stehen. Links fand dann auch Bumbic mehr Freiräume vor und kreierte noch am meisten Offensive, zentral ging fast gar nichts, der Strafraum war meist nur schütter besetzt. Sulzners Corner – mittlerweile von beiden Seiten – gehören auch nicht zu den besten der Liga, da helfen auch Kopfballspezialisten wie Kreuzhuber, Steiner oder Abazovic nichts. Den Violets tat aber auch der zweite Saisoneinsatz des kopfballstarken Billy Koumetio in diesen Situationen sicher gut.   Die Jungveilchen parkten auch in der Schlussphase keineswegs den Bus vor dem eigenen Tor, Harald Suchard ersetzte Offensivkräfte mit Offensivkräften und selbst in der 92. Minute mahnte er lautstark ein: "Höher, Höher!". Klar, ganz konnten die Violets Ausgleichschancen (Zatl, Bumbic) nicht verhindern, aber bei besserer Ausspielung einiger Überzahlsituationen hätten sie das Spiel auch schon früher entscheiden können. Bei der Vienna kamen erstmals der 19-jährige Luxemburger Noah Rossler (ersetzte den gesperrten Stephan Auer auf rechts) und der Ex-Rapidler Dalibor Velimirovic (in der Schlussphase) zum Einsatz. Die Döblinger, zuletzt mit einigen 1:0-Siegen, diesmal am falschen Ende dieses knappen Resultats, scheiterten aber an einem an diesem Tag sehr alerten Gegner, bei dem Anouar El Moukhantir nach langer Verletzungspause erstmals wieder (als Kapitän) von Beginn an mit dabei war. "Die Nachspielzeit ist der Feind des Schiedsrichters" – ein altes Sprichwort, das durchaus auch schon in der ersten Hälfte Gültigkeit haben kann. Referee Alan Kijas dehnte die anzeigten zwei Minuten für einen Corner noch aus. Leonardo Ivkic legte sich den abgewehrten Ball von rechts auf links, Kijas stand schon knapp vor dem Abpfiff, eher der Außenverteidiger mit seinem schwächeren Fuß traf. Die Vienna war von diesen Überstunden naturgemäß wenig angetan. Hätte Kijas den Eckball aber unterbunden, hätten wiederum die Violetten gestöhnt. Eine No-Win-Situation für jeden Referee… (14:27)

2022-10-16

Laola1

Fix! Rapid setzt Ferdinand Feldhofer vor die Tür: Es ist offiziell! Der SK Rapid Wien verkündet am Sonntag die Trennung von Trainer Ferdinand Feldhofer. An seiner Stelle wird vorübergehend Sportdirektor Zoran Barisic als Interimstrainer fungieren. Auch Assistent Matthias Urlesberger wird von seinen Aufgaben entbunden, das restliche Trainerteam mit Thomas Hickersberger und Jürgen Macho arbeitet mit Barisic weiter. Zumindest beim Cup-Spiel in Wattens gegen die WSG Tirol unterstützt auch Sportkoordinator Steffen Hofmann. Rapid wartete lange zu Der 42-jährige Steirer übernahm das Amt des Cheftrainers Ende November 2021. Feldhofer qualifizierte sich in seiner Premierensaison zwar für die Meistergruppe der Admiral Bundesliga, musste jedoch über den Umweg Playoff gehen, um ein Ticket für die Europacup-Saison 2022/23 zu ergattern. Zwar meisterte Rapid in der Qualifikation zur UEFA Europa Conference League zunächst die Hürden Lechia Gdansk und Neftchi Baku, blamierte sich letztlich aber im Playoff gegen den Schweizer Zweitligisten FC Vaduz aus Liechtenstein. Trotz wachsender Kritik und den Rücktritten rundum Rapid-Präsident Martin Bruckner sowie Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek durfte Feldhofer vorerst im Amt bleiben, die 0:1-Niederlage in Ried (Spielbericht >>>) sollte jedoch die letzte Partie für den Steirer gewesen sein. Feldhofer übergibt Rapid auf dem siebenten Platz der Admiral Bundesliga. In insgesamt 40 Pflichtspielen während seiner Amtszeit erreichte er einen Punkteschnitt von 1,5. Feldhofers Resümee über das Jahr "Mir war von Beginn an bewusst, dass die Aufgabe schwer werden wird. Trotzdem habe ich mich damals gegen einen Job im Ausland und für Rapid entschieden, weil ich diese Herausforderung annehmen wollte. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass wir die beiden Umbrüche schneller und erfolgreicher bewältigen hätten können", bedauert Feldhofer zum Abschied. Das Spiel in Ried sei sinnbildlich für das ganze Jahr gewesen: "Wir hatten immer wieder positive Phasen, haben uns aber zu oft mit eigenen Fehlern das Leben schwer gemacht. So sind wir leider auch nie in einen positiven Lauf gekommen. Für mich persönlich war es eine sehr hektische Zeit, da wir von Start weg fast nur Druckspiele hatten. Dazu kam die negative Grundstimmung im Verein. Ich hoffe, dass sich das nun im Herbst ändert und wünsche Rapid eine ruhigere Zukunft." Barisic habe die Entscheidung in Absprache mit Präsident Martin Bruckner im Sinne des Vereins und des zukünfigten Präsidiums getroffen: "Wir müssen nun alle Kräfte bündeln und in allen Bereichen als Team auftreten sowie alle zur Verfügung stehenden Ressourcen nützen. Nicht nur die Geschichte unseres Vereins beweist, dass man nur gemeinsam und mit Teamgeist erfolgreich sein kann. Dafür werde ich alles geben und noch im Laufe des Sonntags zur Mannschaft nach Tirol stoßen." (10:04)

