2022-11-19

EwkiL

Abschied von Peter: Abschied von Peter Rapid-Anhänger zu sein, eröffnet ein Universum neuer Freunde. Dabei führt der Zufall gekonnt Regie. Und mit diesem vergrößerten Freundeskreis steigt leider auch die Zahl derer, die man irgendwann zum letzten Mal im Stadion gesehen hat. 2012 Es war noch in St. Hanappi. Unsere Aboplätze waren seit 2007 beim Abgang 4 auf der […] (08:54)

Krone

Rapids Edeljoker: „Ich werde mich da rauskämpfen“: Er ist der Mann für die späten grün-weißen Glücksmomente: Keiner verkörpert die „Rapid-Viertelstunde“ so sehr wie Bernhard Zimmermann. Der 20-jährige Korneuburger weiß mit Toren zu überzeugen - und das trotz geringer Spielzeit. „Es ist gerade nicht die leichteste Phase für mich, aber ich werde mich da wieder rauskämpfen“, sagt er im Gespräch mit krone.at. Dem Stürmer bietet sich nun auch die Gelegenheit, bei Nationalteam-Trainer Ralf Rangnick vorzuspielen. (05:38)

Laola1

Rapid-Joker Zimmermann will um Startelf-Platz kämpfen: Rapid-Profi Bernhard Zimmermann ist hinter Guido Burgstaller der zweitbeste Torschütze der Hütteldorfer in der laufenden Bundesliga-Saison. Der 20-Jährige hält aktuell bei fünf Toren und schoss zuletzt beim 2:1-Auswärtssieg gegen Hartberg das späte Siegtor in der 87. Minute.  Alle seine Tore fielen in der berühmtberüchtigten Rapid-Viertelstunde, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt. An den Leistungen sowie der Torgefährlichkeit gibt es demnach nicht viel zu bemängeln. Trotzdem bekommt Zimmermann nicht die erhoffte Spielzeit - sowohl unter Ex-Trainer Ferdinand Feldhofer, als auch unter Interims-Coach Zoran Barisic. Der Retter in der Not Derzeit hat der 20-Jährige nur den Platz auf der Ersatzbank inne, Startelfeinsätze sind kaum vorhanden. Zimmermanns letztes Spiel von Beginn an war das Wiener Derby am 9. Oktober, damals noch unter der Leitung von Feldhofer. Immerhin hat Rapid es dem Stürmer zu verdanken, dass man in den letzten beiden Auswärtspartien bei Hartberg und Lustenau durch seine Tore einen Sieg gefeiert bzw. eine Niederlage abgewendet hat. Der Sprung auf Rang vier in der Tabelle ist die Folge, damit sind die Hütteldorfer im Rennen um einen Platz in der Meisterschafstgruppe voll dabei. Obwohl der Korneuburger gute Leistungen abliefert, befindet er sich bei den Grün-Weißen in einer schwierigen Phase. Im Gespräch mit der "Krone" gibt sich Zimmermann dennoch angriffslustig: "Es ist gerade nicht die leichteste Phase für mich, aber ich werde mich da wieder rauskämpfen". "Wenn ich von Anfang an spiele, mache ich meine Tore" Trotz der tollen Leistungen auch unter Barisic scheinen die Einsatzzeiten unter dem Sportchef mehr als fragwürdig. Ganze 46 Minuten stand der U21-Nationalspieler in den bisherigen fünf Ligaspielen unter dem neuen Coach auf dem Platz. "Ich bin ein Spieler, der sehr viel hinterfragt. Aber ich stelle mich hinter das Team und werde meinen Teil dazu beitragen", sagt Zimmermann. Die Rolle als Edel-Reservist möchte der 20-Jährige abgeben und regelmäßig von Beginn an starten. "Ich hab aber auch vergangene Saison bewiesen, dass, wenn ich von Anfang an spiele, ich meine Tore mache. Natürlich möchte ich wieder von Start weg spielen. Wenn ich meine Leistung auf den Platz bringe, wird das auch wieder so sein", lautet das Versprechen von Zimmermann. Schafft Zimmermann den Sprung ins ÖFB-Team? Jetzt befindet sich die Bundesliga in der Winterpause, in der sich der Rapid-Trainer Gedanken über die Einsatzzeiten von Zimmermann machen kann. Für den 20-Jährigen gilt es wiederum, sich in der ÖFB-Auswahl zu beweisen. Mit der österreichischen U21 befindet sich Zimmermann momentan in Kroatien. Am Donnerstag spielte der Rapid-Akteur beim 1:1 gegen die Türkei in Medulin 84 Minuten lang und überzeugte in der Offensive. Am Montag treffen Österreichs Nachwuchskicker in einem weiteren Testspiel in Pula auf Gastgeber Kroatien. Nach dem Spiel geht es für den Stürmer in einen Trainingslehrgang für Perspektivspieler, welcher von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und U21-Coach Werner Gregoritsch geleitet wird. "Ich freue mich schon darauf, mich zu zeigen", gibt sich der Korneuburger zuversichtlich, bevor es ans Eingemachte geht. (10:24)