Laola1

Barisic will Spielern "Gewicht des Rapid-Trikots" abnehmen: Das Kapitel Ferdinand Feldhofer beim SK Rapid Wien ist zu Ende. Das 0:1 in Ried gab seiner Amtszeit den Rest, nachdem schon die ganze bisherige Saison von mehr Tiefen als Höhen geprägt war. Nun sah sich die Vereinsführung zum Handeln gezwungen (Alle Details>>>). Zoran Barisic wird die Geschicke bis auf weiteres selbst leiten und damit sein zweites Comeback als Rapid-Trainer feiern. Seit Ende 2018 war der mittlerweile 52-Jährige überhaupt nicht mehr als Coach tätig. Zwar seien die Ergebnisse ausschlaggebend für das Vorgehen gewesen, Feldhofer und sein Co-Trainer Matthias Urlesberger seien aber "sehr gute Trainer und tolle Menschen", wie Barisic im "Sky"-Interview betont. Viele Spiele seien knapp ausgegangen, zahlreiche Niederlagen seien der mangelnden Chancenverwertung und frühen Rückständen entsprungen: "Das Glück war im Laufe der Saison nicht auf unserer Seite. Und wir wissen, wie es in unserem Verein zur Zeit zugeht. Das nagt an allen und man versucht, es von den Spielern fernzuhalten, aber um den Klub herum ist nicht viel positive Energie dabei." Spieler gut genug geschult für schnelle Inputs Barisic hat nicht viel Zeit, das Ruder herumzureißen. Schon am Dienstag wartet mit dem Cup-Spiel bei der WSG Tirol ein K.o.-Spiel als nächste Aufgabe. Er werde so gut es in dieser kurzen Spanne geht, andere Ansätze wählen, um die Erfolgsspur wiederzufinden. Die Spieler seien heutzutage gut genug geschult, andere Inputs schnell umzusetzen. Das Problem sei viel mehr das "Gewicht" des Rapid-Trikots. "Es wiegt schwerer als andere, in unserer Situation noch mehr. Ich versuche, diese Last von den Schultern der Spieler zu nehmen, damit sie befreiter aufspielen und sich gegenseitig vertrauen. Das ist das Wichtigste für einen Sportler: Dass man an sich glaubt und weiß, dass man gut ist und erfolgreich Fußball spielen kann." Verschwiegenheit über weitere Vorgehensweise "Zoki" betont aber die Schwierigkeit, seine neue Doppelrolle zu vereinen. "Aber wir haben gute Kollegen und ein gutes Team hinter dem Team, dem ich extrem vertraue. Wir werden die Kräfte bündeln und an einem Strang ziehen, um wieder den Spaß zu haben, den du im Fußball brauchst. Denn es geht immer noch um ein Spiel. Wie lange er die Trainer-Rolle zusätzlich ausfüllen wird, lässt Barisic auch auf mehrfache Nachfrage offen. Rapid wählt Ende November ein neues Präsidium, inoffiziell erscheint es unwahrscheinlich, dass es vor der Aufnahme der Arbeit durch die neuen Verantwortlichen langfristige Weichenstellungen geben wird. "Wir werden uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können. Die tägliche Arbeit mit der Mannschaft. Was die Zukunft bringt, sieht man dann eh. Es wird ein neues Präsidium bestellt, die besetzen Positionen, wie sie es für richtig halten. Bis dahin gilt es, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren", bekräftigt der Interimstrainer. (14:34)

Laola1

Chelsea siegt bei Aston Villa, ManUnited mit CR7 zu harmlos: Der FC Chelsea fährt in der 11. Runde der Premier League einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen Aston Villa ein. Nachdem die "Blues" am Dienstag bereits in der Champions League gegen den AC Milan drei Punkte aus dem San Siro entführen konnte, kann die Mannschaft von Graham Potter auch im Ligabetrieb voll auftrumpfen.  Chelsea setzt sich im Villa Park dank eines Doppelpacks von Mason Mount gegen die Elf von Steven Gerrard durch.  Der 23-Jährige bringt sein Team bereits in der sechsten Minute nach einem Malheur von Villa-Innenverteidiger Tyrone Mings in Führung. In der 65. Minute ist es abermals der offensive Mittelfeldspieler, der Villa-Keeper Emiliano Martinez bezwingt. Chelsea kann sich so auf dem vierten Platz (19) der Premier League festsetzen. Harmloses United gegen Newcastle nur remis Der Schlager zwischen dem Tabellenfünften und -sechsten Manchester United und Newcastle United endet mit einem wenig spektakulären 0:0. Den "Red Devils", bei denen Superstar Cristiano Ronaldo bis zur 72. Minute am Platz steht, gelingt es in einer ausgeglichenen Partie nicht ausreichend offensive Akzente zu setzen. In der ersten Halbzeit scheitert Ex-Rapidler Joelinton zweimal an Aluminium, ansonsten verläuft das Spiel relativ unspektakulär. ManUnited ist mit 16 Punkten Fünfter, Newcastle rangiert einen Punkt dahinter.  (17:05)

2022-10-15

Laola1

Rapid: "Fast schon eine Kunst, dieses Spiel zu verlieren!": Der SK Rapid Wien ist nach kurz aufflackender Hoffnung wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Nach dem 1:1 in Salzburg sowie dem deutlichen 5:0-Erfolg gegen die WSG Tirol hoffte man in Hütteldorf bereits, die Krise hinter sich gelassen zu haben - die jüngsten Ergebnisse sprechen aber nicht unbedingt für eine Trendwende. So mussten die Grün-Weißen vergangene Woche nicht nur eine empfindliche 1:2-Niederlage im Wiener Derby gegen die Austria hinnehmen, sondern unterlagen trotz teilweise großer Überlegenheit am Samstag auch noch der SV Ried mit 0:1 (Spielbericht >>>). "Es ist heute eigentlich ganz schwer zu akzeptieren diese Niederlage. Das ist fast schon eine Kunst, dieses Spiel zu verlieren", kann sich Rapid-Cheftrainer Ferdinand Feldhofer im "Sky"-Interview nicht so recht erklären, wie dieses Ergebnis überhaupt zustande kam. Hofmann: "Im Moment schwer zu begreifen" Immerhin dominierte seine Mannschaft über weite Strecken das Spiel, war nicht nur feldüberlegen, sondern spielte sich auch deutlich mehr Torchancen heraus. Für einen Torerfolg sollte es letztlich aber nicht reichen, dafür wurden hingegen Gastgeschenke verteilt. So beispielsweise durch Maximilian Hofmann, der im eigenen Sechzehner plump in den Zweikampf mit Stefan Nutz ging und so einen Elfmeter verursachte. Christoph Monschein musste in weiterer Folge nur mehr "Danke" sagen. "Das ist total ernüchternd, nach dieser Partie mit komplett leeren Händen dazustehen, weil Ried generell über das ganze Spiel, bis auf die Elfersituation, keinen Schuss aufs Tor gehabt hat, ist nur hinten drin gestanden. Wir haben komplett die Kontrolle über das Spiel gehabt", rollt Hofmann das Geschehen auf. "Hinten werden wir durch eine Kleinigkeit bestraft", so Hofmann. "Es ist im Moment schwer zu begreifen." "Wenn du in der Scheiße bist..." Nicht ganz so zufrieden mit der Aussage seines Abwehrchefs ist Rapid-Cheftrainer Feldhofer. "Das ist keine Kleinigkeit, wenn man so einen Fehler im Sechzehner macht", will der Steirer das richtig eingeordnet haben. "Das kann spielentscheidend sein und das war es heute auch." Und dennoch: Hätte Rapid vor dem gegnerischen Tor etwas cooler agiert, müsse man nach Spielende auch nicht über den Elfmeter für Ried diskutieren, wie Feldhofer meint.   (21:30)