Laola1

Rangnick über Wanner: "Wir können niemanden zwingen": Eine Woche hat Paul Wanner in Marbella mit dem österreichischen Nationalteam trainiert. Teamchef Ralf Rangnick stellte dem 16-jährigen Ausnahmetalent von Bayern München ein gutes Zeugnis aus. "Technisch bringt er sehr viel mit. Das ist schon ein Spieler, der großes Potenzial hat." Die Entscheidung zwischen Österreich und Deutschland wird Wanner mittelfristig irgendwann selbst treffen müssen. Robert Ljubicic hat seine für Kroatien bereits gefällt. Rangnick will dem Außenverteidiger von Dinamo Zagreb, dessen Bruder Dejan bereits viermal für Österreich gespielt hat, nicht nachtrauern - auch wenn das ÖFB-Team gerade auf seiner Position dünn besetzt ist. Der Deutsche hätte den spielstarken 23-Jährigen gerne für den laufenden Lehrgang nominiert. "Wir haben ein langes Telefonat geführt und sogar eine Videosequenz vorbereitet, die wir eine Dreiviertelstunde mit ihm durchgegangen sind. Am Ende hat er sich trotzdem entschieden, für Kroatien zu spielen." Rangnick: "Das ist nachher sein Problem, nicht unseres" Die Entscheidung müsse man akzeptieren. "Das wirft unsere Ambitionen und die Stärke, die wir als Mannschaft haben, nicht zurück", betont Rangnick. Die Zeit werde zeigen, ob Ljubicic richtig gelegen sei. "Er wird für sich selbst sehen müssen, ob er auf der Position bei Kroatien dann tatsächlich spielt. Es ist ihm zu wünschen. Aber ich gehe davon aus, dass es bei uns eher möglich gewesen wäre Stammspieler zu sein als dort. Aber das ist nachher sein Problem, nicht unseres." Für Kroatiens WM-Kader war Ljubicic kein Thema, mit Stuttgarts Borna Sosa (24) und Borna Barisic (30) von den Glasgow Rangers war die Konkurrenz zu groß. Der Ex-Rapidler hofft auf die Zukunft, obwohl er wie Salzburgs Rechtsverteidiger Amar Dedic - der 20-Jährige spielt für Bosnien - in Österreich groß geworden ist. "Sie haben sich für andere Länder entschieden. Vielleicht spielen da auch die Eltern eine Rolle", meint Rangnick. "Bei Paul Wanner glaube ich das nicht. Ich glaube, dass Paul das am Ende tatsächlich selber entscheidet." Wanner? "Wir können niemanden zwingen" Wann das sein wird? "Wenn wir ihn tatsächlich irgendwann aus Leistungsgründen auch zu Quali-Spielen oder einer EURO nominieren würden, spätestens dann", sagt Rangnick. Man werde Wanner aber nicht unter Druck setzen. "Wir haben ihm jetzt das gegeben, was wir tun können. Wir haben ihm gezeigt, wie es bei uns aussieht und zugeht. Wir können niemanden zwingen oder ihm eine Pistole auf die Brust setzen. Das sind Dinge, die jeder für sich entscheiden muss." Wanner hat eine österreichische Mutter und einen deutschen Vater. Das Mittelfeldtalent, jüngster Bundesliga- und Champions-League-Spieler der Bayern-Geschichte, ist in Dornbirn geboren, aber großteils in Baden-Württemberg aufgewachsen. Ein Pluspunkt für das ÖFB-Team Als Pluspunkt für das ÖFB-Team nennt Rangnick die "Stimmung innerhalb der Gruppe". Ausschlaggebend sei aber Wanners Entwicklung in den nächsten ein oder zwei Jahren. "Seine Karriere entscheidet sich nicht bei uns in der Nationalmannschaft, sondern im Verein, wie bei jedem anderen auch." Auch die Chancen auf das deutsche Nationalteam seien von seinem späteren Klub und regelmäßigen Einsätzen abhängig, meint Rangnick. "Es ist schon klar: Auf der Position, wo er spielt, gibt es auch noch andere gute Spieler." Daher würde er, wenn er nicht aktueller ÖFB-Teamchef wäre, Wanner "Stand jetzt" auch eher zu Österreich raten. "Am Ende hängt aber alles davon ab, wie seine Karriere insgesamt weitergeht." (08:13)

Spox-Media

ÖFB-Team: ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick über Robert Ljubicic: "Das ist sein Problem": Der ÖFB verlor das Rennen um Robert Ljubicic. Der Ex-Rapidler entschied sich für Kroatien. Das soll bei Bayern-Talent Paul Wanner nicht passieren. Man könne den 16-Jährigen aber nicht zwingen, konstatiert Teamchef Ralf Rangnick. (12:26)