Laola1

LASK-Coach Kühbauer: "Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit": Der LASK erkämpft sich am Samstag in der 28 Black Arena gegen den SK Austria Klagenfurt einen 3:1-Sieg (Spielbericht >>>) und beendet seine seit fünf Spielen anhaltende Durststrecke auf einen Sieg. Doch LASK-Trainer Didi Kühbauer weiß, dass der Dreier alles andere als geschenkt war. Der Ex-Rapid-Coach, der im Mai beim LASK anheuerte und nach einem anfänglichen Hoch zuletzt eine Sieglos-Unserie erlebte, darf mit seiner Truppe über den Befreiungsschlag gegen den vermeintlichen Lieblingsgegner aus Kärnten jubeln. Denn die Linzer siegten wettbewerbsübergreifend bereits zum elften Mal im 14. Aufeinandertreffen mit den Klagenfurtern. Kühbauer fasste nach Spielende gegenüber "Sky" zusammen: "(Anm. Der Sieg gegen Klagenfurt) war ein sehr wichtiger Sieg. Ich würde sagen, dass wir in den letzten Wochen gute Spiele gezeigt, aber nicht den Sack zugemacht haben. Heute hat es eigentlich wieder den Verlauf gehabt, sind vorne, kriegen das Tor und haben dann ein bisschen mit dem Feuer gespielt. Wir sind zurückgekommen und haben das Spiel gewonnen - das war sehr wichtig für uns alle." "Sieg muss Selbstvertrauen geben" Nach dem 1:0 durch Leihgabe Marin Ljubicic in der 15. Minute, das allerdings von Klagenfurt aufgrund einer Abseitsstellung durch die Schulter des Kroaten angefochten wurde, egalisierten in der zweiten Halbzeit die Klagenfurter durch den eingewechselten Jonas Arweiler in der 63. Minute. Doch stand das Ergebnis auf Messers Schneide - den Sieg hätten auch gut und gerne die Gastgeber davontragen können, weiß Kühbauer weiter. Er betont, dass jenes Teams, welches das 2:1 geschossen hätte, wohl "als Sieger vom Platz gegangen wäre", so ehrlich "müsse man schon sein." Dennoch: "Die Jungs sind zurückgekommen und haben das 3:1 gemacht. Wir haben es gut nach Hause gebracht, aber es war ein hartes Stück Arbeit." Weiter: "Ich glaube, wir haben es in den ersten 20 Minuten sehr gut gemacht, sind dann auch in Führung gegangen. Dann waren wir ein bisschen inaktiv und auch bis zum Ausgleichstreffer in der zweiten Halbzeit. Die Klagenfurter haben eine gute Chance für das 2:1 gehabt, Robert (Anm. Zulj) hat dann auch eine gewisse Ruhe hineingebracht und die Jungs haben wieder an etwas geglaubt. Das ist im Fußball eine wichtige Geschichte." Unter dem Strich habe man "heute die missende Effizienz der letzten Wochen wieder gehabt", was "im Fußball nicht unwichtig ist." Klagenfurt, so abschließend, sei "ein harter Gegner" gewesen, doch "die Jungs haben mitgefightet und das Spiel heimgebracht. Das muss jedem Selbstvertrauen geben." Ljubicic besorgt neuen Klubrekord Eine besondere Marke erreichte am Samstag Marin Ljubicic. Die Split-Leihgabe hat als erster LASK-Kicker auf Bundesliga-Ebene in seinen ersten zehn Spielen neun Tore erzielt. Der Angreifer will davon aber nach Abpfiff nicht viel wissen, viel mehr stehe bei ihm die Mannschaft im Vordergrund. Denn obwohl man das Tor bei der 0:3-Niederlage gegen den TSV Hartberg nicht getroffen hatte, habe man sich dennoch "nicht entmutigen" lassen. Das machte sich bezahlt: Der 22-Jährige nutzte seine Torchancen, netzte zwei Mal ein und machte den Unterschied. Teamkollege Sascha Horvath fasste das Spielgeschehen, das durchaus geladen war, zusammen: "Wir sind richtig gut gestartet und haben uns sehr viele Chancen erarbeitet. Wir sind verdient in Führung gegangen, konnten aber das zweite Tor nicht machen." "Aber wir hatten heute auch das Glück auf unserer Seite, Klagenfurt hat drei Mal die Latte getroffen. Es ist schön, dass wir das Spiel nach dem Ausgleich gewinnen, es tut richtig gut", so Horvath abschließend. (20:20)

Laola1

Keine Derby-Wiedergutmachung: Rapid verliert auch in Ried: Der SK Rapid Wien muss nach der Derby-Niederlage am vergangenen Wochenende die nächste Pleite einstecken. Die Hütteldorfer unterliegen der SV Ried am 12. Spieltag der Admiral Bundesliga 0:1. Monschein erzielt per Elfmeter das Goldtor für die defensiven "Wikinger". Die Gastgeber spielen von Beginn an defensiv, verteidigen tief und kompakt. Rapid hat zwar deutlich mehr vom Spiel, müht sich allerdings meist vergebens, in sinnvolle Schusspositionen zu kommen. Greil trifft aus kurzer Distanz nur die Stange (32.), Zimmermann scheitert kurz darauf per Kopf an Tormann Sahin-Radlinger (34.). Eine kurze Unterbrechung wegen des dichten, grünen Rauches von der Tribüne beendet die stärkste Phase der Gäste, es geht torlos in die Pause. Querfeld fliegt in der Schlussphase vom Platz Der zweite Durchgang beginnt mit einem Paukenschlag: Nach Intervention des VAR bekommt Ried wegen eines Fouls von Hofmann an Nutz einen Strafstoß zugesprochen, Monschein verwertet die erste Chance der Rieder zum 1:0 vom Punkt (50.). Druijf hat in Minute 58 den Ausgleich auf dem Fuß, scheitert aber an einem tollen Reflex von Sahin-Radlinger. Die "Wikinger" bringen ihre knappe Führung mit defensiver Disziplin ins Ziel. Kurz vor Schluss fliegt dann auch noch Rapid-Verteidiger Querfeld wegen eines Handspiels als letzter Mann mit Rot vom Platz (87.). Ried liegt nach dem zweiten Sieg in Serie mit elf Punkten auf Platz zehn, Rapid ist nach der zweiten Niederlage en suite mit 14 Zählern Siebter. (18:56)

Laola1

WSG gelingt der Befreiungsschlag gegen Lustenau: Die WSG Tirol gewinnt am 12. Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen Austria Lustenau mit 3:2, den Tirolern gelingt damit nach zwei Niederlagen gegen Rapid Wien und Sturm Graz der Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller. Die Tore auf Seiten der Tiroler erzielen Schulz (14.), Ogrinec (37.) und Sabitzer per Elfmeter (38.). Die Anschlusstreffer für die Lustenauer markieren Schmid (48.) un